Der Regierungschef des Fürstentum Liechtenstein zu Besuch
20. September 2018

Ministerpräsident Laschet empfängt den Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein

Nordrhein-Westfalen strebt eine Vertiefung der Beziehungen und einen verstärkten Austausch im Bereich der Finanztechnologie an

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein, Herrn Adrian Hasler, am Donnerstag (20. September 2018) zu einem Gespräch im Landeshaus in Düsseldorf empfangen. Thematisiert wurden insbesondere aktuelle Entwicklungen im Bereich der Finanztechnologie und deren Auswirkung auf Politik und Wirtschaft.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein, Herrn Adrian Hasler, am Donnerstag (20. September 2018) zu einem Gespräch im Landeshaus in Düsseldorf empfangen. Thematisiert wurden insbesondere aktuelle Entwicklungen im Bereich der Finanztechnologie und deren Auswirkung auf Politik und Wirtschaft.
 
Der Ministerpräsident lobte die Vorreiterstellung des Fürstentums bei der so genannten „Blockchain“-Technologie, einer Technik für sichere Transaktionen im Internet, die eine lückenlose Dokumentation von Liefer- und Leistungsprozessen transparent und manipulationssicher ermöglichen soll. „Die neuen Entwicklungen in der Finanztechnologie können langfristig von großem Nutzen für Wirtschaft und Verwaltung sein. Das Fürstentum Liechtenstein hat eine Möglichkeit aufgezeigt, die Entwicklungen aktiv zu begleiten und auch politisch die Weichen für eine transparente und rechtssichere Ausgestaltung zu stellen. Hierüber möchten wir weiter im Gespräch bleiben und unsere Zusammenarbeit vertiefen“, betonte Ministerpräsident Laschet.
 
Liechtenstein hat als eines der ersten Länder ein Gesetz über Blockchain-Systeme verabschiedet, das den Rahmen für ein digitales Blockchain-Handelssystem regeln und so die Rechtssicherheit für alle Beteiligten erhöhen soll. Auch Nordrhein-Westfalen ist ein bedeutender Standort für Forschungen in diesem Technologie-Bereich. Sieben von 17 deutschen Forschungseinrichtungen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Technologie befassen, sind in Nordrhein-Westfalen beheimatet.

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Eine erfolgreiche Kooperation mit Liechtenstein besteht bereits bei der Sprachvermittlung an Geflüchtete: Bei dem Projekt „Liechtenstein Languages“ im Regierungsbezirk Arnsberg werden den Geflüchteten praxisnahe Sprachkenntnisse vermittelt. „Solche kreativen Projekte zur Vermittlung unserer Sprache sind ein wichtiger Bestandteil zur Integration und Weiterbildung von Flüchtlingen und ein Beispiel dafür, wie wichtig und gewinnbringend ein europäischer Austausch ist“, so der Ministerpräsident. Mit dem Konzept sollen Schülerinnen und Schüler an über 50 Berufskollegs beim Erstspracherwerb unterstützt werden.
 

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