Fünf Jahre nora-Notruf-App: Ein Meilenstein für barrierefreie Notrufe

28. September 2026
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Das nora Notruf-App-System feiert am Montag, 28. September 2026, seinen fünften Geburtstag. Die App ergänzt die bestehenden Notrufwege um eine barrierefreie digitale Möglichkeit, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu erreichen.

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Das nora Notruf-App-System feiert am Montag, 28. September 2026, seinen fünften Geburtstag. Die App ergänzt die bestehenden Notrufwege um eine barrierefreie digitale Möglichkeit, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu erreichen. Bundesweit können fast alle 300 Leitstellen seither Notrufe empfangen und den Hilfebedürftigen schnelle Unterstützung zukommen lassen. Etwa 40.000 Notrufe wurden seit dem Launch beantwortet, rund 700.000 Menschen haben sich für nora bislang registriert. Die im nordrhein-westfälischen Innenministerium angesiedelte Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System (GuK nora) betreibt und entwickelt die App seither im Auftrag aller Bundesländer weiter. 

Innenminister Herbert Reul: „Als nora vor fünf Jahren in den App-Stores an den Start ging, war dies vor allem für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen in Deutschland ein Meilenstein. Ein barrierefreier Notruf schafft Sicherheit, Selbstbestimmung und ein Stück mehr Teilhabe. Ich bin stolz darauf, dass mein Ministerium diesen wichtigen Beitrag für unser gesellschaftliches Zusammenleben leisten darf.“

Die App kann jedoch auch für Menschen ohne Sprach- oder Hörbehinderung Gold wert sein. So wird beispielsweise die automatische Übermittlung des Notfallortes beim Absetzen des Notrufs um die kontinuierliche Übermittlung präziser Standortdaten des Notrufenden ergänzt. Eine orientierungslose oder ortsunkundige Person könnte dadurch in einer Notsituation verlässlich geortet werden und selbst beim Entfernen vom Notfallort noch über die laufende Ermittlung des Gerätestandorts gefunden werden.  

Auch in anderen Notlagen kann nora eine verlässliche Begleiterin sein. Reul: „Es gibt Situationen, in denen Menschen dringend Hilfe brauchen, aber nicht laut um Hilfe rufen können oder wollen. Ich denke da zum Beispiel an Fälle häuslicher Gewalt oder an Gefahrensituationen im öffentlichen Raum, wo ich nicht auffallen möchte. Mit nora kann ich vollkommen unbemerkt einen „Stillen Notruf“ absetzen. Das kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.“  

Mehr Informationen rund um die nora Notruf-App finden Sie unter www.nora-notruf.de 

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