Ministerpräsident Laschet empfängt 
Vertreterinnen und Vertreter des Benelux-Parlaments

28. November 2017

Ministerpräsident Laschet empfängt 
Vertreterinnen und Vertreter des Benelux-Parlaments

Ministerpräsident Armin Laschet hat Vertreterinnen und Vertreter des Benelux-Parlaments zu einem Gespräch getroffen. Die Begegnung fand am Dienstag im Landeshaus in Düsseldorf statt.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat Vertreterinnen und Vertreter des Benelux-Parlaments zu einem Gespräch getroffen. Die Begegnung fand am Dienstag im Landeshaus in Düsseldorf statt.

Ministerpräsident Laschet sagte: „Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Benelux-Ländern hat für Nordrhein-Westfalen größte Bedeutung – politisch, historisch, kulturell und ökonomisch. Daher hat meine erste Auslandsreise mich in die Niederlande geführt, und ein Besuch in Belgien wird so bald wie möglich folgen. Wir sind uns einig, dass wir den grenzüberschreitenden Dialog weiter stärken und die vorhandenen Potentiale noch besser ausschöpfen wollen.“
Er fügte hinzu, die Benelux-Länder gehörten zu den bedeutendsten Handelspartnern Nordrhein-Westfalens. Sie seien zudem verkehrspolitisch und logistisch zentral für Nordrhein-Westfalen. „Auch der Bereich Innere Sicherheit muss mehr denn je grenzüberschreitend gedacht werden, denn wir haben es mit europaweit vernetzten Tätern zu tun. Deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden unserer Länder so wichtig“, so der Ministerpräsident.

Im Jahr 1955 unterzeichneten Belgien, die Niederlande und das Großherzogtum Luxemburg ein Abkommen über die Einsetzung eines Interparlamentarischen Rates Benelux, das “Benelux-Parlament”. Das Benelux-Parlament berät die Regierungen der drei Länder zu den Themen Wirtschaftsunion, Kulturaustausch, Zusammenarbeit in der Außenpolitik sowie im Rechtsbereich. Das Benelux-Parlament besteht aus 49 Mitgliedern, die aus den Parlamenten der drei Länder gewählt werden.

Die Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen und den Benelux-Ländern geht zurück auf eine im Jahr 2008 unterzeichnete „Politische Erklärung“, mit der die damaligen Regierungschefs Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs sowie Nordrhein-Westfalen eine vertiefte Zusammenarbeit in Form einer privilegierten Partnerschaft vereinbarten.

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