Ministerin Schulze überreicht Verdienstkreuz 1. Klasse an Professor Huber

17. Juli 2012

Ministerin Schulze überreicht Verdienstkreuz 1. Klasse an Professor Huber / Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement in der Wissenschaft

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat in Bonn im Wege der Erstauszeichnung das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Max Georg Huber (75) überreicht. Der ehemalige Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhält die Auszeichnung für sein haupt­amtliches und ehrenamtliches Engagement im wissenschaftlichen Bereich. „Professor Huber gab über Jahrzehnte dem Studien- und Forschungsstandort Deutschland im Ausland ein Gesicht“, würdigte Schulze die Arbeit Hubers bei der Ordensverleihung.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat in Bonn im Wege der Erstauszeichnung das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Max Georg Huber (75) überreicht. Der ehemalige Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhält die Auszeichnung für sein haupt­amtliches und ehrenamtliches Engagement im wissenschaftlichen Bereich. „Professor Huber gab über Jahrzehnte dem Studien- und Forschungsstandort Deutschland im Ausland ein Gesicht“, würdigte Schulze die Arbeit Hubers bei der Ordensverleihung. „Er hat einen entscheidenden Anteil daran, dass die deutschen Hochschulen inter­nationaler und damit auch attraktiver für ausländische Studierende, Forscherinnen und Forscher geworden sind.“

Der studierte Mathematiker und Physiker war von 1996 bis Ende 2011 zunächst Vizepräsident und dann Präsident des DAAD. Er war in dieser Funktion maßgeblich an der Internationalisierung des deutschen Bildungssystems beteiligt. Während seiner Amtszeit hat sich der DAAD zu der weltweit größten und finanzstärksten Wissenschaftsorganisation für internationale Hochschulzusammenarbeit und akademischen Aus­tausch entwickelt. Zuvor war Huber von 1992 bis 1997 Rektor der Universität Bonn und bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 Direktor des dortigen Instituts für Theoretische Kernphysik.

Professor Huber wurde 1998 zum „Nationalen Beauftragten der Bundes­regierung für das Internationale Hochschulmarketing“ berufen. In diesem Ehrenamt hat er maßgeblich die Gründung von GATE Germany auf den Weg gebracht, einem Konsortium für Internationales Hoch­schulmarketing von DAAD und der Hochschulrektorenkonferenz.

In den vergangenen Jahrzehnten hatte Professor Huber weitere ehren­amtliche Funktionen inne. Er war Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mitglied im Vorstand der Deutschen Physika­lischen Gesellschaft, Fachgutachter für renommierte Förderorganisa­tionen, Mitglied in zahlreichen internationalen Programmbeiräten von Forschungsinstitutionen. Seit 2002 ist er Vorstandsvorsitzender des Bonner Universitätsclubs.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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