Gustav-Heinemann-Friedenspreis
3. Dezember 2019

Ministerin Pfeiffer-Poensgen verleiht Gustav-Heinemann-Friedenspreis an Leipziger Autorin

Auszeichnung für Judith Burger und ihr Jugendbuch „Gertrude grenzenlos“ – Preisverleihung im Haus der Geschichte in Bonn

Die Autorin Judith Burger ist für ihr Jugendbuch „Gertrude grenzenlos“ mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2019 ausgezeichnet worden. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen überreichte den Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der mit 7.500 Euro dotiert ist, im Haus der Geschichte in Bonn.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Die Autorin Judith Burger ist für ihr Jugendbuch „Gertrude grenzenlos“ mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2019 ausgezeichnet worden. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen überreichte den Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der mit 7.500 Euro dotiert ist, am Dienstag (3. Dezember) im Haus der Geschichte in Bonn. Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis wurde dieses Jahr bereits zum 36. Mal vergeben. Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur.
 
In dem Jugendbuch „Gertrude grenzenlos“ bringt Judith Burger auf einprägsame Weise jungen Leserinnen und Lesern die Lebenswirklichkeit der DDR nahe und verschafft der beharrlichen Haltung jugendlichen Widerstandes gegen staatliche Repressalien ein deutliches Profil. Durch eine anschauliche Erzählweise entwickelt die Autorin eine einfallsreiche Geschichte über das Leben in der DDR in den 1970er Jahren sowie über die Freundschaft zwischen den beiden Hauptfiguren Ina und Gertrude.
 
„30 Jahre nach dem Fall der Mauer schreibt Judith Burger mit ihrem Buch auch gegen das Vergessen deutscher Geschichte an. Sie zeigt, was es bedeutet, in einem System mit staatlichen Repressalien leben zu müssen und wie zwei miteinander befreundete junge Mädchen sich tapfer dagegenstellen“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
 
Mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis wird jährlich ein Buch prämiert, das junge Leserinnen und Leser ermutigt, sich für Menschenrechte, für zivile Formen der Konfliktbewältigung, für Toleranz und gegen Gewalt zu engagieren. Die Ehrung erinnert an das friedenspolitische Engagement des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann (1899–1976). Betreut wird der Preis von der Landeszentrale für politische Bildung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
 
Die Autorin
Judith Burger wurde 1972 in Halberstadt geboren und lebt seit über zwanzig Jahren in Leipzig. Nach ihrem Studium der Kultur- und Theaterwissenschaften arbeitete sie als Werbetexterin. Seit einigen Jahren ist sie redaktionelle Mitarbeiterin bei MDR Kultur. „Gertrude grenzenlos“ ist ihr Debütroman.
 
 

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