Frühe Förderung für kreative Ideen: Land baut Unterstützung für freie Filmszene aus

Ab 2027 verdoppelt sich die Anzahl der Arbeitsstipendien und stärkt damit die Entwicklung innovativer Spiel- und Dokumentarfilme

26. Oktober 2026
Eine professionelle Filmkamera zeigt auf ihrem Monitor eine Filmszene, in der eine Frau an einem Tisch sitzt und in einem Buch liest. Die warme, stimmungsvolle Beleuchtung und der unscharfe Hintergrund vermitteln einen cineastischen Blick hinter die Kulissen einer Filmproduktion.

Das Land Nordrhein-Westfalen baut deshalb seine Unterstützung für die freie Filmszene aus: In der kommenden Förderrunde wird die Zahl der Arbeitsstipendien für die Entwicklung künstlerischer Spiel- und Dokumentarfilme von bislang vier auf acht verdoppelt.

Kultur und Wissenschaft

Filmprojekte der freien Szene benötigen gerade in der Anfangsphase kreativen Freiraum. Das Land Nordrhein-Westfalen baut deshalb seine Unterstützung für die freie Filmszene aus: In der kommenden Förderrunde wird die Zahl der Arbeitsstipendien für die Entwicklung künstlerischer Spiel- und Dokumentarfilme von bislang vier auf acht verdoppelt. Anlass für die Erhöhung war die anhaltend hohe Zahl an qualitativ herausragenden Bewerbungen und der große Förderbedarf unter unabhängigen Filmschaffenden: So gingen in den Jahren 2025 und 2026 jeweils 160 Bewerbungen ein.

Kulturministerin Ina Brandes: „Die große Resonanz auf unser Förderprogramm hat uns gezeigt, wie wichtig die frühe Projektphase für anspruchsvolle Filmproduktionen ist. Mit dem Anschub-Stipendium schaffen wir den künstlerischen Freiraum für kreative Ideen und sorgen für gute Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler der freien Filmszene. Die Vielzahl erfolgreicher Vorhaben unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten der vergangenen Jahre bestätigt uns darin, dass diese Förderung eine nachhaltige Investition in das Filmland Nordrhein-Westfalen ist.“ 

Ziel des Stipendiums ist es, den eigenwilligen Umgang mit dem Medium Film zu fördern: Die acht Stipendien in Höhe von jeweils 9.900 Euro sollen unkonventionelle Ideen und eigenständige künstlerische Ansätze im Spiel- und Dokumentarfilm fördern. Insbesondere die finanziell schwierige Anfangs- und Vorbereitungsphase neuer Filmprojekte wird durch die Förderung abgesichert. 

Ab Montag, 26. Oktober 2026, können sich Filmschaffende auf eines der acht Stipendien bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 14. Dezember 2026. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird vom Filmbüro NW in Kooperation mit dem Filmfestival DOXS RUHR organisiert; unabhängige Fachjurys entscheiden über die Vergabe der Stipendien.

Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und auf der Homepage des Filmbüros NW.

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