Ministerpräsident Armin Laschet empfängt die Staatspräsidentin der Republik Estland, Kersti Kaljulaid, und den Staatspräsidenten der Republik Lettland, Raimonds Vējonis

13. Juli 2018
Besuch der Staatspräsidentin der Republik Estland, Kersti Kaljulaid

Ministerpräsident Armin Laschet hat die Staatspräsidentin der Republik Estland, Kersti Kaljulaid, und den Staatspräsidenten der Republik Lettland, Raimonds Vējonis, im Landeshaus empfangen. Zu Beginn der Besuche trugen sich die Staatsgäste in das Gästebuch der Landesregierung ein. Im Anschluss führte der Ministerpräsident je ein bilaterales Gespräch mit der estnischen Staatspräsidentin und dem lettischen Staatspräsidenten.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Armin Laschet hat die Staatspräsidentin der Republik Estland, Kersti Kaljulaid, und den Staatspräsidenten der Republik Lettland, Raimonds Vējonis, im Landeshaus empfangen. Zu Beginn der Besuche trugen sich die Staatsgäste in das Gästebuch der Landesregierung ein. Im Anschluss führte der Ministerpräsident je ein bilaterales Gespräch mit der estnischen Staatspräsidentin und dem lettischen Staatspräsidenten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den beiden Ländern sowie eine intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit.
 
„Estland ist weit über die europäischen Grenzen hinweg angesehen für seine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung, insbesondere im Bereich E-Government. Themen, die auch uns in Nordrhein-Westfalen sehr am Herzen liegen und bei denen wir viel von Estland lernen können. Besonders hier werden wir die Zusammenarbeit mit der Republik Estland intensivieren“, sagte der Ministerpräsident zum Besuch der estnischen Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid.
 
„Lettland nimmt hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung eine Spitzenposition im Baltikum ein. Auch bei der Digitalisierung ist Lettland im europäischen Vergleich vorne mit dabei – das Land hat das viertschnellste Netz Europas. Deshalb freue ich mich, dass Lettland mit dem Digitalland Nordrhein-Westfalen künftig noch enger zusammenarbeiten möchte“, so Ministerpräsident Armin Laschet zum Besuch des lettischen Staatspräsidenten Raimonds Vējonis.

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Estland und Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen pflegt seit vielen Jahren eine vertrauensvolle und freundschaftliche Beziehung zur Republik Estland. Erst im Oktober reiste Digitalminister Prof. Andreas Pinkwart mit Vertretern der digitalen Modellregion Ostwestfalen-Lippe nach Estland, um sich über Digitalisierung auszutauschen.
In Nordrhein-Westfalen leben rund 1.200 Esten. Bei den Außenhandelspartnern Nordrhein-Westfalens belegt Estland Rang 56.
 
Lettland und Nordrhein-Westfalen
Auch die Beziehungen zwischen der lettischen Republik und Nordrhein-Westfalen bestehen lange und freundschaftlich. Dies zeigt sich unter anderem auch in dem ehemaligen lettischen Gymnasium in Münster, das als einzige anerkannte lettische Schule in ganz Westeuropa während des Kalten Krieges zum Zentrum für Exil-Letten wurde. Von den circa 30.000 Letten in Deutschland lebt jeder vierte in Nordrhein-Westfalen. Über 30 lettische Unternehmen haben einen Sitz in Nordrhein-Westfalen und etliche nordrhein-westfälische Unternehmen engagieren sich wiederum in Lettland. Es gibt rund 1.200 Firmen mit deutschem Kapitalanteil in dem baltischen Staat und eine aktive Deutsch-Baltische Handelskammer in Riga.
Außerdem bestehen sehr aktive kommunale Partnerschaften: Die Kreis-Partnerschaft Gütersloh – Valmiera feierte 2017 ihr 25-jähriges Bestehen. Die langjährige Freundschaft der lettischen Stadt Smiltene und Willich wurde im Juni 2017 offiziell zu einer Städte-Partnerschaft.
 
Internationaler Preis des Westfälischen Friedens
Staatspräsidentin Kaljulaid und Staatspräsident Vējonis sind aus Anlass der Verleihung des Preises des Westfälischen Friedens in Nordrhein-Westfalen. Am 14. Juli 2018 werden die drei Staatsoberhäupter der baltischen Republiken im Rathaus zu Münster für ihre außergewöhnlichen Bemühungen um Integration in Europa und ihr besonderes Engagement für ein friedliches Miteinander ausgezeichnet. Ministerpräsident Armin Laschet wird den Jugendpreis des Westfälischen Friedens an die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verleihen.

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