Inklusionsbeirat unterstützt die Bewerbung KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele

Minister Laumann: Die Spiele bieten eine einmalige Chance für die Inklusion

26. Juni 2026
Foto mit Personen zum Thema Inklusionsbereit unterstützt die Bewerbung KölnRheinRuhr

Der Inklusionsbeirat unterstützt die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele mit großem Nachdruck und betrachtet die Spiele als eine einzigartige Gelegenheit, den gesellschaftlichen Bewusstseinswandel für Inklusion entscheidend voranzutreiben.

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Der Inklusionsbeirat unterstützt die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele mit großem Nachdruck und betrachtet die Spiele als eine einzigartige Gelegenheit, den gesellschaftlichen Bewusstseinswandel für Inklusion entscheidend voranzutreiben: Dahingehend hat der Inklusionsbeirat am Freitag, 12. Juni 2026, das Statement „Mehr als Sport: Die Olympischen und Paralympischen Spiele als Chance für Inklusion“ veröffentlicht. Das Statement hat der Beirat gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen verfasst. Der Inklusionsbeirat ist ein Beratungsgremium, in dem das Land und die Organisationen und Verbände der Inklusionspolitik zusammenarbeiten, um die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern.

„Ich freue mich sehr, dass der Inklusionsbeirat die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr unterstützt. Das verdeutlicht erneut die große Zustimmung für die Austragung der internationalen Sportgroßereignisse hier bei uns in Nordrhein-Westfalen. Es zeigt zudem das unser Bewerbungskonzept mit Fokus auf unsere Stärke im Para Sport und Inklusion sowie barrierefreie Spiele genau richtig ist. Denn klar ist: Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft, das gilt für den Sport wie für alle anderen Lebensbereiche auch. Bei den Spielen können Menschen mit und ohne Beeinträchtigung der Welt ihre sportlichen Höchstleistungen zeigen. Zudem können die Spiele durch den Ausbau der Sportstätten und der Infrastruktur langfristig auch die Barrierefreiheit und den Breitensport stärken. Darum sehe ich die Bewerbung genau wie der Inklusionsbeirat als eine einmalige Chance für die Inklusion, die natürlich auch meine volle Unterstützung findet”, erklärt Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Zur Stärkung des Para-Sports und der Inklusion hat die Landesregierung im Zuge der Bewerbung für die Spiele im Frühjahr 2026 die 10-Punkte-Offensive für den Para Sport und die Inklusion vorgestellt. Unter anderem ist hier inkludiert, dass die rund eine Milliarde Euro, die das Land 2026 für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern zur Verfügung stellt, auch das größte Investitionsprogramm für Barrierefreiheit in Sportstätten werden soll. Außerdem soll das Paralympische Zentrum ausgebaut und die Vergütung für Trainerinnen und Trainer unabhängig davon, ob sie im olympischen oder paralympischen Bereich tätig sind, verbessert werden. 

Hintergrund

Hauptaufgabe des 2012 gegründeten Inklusionsbeirats ist es, die Politik dabei zu unterstützen, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen nachhaltig voranzutreiben. Der Inklusionsbeirat bindet alle relevanten Akteurinnen und Akteure in die Inklusionspolitik der Landesregierung ein und dient der Partizipation der Menschen mit Behinderungen sowie ihre Organisationen und Verbände an inklusionspolitischen Prozessen und Entscheidungen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Selbsthilfe-Verbände der Menschen mit Behinderungen mitwirken.

Nordrhein-Westfalen hat sich mit dem Konzept KölnRheinRuhr, bestehend aus 15 Städten der gesamten Region, als Gastgeber für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beworben. Die Bürgerinnen und Bürger der Region entschieden sich am 19. April 2026 mit 66 Prozent Zustimmung für die Bewerbung. KölnRheinRuhr ist damit einer von drei möglichen Standorten für die Spiele in Deutschland. Wer schlussendlich für Deutschland als Region in den internationalen Wettbewerb geht, entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Herbst 2026.

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