Alterskennzeichen und Spielzeiten für Jugendschutz bei digitalen Spielen beachten

Minister Stamp: Wir wollen Familien besonders in der Pandemie im sicheren Umgang mit Games unterstützen

04. Dezember 2020
Schüler bzw. Jugendliche auf Parkbank vor Laptop

Digitale Spiele sind besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt – auch als Weihnachtsgeschenke. Sie machen Spaß und vermitteln oftmals auf unterhaltsame Weise auch Lern- und Bildungsinhalte. Wenn Games aber nicht kind- und altersgerecht sind, können sie für Alpträume, Stress und Abstumpfung gegenüber Gewaltdarstellungen sorgen.

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Digitale Spiele sind besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt – auch als Weihnachtsgeschenke. Sie machen Spaß und vermitteln oftmals auf unterhaltsame Weise auch Lern- und Bildungsinhalte. Wenn Games aber nicht kind- und altersgerecht sind, können sie für Alpträume, Stress und Abstumpfung gegenüber Gewaltdarstellungen sorgen. Wer Kindern digitale Spiele schenkt, sollte deshalb die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) berücksichtigen.
 
Kinder- und Jugendminister Joachim Stamp: „Wir wollen Familien gerade in der Corona-Pandemie im sicheren Umgang mit digitalen Spielen unterstützen. Erwachsene sollten beim Kauf von Games die Altersfreigaben beachten. Um beim Jugendschutz auf Nummer sicher zu gehen und negative Folgen durch das Spielen zu vermeiden, gibt das USK-Alterskennzeichen eine sichere Orientierung.“
 
Die farbigen Alterseinstufungen sind unten links auf der Vorderseite der Games-Verpackung zu sehen. Alle so gekennzeichneten Spiele sind in einem bundesweit einheitlichen Prüfverfahren von unabhängigen Jugendschutzsachverständigen nach verbindlichen Kriterien geprüft und von staatlichen Vertreterinnen und Vertretern für die jeweilige Altersstufe freigegeben.
 
Darüber hinaus sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder beim Spielen regelmäßige Pausen einlegen und eine altersangemessene Spielzeit am Tag nicht überschreiten. Denn stundenlanges Spielen ohne Unterbrechung kann die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beeinträchtigen. Als Richtwert für die tägliche Spielzeit am Bildschirm empfiehlt der Spieleratgeber NRW bis zu 45 bis 60 Minuten für Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren. Für Jugendliche ab 14 Jahren eignet sich in der Regel ein gemeinsam vereinbartes Zeitbudget pro Woche eher als eine tägliche Höchstgrenze. Sie sollten dann aber regelmäßige Pausen einlegen. Als Faustregel gilt hier 15 Minuten Pause je 60 Minuten Spielzeit.
 
Hinweise zum Umgang mit digitalen Spielen in der Familie gibt es unter www.spieleratgeber-nrw.de. Dort finden sich auch Informationen zu Inhalt und Wirkung aktueller Spiele, die von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung erfahrener Medienpädagoginnen und -pädagogen getestet wurden. Das Medienprojekt wird vom Kinder- und Jugendministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
 
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