Ministerpräsident empfängt hochrangige belgische Regierungsdelegation
19. Oktober 2018

Ministerpräsident Armin Laschet empfängt die Regierungschefs der Wallonie und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Laschet: „Die enge Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den belgischen Regionen und Gemeinschaften hat Vorbildcharakter für ganz Europa“

Nordrhein-Westfalen pflegt mit Belgien eine über Jahrzehnte hinweg gewachsene Freundschaft. Um die Beziehungen weiter zu vertiefen, ist Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag, 19. Oktober 2018, mit Willy Borsus, Ministerpräsident der belgischen Region Wallonie, und mit Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, in der Vertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund in Berlin zu einem Gespräch zusammengekommen.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Nordrhein-Westfalen pflegt mit Belgien eine über Jahrzehnte hinweg gewachsene Freundschaft. Um die Beziehungen weiter zu vertiefen, ist Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag, 19. Oktober 2018, mit Willy Borsus, Ministerpräsident der belgischen Region Wallonie, und mit Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, in der Vertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund in Berlin zu einem Gespräch zusammengekommen. An dem Treffen nahmen ebenfalls der ehemalige Ministerpräsident Ostbelgiens und heutige Präsident des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union, Karl-Heinz Lambertz, sowie Alexander Miesen, Parlamentspräsident Ostbelgiens teil. Die hochrangige Delegation von Regierungsvertretern belgischer Regionen und Gemeinschaften besucht derzeit Berlin, um ebenfalls das zehnjährige Jubiläum der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Deutschland zu feiern.
 
Ministerpräsident Armin Laschet freute sich, die Gäste aus Belgien in Berlin zu begrüßen: „Die Zusammenarbeit mit den Benelux-Staaten ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit als Landesregierung. Wir sind ein gemeinsamer Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum. Seit meinem Amtsantritt habe ich alle Benelux-Staaten besucht. Die enge Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den belgischen Regionen und Gemeinschaften hat Vorbildcharakter für ganz Europa. Denn unsere Partnerschaft ist nicht nur gestützt auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Respekt, sondern auch einer praktischen Zusammenarbeit, die sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert. Genau das ist der richtige Ansatz, um das politische Europa aus der Mitte des Kontinentes heraus zu gestalten.“
 
Im Gespräch mit den belgischen Regierungsvertretern standen neben aktuellen politischen Themen die Förderung des gemeinsamen Wirtschaftsraums im Fokus. Ministerpräsident Laschet tauschte sich mit seinen belgischen Amtskollegen auch über die am 14. Oktober 2018 stattgefundenen Kommunalwahlen in Belgien aus und richtete den Blick auf die bevorstehenden Wahlen des Europäischen Parlaments im Mai 2019: „Wir sind eine europäische Kernregion und dürfen Populisten keine Chance geben, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Meine Antwort an all jene, die für Abschottung und Nationalismus eintreten, findet sich im Motto des belgischen Staatswappens: ‚L’union fait la force – Einigkeit macht stark!‘“

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Hintergrund

Das Königreich Belgien ist ein Föderalstaat, der sich aus drei Regionen und drei Gemeinschaften zusammensetzt. Offizielle Sprachen sind Niederländisch, Französisch und Deutsch.
 
Belgien ist rund 31.000 Quadratkilometer groß und hat 11,4 Millionen Einwohner. Nordrhein-Westfalen und Belgien verbindet mehr als nur die geographische Nähe und sprachliche Verbundenheit gemeinsam. Denn im grenznahen Bundesland leben mittlerweile 12.200 Belgier, die Nordrhein-Westfalen an Vielfalt bereichern. Hinzu kommen die rund 6.000 Grenzpendler. Zudem haben sich über 1.000 belgische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen niedergelassen und profitieren vom gemeinsamen Wirtschaftsraum. Auch 34 Städtepartnerschaften zwischen Nordrhein-Westfalen und Belgien zeugen von der engen Kooperation mit dem europäischen Nachbarn.
 

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