Das Radio in Nordrhein-Westfalen zeigt erneut seine Stärke

Medienkommission gibt Weg frei für privaten landesweiten UKW-Radiosender

4. März 2022
phb Radio, Lokalradio

Im Sommer 2022 kann der erste private landesweite UKW-Radiosender in Nordrhein-Westfalen starten.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Im Sommer 2022 kann der erste private landesweite UKW-Radiosender in Nordrhein-Westfalen starten. Hierfür hat die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen am Freitag, 4. März 2022, grünes Licht geben. Das landesweite Programm wird von elf Anbietern gemeinsam getragen und richtet sich mit Musik und aktueller Information, auch lokaljournalistischen Beiträgen, an eine junge Zielgruppe.

Medienstaatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski: „Das neue Angebot zeigt: Die Audio-Landschaft in Nordrhein-Westfalen ist wirtschaftlich zukunftsfähig. Sie ist attraktiv für engagierte Anbieter, sie ist innovativ und sie ist vielfältig. Mit ihrer Gesamtstrategie „Radio in NRW 2022“ hat die Landesregierung zusammen mit dem Landtag die Grundlagen für die heutige Entscheidung der Medienkommission geschaffen. Das neu entstandene Angebot zeigt, dass die Strategie richtig war: Die UKW-Kette sorgt für mehr Vielfalt auf dem Radiomarkt Nordrhein-Westfalen, schafft journalistische Arbeitsplätze und stärkt den privaten Lokalfunk in unserem Land.”

Ein wesentlicher Baustein der im Jahr 2019 vorgestellten und im Jahr 2020 gesetzlich umgesetzten Gesamtstrategie „Radio in NRW 2022“ der Landesregierung waren die Verbesserung der Abdeckung eines landesweiten UKW-Programms sowie die Schärfung der Vergabekriterien für landesweite UKW-Angebote. Hierzu gehören redaktionelle Strukturen in Nordrhein-Westfalen, der Beitrag zur strukturellen Sicherung des lokalen Hörfunks sowie das Vorhalten eines Digitalkonzepts. Ziel war es, die Rahmenbedingungen für ein vielfältiges und zukunftsfähiges Radio und einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk im digitalen Zeitalter zu schaffen.

Staatssekretär Liminski dankt den Anbietern des neuen Programmangebots und der Landesanstalt für Medien: „Das Angebot ist Beispiel einzigartiger Zusammenarbeit, die der Medienvielfalt in Nordrein-Westfalen zugutekommt. Sie ist möglich geworden durch einen attraktiven Medienstandort und nur durch die Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten. Dies wie auch schon die Inbetriebnahme des ersten DAB+-Multiplexes im Herbst letzten Jahres zeigen: Die Radiolandschaft in Nordrhein-Westfalen ist in Bewegung und nutzt ihre Chancen.“

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