KI-Schulpreis für Wuppertaler Schule
Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium wendet Künstliche Intelligenz systematisch auf vielen Feldern an und ist eine von sieben Gewinnerschulen des bundesweiten Wettbewerbs / Ministerin Feller: Von dieser Strategie können viele Schulen profitieren
Was sinnvoll eingesetzte Künstliche Intelligenz (KI) alles leisten kann, zeigt das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal.
Was sinnvoll eingesetzte Künstliche Intelligenz (KI) alles leisten kann, zeigt das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal. Sogenannte KI-Agenten liefern den Schülerinnen und Schülern keine Standardlösungen für gestellte Aufgaben, sondern aktivieren durch gezielte Rückfragen das Denken. KI hilft an der Schule zudem bei der Erstellung von Lernstandsanalysen und der Unterrichtsplanung, fördert die Inklusion, unterstützt die Lehrkräfte bei organisatorischen Tätigkeiten und verbessert die Lesefähigkeiten der Kinder und Jugendlichen. Kurzum: Der Einsatz der Technik gelingt im schulischen Alltag in Wuppertal so erfolgreich, dass die Schule am Freitag, 16. Januar 2026, mit dem ersten Platz beim KI-Schulpreis 2025 geehrt worden ist.
Die begehrte Auszeichnung überreichte die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, die im Jahr 2006 von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen wurde, auf dem Bildungscampus in Heilbronn. Das nordrhein-westfälische Gymnasium zählt zu sieben Gewinnerschulen des bundesweiten Wettbewerbs, für den sich diesmal 191 Schulen beworben hatten. Es nimmt darüber hinaus am vom Schulministerium und der Universität Siegen getragenen nordrhein-westfälischen Forschungsvorhaben KIMADU (Künstliche Intelligenz im Mathematik- und Deutschunterricht) teil, das Lehrerinnen und Lehrer bei der Anwendung von KI unterstützt. 25 Schulen beteiligen sich.
„Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium zeigt mit seinem Konzept eindrucksvoll, dass Künstliche Intelligenz den Lern- und Lebensort Schule vielfältig bereichern kann. Davon profitiert natürlich die Schule selbst, davon profitieren aber auch andere Schulen. Denn als Teil von KIMADU liefern die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern in Wuppertal wichtigen Input für praxisnahe Konzepte, die auch in den Schulalltag vieler anderer Schulen einfließen können“, betont Schulministerin Dorothee Feller.
Diese Meinung teilt die Jury des KI-Schulpreises, den die Deutsche Telekom-Stiftung zusammen mit der Dieter-Schwarz-Stiftung fördert. Juryvorsitzende Ulrike Cress, Psychologie-Professorin an der Universität Tübingen und Direktorin des Tübinger Leibniz-Instituts für Wissensmedien, lobt das Konzept der Wuppertaler Schule als „Teil einer durchdachten Schulentwicklung“. Die Schule verfolge „ein eigenes, klares Modell - strategisch, systematisch und langfristig angelegt“.
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