Ministerin Brandes reist zur größten deutschen Karriere- und Recruiting-Messe für Wissenschaftstalente in Nordamerika

Auch zwölf Rektorinnen und Rektoren, Präsidentinnen und Präsidenten von Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen haben sich für das Jahrestreffen des German Academic International Network (GAIN) angemeldet

21. August 2026
PHB Brandes, Ina - lächelnd, blauer Hintergrund (2022)

Sie ist zugleich Schaufenster, Branchentreff und Recruiting-Messe für die klügsten Köpfe der Welt. Bei der GAIN, der Jahrestagung des German Academic International Network, treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt in San Francisco.

Kultur und Wissenschaft

Sie ist zugleich Schaufenster, Branchentreff und Recruiting-Messe für die klügsten Köpfe der Welt. Bei der GAIN, der Jahrestagung des German Academic International Network, treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt in San Francisco. Ziel ist die Vernetzung deutscher und internationaler Postdocs, Hochschulen und Drittmittelgeber in Nordamerika und das Ausloten neuer Karriere-Chancen im deutschen Wissenschaftssystem. Die GAIN ist damit die größte Netzwerkveranstaltung für deutsche Wissenschaftskarrieren außerhalb Europas und weltweit einzigartig.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes wird auf der GAIN die exzellenten Arbeitsmöglichkeiten für junge Forscherinnen und Forscher präsentieren, die das Land Nordrhein-Westfalen als Standort mit der europaweit größten Dichte von Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Forschungseinrichtungen zu bieten hat. Zudem haben sich zwölf Rektorinnen und Rektoren, Präsidentinnen und Präsidenten von nordrhein-westfälischen Hochschulen zur GAIN angemeldet.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Nordrhein-Westfalen ist mit über 70 Hochschulen und mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen der größte Wissenschaftsstandort Europas. Mit der starken Präsenz Nordrhein-Westfalens bei der GAIN wollen wir einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den einzigartigen beruflichen Perspektiven in Nordrhein-Westfalen überzeugen, um so das ganze Land als einen international herausragenden Wissenschaftsstandort zu stärken. Jungen Forscherinnen und Forschern, die aktuell im Ausland tätig sind, machen wir ein attraktives Angebot, ihre Karriere in Nordrhein-Westfalen fortzusetzen.“

Die GAIN eignet sich besonders, um das internationale Forschungsklima besser einzuschätzen und den Austausch zwischen exzellent ausgebildeten Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlern und Vertreterinnen und Vertretern nordrhein-westfälischer Hochschulen zu intensivieren. Dafür werden unter anderem Workshops angeboten und neue Berufe, etwa der des Wissenschaftsmanagers, in zunehmend komplexen Wissenschaftsökosystemen vorgestellt.

Mit einem Stand bei der Talent Fair und im Rahmen mehrerer Workshops stellt das Land Nordrhein-Westfalen das Rückkehrprogramm für Spitzentalente und die Innovationsprofessuren vor. Beide Programme machen es hochqualifizierten Forscherinnen und Forschern besonders leicht, sich für eine wissenschaftliche Karriere in Nordrhein-Westfalen zu entscheiden.

Im Rahmen des Rückkehrprogramms sind seit 2007 insgesamt 65 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich bei dem Aufbau einer eigenen Nachwuchsgruppe an einer Universität in Nordrhein-Westfalen unterstützt worden. Über 90 Prozent der Rückkehrer sind heute auf Junior-, W2- oder W3-Professuren an Universitäten in Nordrhein-Westfalen tätig.

Darüber hinaus richtet sich das gemeinsam mit der NRW.BANK neu eingerichtete Programm der Innovationsprofessuren an nordrhein-westfälische Universitäten, die im Ausland tätige Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus besonders technologisch, wirtschaftlich oder strategisch relevanten Forschungsfeldern berufen wollen. Im Zentrum stehen die Zukunftsthemen Quantentechnologien, Künstliche Intelligenz, technologische Souveränität, Gesundheit, Sicherheit und Klimaschutz.

Beide Programme sind elementare Bausteine, um Forscherinnen und Forschern in unterschiedlichen Karrierephasen ein attraktives Arbeitsangebot in Nordrhein-Westfalen zu machen. Mit dem Rückkehrprogramm werden internationale Nachwuchstalente beim nächsten Karriereschritt unterstützt. Mit den Innovationsprofessuren wird die Berufung international ausgewiesener Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler gestärkt, die bereits den nächsten Karriereschritt erreicht haben.

Neben der GAIN wird Wissenschaftsministerin Ina Brandes auch die Stanford University und die University of California (Berkeley) besuchen. Die beiden Elite-Universitäten präsentieren Best-Practice-Beispiele, wie die Transformation von Forschungsergebnissen aus dem Labor zu marktreifen Produkten gelingen kann. Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit der jüngst verabschiedeten Novelle des Hochschulgesetzes Gründungsfreisemester eingeführt und so die Ausgründung an Hochschulen deutlich erleichtert. Die beiden US-Universitäten Stanford und Berkeley gelten weltweit als Maßstab für die Wertschöpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch Start-ups.

Hintergrund GAIN

Die GAIN ist eine vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierte Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ziel ist die Vernetzung weltweit mobiler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nach Deutschland (zurück-)kommen wollen. Die Veranstalter rechnen mit rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in San Francisco. Im jährlichen Wechsel ist die GAIN in Boston und San Francisco zu Gast, in deren Umfeld eine besonders hohe Konzentration interessierter und exzellent ausgebildeter Nachwuchsforscherinnen und -forscher zu finden ist.

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