Rauchwarnmelder retten Leben: Bauministerium, Verbände und Wirtschaft geben Startschuss für landesweite Kampagne

13. Juni 2014

Rauchwarnmelder retten Leben: Bauministerium, Verbände und Wirtschaft geben Startschuss für landesweite Kampagne

Wenn ein Brand ausbricht und die Bewohner eines Hauses schlafen, dann ist das eine potentiell tödliche Situation – denn vom Brandgeruch allein wacht ein schlafender Mensch nicht auf. Aus diesem Grund retten Rauchwarnmelder in Deutschland Jahr für Jahr viele Leben. Pünktlich zum heutigen Tag des Rauchwarnmelders geben das NRW-Bauministerium, der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) und eine Reihe weiterer Partner den Startschuss für die Kampagne „Kein Zuhause ohne Rauchwarnmelder“. Im Rahmen der Kampagne wird auch ein Leitfaden herausgegeben, der alle Fragen von Vermietern und Mietern rund um die Rauchwarnmelderpflicht beantworten soll.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Wenn ein Brand ausbricht und die Bewohner eines Hauses schlafen, dann ist das eine potentiell tödliche Situation – denn vom Brandgeruch allein wacht ein schlafender Mensch nicht auf. Aus diesem Grund retten Rauchwarnmelder in Deutschland Jahr für Jahr viele Leben. Pünktlich zum heutigen Tag des Rauchwarnmelders geben das NRW-Bauministerium, der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) und eine Reihe weiterer Partner den Startschuss für die Kampagne „Kein Zuhause ohne Rauchwarnmelder“. Im Rahmen der Kampagne wird auch ein Leitfaden herausgegeben, der alle Fragen von Vermietern und Mietern rund um die Rauchwarnmelderpflicht beantworten soll.

Bauminister Michael Groschek hat nun den Startschuss für die Kampagne gegeben, die das Bewusstsein für den Nutzen von Rauchwarnmeldern schärfen soll. Groschek, zu Gast in den Räumlichkeiten der WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH in Düsseldorf, sagte: „Viele Menschen unterschätzen die gefährlichen Rauchgase, denn diese verteilen sich schnell und leise. Schon nach wenigen Sekunden besteht Lebensgefahr durch eine Rauchvergiftung. In Neubauten sind Rauchwarnmelder bereits Pflicht, Anfang 2017 auch in allen anderen Wohnungen. Mit dieser Kampagne wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass Rauchwarnmelder schon vor diesem Stichtag in keinem Haushalt mehr fehlen. Denn eines sollte jedem klar sein: Rauchwarnmelder retten Leben.“

An der Kampagne „Kein Zuhause ohne Rauchwarnmelder“ beteiligen sich neben dem Ministerium und dem VdW auch die Westfälische Provinzial, die Provinzial Rheinland, der Verband der Feuerwehren in NRW und der Landesfachverband des Schornsteinfegerhandwerks NRW. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter sagte beim gemeinsamen Pressegespräch: „Die Sicherheit ihrer Mieter ist unseren Mitgliedsunternehmen wichtig und so waren schon vor Inkrafttreten der Rauchwarnmelderpflicht auf freiwilliger Basis mehr als 50 Prozent unseres Bestandes mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Dass diesen Schutz nun alle Mieter genießen sollen, ist gut. Von der nun eingeläuteten Kampagne erhoffen wir uns, dass die bei vielen Mietern und Vermietern noch offenen Fragen zu den neuen Rechten und Pflichten beantwortet werden. So entstehen gegenseitiges Verständnis, ein gutes Miteinander und rechtliche Sicherheit."

Seit dem 1. April 2013 besteht in Nordrhein-Westfalen die gesetzliche Pflicht, Rauchwarnmelder in allen neu gebauten Wohnungen anzubringen. Für Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, müssen die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 die Anforderungen umsetzen. Installiert werden müssen die Rauchmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungswege aus den Aufenthaltsräumen dienen.

Den Leitfaden finden Sie hier.

Pressekontakt:

maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Telefon 0211/3843-1019
a.winkler@vdw-rw.de, Telefon 0211/16998-94

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