Pressegespräch „Aktueller Stand ASP-Bekämpfung im Sauerland und in Südwestfalen“
Am Pressegespräch nehmen ebenfalls weitere ASP-Einsatzkräfte des Landes Nordrhein-Westfalen teil.
Mitte Juni des vergangenen Jahres kam es in Nordrhein-Westfalen zum ersten bestätigten Fall eines ASP-infizierten Wildschweines im Sauerland. Seitdem sind rund 320 an dieser Tierseuche verendete Wildschweine in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein aufgefunden worden. Seit Beginn des Ausbruchs gelten in beiden Kreisen sowie im Hochsauerlandkreis Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Kreisen, der Jägerschaft, der Landwirtschaft, mit Waldbesitzern und Forstleuten ist nach wie vor kein Hausschweinebestand in Nordrhein-Westfalen betroffen. Als wichtiger Baustein zur Bekämpfung der ASP sind mittlerweile Jägerinnen und Jäger aufgerufen, zur weiteren Reduktion des Wildschweinebestands in den betroffenen Gebieten verstärkt Schwarzwild zu bejagen.
In einem Pressegespräch wird Ministerin Silke Gorißen gemeinsam mit Tierseuchenexperten und Veterinärmedizinern über die vergangenen Monate der gemeinsamen Seuchenbekämpfung vor Ort sprechen, einen Ausblick auf das Geschehen der ASP in diesem Jahr geben sowie zum Stand der aktuellen Bejagung von Schwarzwild in den ASP-betroffenen Gebieten informieren.
Am Pressegespräch nehmen ebenfalls weitere ASP-Einsatzkräfte des Landes Nordrhein-Westfalen teil, unter anderem der für die Suchhundestaffeln zuständige Landesbetrieb Wald und Holz und die Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft WSVG, die im Auftrag der zuständigen Kreisordnungsbehörden ASP-Schutzmaßnahmen wie Zaunbauten umsetzt. Des Weiteren wird durch das LAVE NRW ein Einblick in den Einsatz von Drohnen zur Aufklärung der im Kerngebiet befindlichen Wildschweine gegeben.
Zu diesem Pressegespräch laden wir Sie herzlich ein:
Zeit: Freitag, 6. Februar 2026, 13.00 Uhr
Ort: Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland, In der Stubicke 12, 57462 Olpe
Bitte melden Sie sich unter Angabe von Name, Medium und Mobilnummer unter presse@mlv.nrw.de an.
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