Von der Kohle zur KI: Wirtschaftsministerin sowie stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur und Wissenschaftsministerin Ina Brandes auf Forschungs- und Innovationsreise im Rheinischen Revier
Nordrhein-Westfalen ist der dichteste Forschungs- und Wissenschaftsraum Europas und das Innovationszentrum für Industrie, Technologieunternehmen und -dienstleister. Das zwischen Aachen, Düren und Mönchengladbach beheimatete Rheinische Revier geht konsequent den Weg von der Kohle zur KI – davon machten sich Wirtschaftsministerin sowie stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur und Wissenschaftsministerin Ina Brandes auf ihrer Forschungs- und Innovationsreise im Rheinischen Revier ein Bild.
Im Rheinischen Revier wird aktuell an vielen zukunftsweisenden Projekten geforscht, die für Menschen einen konkreten Nutzen bringen: KI-Chips, die Informationen energieeffizient speichern, Roboter und Drohnen, die Landwirte bei ihrer täglichen Arbeit auf dem Feld unterstützen, Wasserstoff, der für emissionsfreie Wärmeerzeugung genutzt wird, oder Distelfelder in den nährstoffarmen Randflächen des Tagebaus, die zur Herstellung von neuartigen Schmiermitteln und Verpackungen genutzt werden.
Das Rheinische Revier wird so zur Fortschrittsregion für Forschung und Innovation ‚made in NRW‘.
Zur Begleitung der Forschungs- und Innovationstour laden wir Sie herzlich ein.
Montag, 14. Juli 2025
| Uhrzeit | Station | Ort |
| 10.30-11.00 Uhr | Projekt Neurotec II am Forschungszentrum Jülich – KI-Software made in Germany. Hier wird unter anderem an einer lernenden Software zur Steuerung von Handprothesen gearbeitet. | Technikumshalle des INW im Brainergy Park 52428 Jülich |
| 11.00-11.50 Uhr | Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft
Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an neuartigen klimaneutralen Wasserstofftechnologien und der zügigen Überführung in die Anwendung. Vor Ort wird Wasserstoff mithilfe einer Pilotanlage katalytisch verbrannt und gleichzeitig emissionsfrei Wärme erzeugt. | Technikumshalle des INW im Brainergy Park 52428 Jülich |
| 12.00-13.00 Uhr | Bioökonomie: „Agrorobotik, KI und digitale Systeme für die Landwirtschaft.“
Gezeigt werden praktische Beispiele für den Einsatz von KI in der Landwirtschaft, z.B. mit einer Großdrohne und Robotern. Mit Digitalisierung und KI lassen sich Anbaumethoden verbessern, so dass Erträge steigen und die Klimaresilienz wächst. | Agri-Food-Energy-Park, Merzenich-Bürgewald, Geodaten: 50.86602 / 6.54103 |
| 13.05-13.45 Uhr | Mittagspause: Gelegenheit für O-Töne | Neesenhof, 52399 Merzenich-Bürgewald, Geodaten: 50.86432 / 6.54666 |
| 14.05-14.40 Uhr | Bioökonomie: Transformationsprojekt „Distelfelder statt Tagebau“ am Forschungszentrum Jülich
Auf der nährstoffarmen Randfläche des Tagebaus Hambach wird auf einer Terrasse die Färberdistel angebaut – als Zwischennutzung des zukünftigen Hambachsees. Genutzt wird das Öl, das aus Distelsamen gewonnen wird u.a. als umweltfreundliches Schmiermittel für Maschinen. Die Fasern der Pflanze sind ein Rohstoff z.B. für Papier und Verpackungen. | Forum Terra Nova Parkplatz Nordrandweg Am Kreisverkehr |
| 15.15-15.45 Uhr | ReCO2NWert
In dem Projekt geht es um die Elektrolyse der nicht vermeidbaren CO₂-haltigen Rauchgase aus der Müllverbrennungsanlage Weisweiler und die Umwandlung zu industriell nutzbaren Stoffen. Zu besichtigen sind die Krankanzel und der Leitstand am Müllbunker. | Werksgelände MVA Zum Hagelkreuz 22 52249 Eschweiler |
| 15.50-16.20 Uhr | Babor Beauty Group – Kosmetikhersteller mit Projekten in Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie, u. a. RECO2NWert
Hier geht es um die Verwertung der ausgeschiedenen CO₂-Industrieemissionen aus der MVA Weisweiler, die in biotechnologische Rohstoffe für Kosmetikprodukte umgewandelt werden. Besichtigung des Logistikzentrums und der KI-gesteuerten Produktionsstraße. | Babor Beauty Indeland-Straße 52249 Eschweiler |
Wir freuen uns über Ihr Interesse – auch an einzelnen Terminen – und bitten um Anmeldung bis zum 10. Juli 2025, 18.00 Uhr an presse@mwike.nrw.de.
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