Friedrich Merz ist neuer NRW-Beauftragter

7. November 2017

Ministerpräsident Armin Laschet beruft Friedrich Merz zum Beauftragten für die Folgen des Brexits und die transatlantischen Beziehungen

Der Wirtschaftsexperte und Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Friedrich Merz, wird Beauftragter für die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen. Zudem soll er den Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen Köln-Bonn übernehmen.

Friedrich Merz wird ab dem 1. Januar 2018 Beauftragter für die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen. Das hat das Landeskabinett in seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag des Ministerpräsidenten beschlossen.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Friedrich Merz wird ab dem 1. Januar 2018 Beauftragter für die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen. Das hat das Landeskabinett in seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag des Ministerpräsidenten beschlossen.

Im Lichte des britischen EU-Austritts und der drohenden transatlantischen Entfremdung unter der amtierenden US-Regierung soll Merz in seinem neuen Ehrenamt die Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Großbritannien und den USA stärken.

Ministerpräsident Laschet erklärte zur Berufung von Merz: „Nur eine erfahrene, gut vernetzte und durchsetzungsstarke Persönlichkeit mit ausgeprägter politischer Expertise kam für dieses Amt in Betracht. Es freut mich daher sehr, dass Friedrich Merz sich bereit erklärt hat, dieses Amt zu übernehmen.“

Friedrich Merz sagte zu seiner zukünftigen Aufgabe: „Es ist gut, dass die Landesregierung des größten Bundeslands im Herzen Europas sich gerade jetzt mit so viel Energie den Beziehungen zu unseren britischen und amerikanischen Partnern zuwendet. Dafür will ich mich gerne einbringen.“

Der Beauftragte soll Vermittler und Ansprechpartner sein, für die britischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und die nordrhein-westfälische Wirtschaft in Großbritannien und den USA. Er wird sich ebenso dafür einsetzen, dass die Beziehungen auch auf gesellschaftlicher, kultureller und universitärer Ebene gefestigt und ausgebaut werden.

Der Beauftragte für die Folgen des Brexits und die transatlantischen Beziehungen ist direkt dem Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten zugeordnet und nimmt seine Aufgabe in enger Abstimmung mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, wahr. Minister Holthoff-Pförtner wird das der Berufung zu Grunde liegende Konzept in den kommenden Wochen gemeinsam mit Friedrich Merz der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Folgen des Brexit waren auch Thema des Gesprächs von Ministerpräsident Armin Laschet mit Brigadier Ian Bell, dem Kommandeur der britischen Streitkräfte in Deutschland. Nach dem Gespräch im Landeshaus betonte Ministerpräsident Laschet: „Die Angehörigen der britischen Streitkräfte verlassen Nordrhein-Westfalen als Freunde unseres Landes. Gut, dass auch weiterhin viele Briten an Rhein und Ruhr ihr Zuhause haben.“ Derzeit leben mehr als 30.000 Briten in Nordrhein-Westfalen.

Zudem gab Ministerpräsident Laschet heute bekannt, dass Merz Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Köln/Bonn GmbH werden soll. Laschet erklärte dazu: „Die Drehscheibe Köln/Bonn ist von immenser Wichtigkeit für den Wirtschafts- und Logistikstandort Nordrhein-Westfalen. Mit Friedrich Merz an der Spitze des Aufsichtsrats wird die strategische internationale Ausrichtung des Flughafens gelingen.“
 

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Ministerpräsident Armin Laschet hat Brigadier Ian Bell, den Kommandeur der britischen Streitkräfte in Deutschland, im Landeshaus empfangen. Thema war unter anderem der Brexit und seine Folgen. Nach dem Gespräch im Landeshaus betonte Ministerpräsident Laschet: „Die Angehörigen der britischen Streitkräfte verlassen Nordrhein-Westfalen als Freunde unseres Landes. Gut, dass auch weiterhin viele Briten an Rhein und Ruhr ihr Zuhause haben.“ Derzeit leben mehr als 30.000 Briten in Nordrhein-Westfalen.
 

Foto: Land NRW / R. Sondermann, 7. November 2017

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