Landesregierung will REGIONALE bis 2025 fortführen

Minister Michael Groschek
22. Juni 2016

Landesregierung will REGIONALE bis 2025 fortführen

Erfolgsgeschichte des Strukturförderprogramms wird fortgeschrieben

Es geht weiter mit den REGIONALEN: Das Landeskabinett hat beschlossen, das Strukturförderungsprogramm der REGIONALEN fortzuführen. Damit werden auch in den Jahren 2022 und 2025 REGIONALEN in Nordrhein-Westfalen stattfinden.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Es geht weiter mit den REGIONALEN: Das Landeskabinett hat beschlossen, das Strukturförderungsprogramm der REGIONALEN fortzuführen. Damit werden auch in den Jahren 2022 und 2025 REGIONALEN in Nordrhein-Westfalen stattfinden.

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Die Regionen kennen ihre Möglichkeiten, Chancen und Bedürfnisse am besten. Wir unterstützen kluge Konzepte und wollen von den Regionen wissen, was sie können, was sie wollen und wie sie ihre Ziele erreichen wollen. Wenn uns das Konzept überzeugt, geben wir der Region die Möglichkeit, zukunftsweisende Projekte zu entwickeln, die das Land bevorzugt fördert.“ Für Städte, Gemeinden und Kreise des Landes, Verbände und Vereine, berufsständische Organisationen, Unternehmen sowie bürgerschaftliche Initiativen bietet sich die Gelegenheit, sich als Region zu organisieren und regionale Entwicklungsstrategien zu erarbeiten.

Die Regionen in Nordrhein-Westfalen haben nun bis Ende des Jahres die Möglichkeit, sich für die Durchführung einer REGIONALE zu bewerben, bei der sich eine bestimmte Region mit ihren Stärken und Qualitäten, aber auch mit ihren Schwächen auseinandersetzt. Ziel ist es, weitere Entwicklungspotenziale sowie Lösungen für die Probleme der Zukunft zu finden und zu präsentieren.

Die Regionen erhalten die Gelegenheit, ihre Projektideen vorzustellen. Die Stärken einer REGIONALEN zeigen sich unter anderem in den Kooperationsstrukturen, die auch nach Ablauf einer REGIONALE weiter entwickelt werden und die Regionen insgesamt voranbringen. Hierzu müssen die Regionen vermehrt Kooperationen im interkommunalen und interregionalen Verbund eingehen. Darüber hinaus wird empfohlen, dass die Konzepte fachübergreifend entwickelt werden, um so Fördermittel gebündelt nutzen zu können.

In diesem Jahr ist das westliche Münsterland Ausrichter der REGIONALE 2016. Die Region hat hierzu zahlreiche Lösungen für die Zukunftsfragen des ländlichen Raums entwickelt und teilweise bereits umgesetzt. Hierbei geht es unter anderem um Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel oder die Folgen der demografischen Entwicklung in der Region. Auch im Rahmen der REGIONALE 2013 sind zukunftsgerichtete Projekte entwickelt worden: So haben zum Beispiel acht Kommunen der LenneSchiene ein gemeinsames Maßnahmenpaket entwickelt, um die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu steigern, das Zusammenspiel von Fluss, Bahn, Landschaft, Ortschaften zu verbessern und den Tourismus zu fördern.

Mit folgenden Themen können sich die Kandidaten für die Ausrichtung der REGIONALEN 2022 und 2025 bewerben:

  • Integration, Demografie, Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit
  • Urbanität, ländlicher Raum, Siedlungsentwicklung,  städtische Infrastrukturen, Wohnen und Umweltgerechtigkeit
  • grüne Infrastrukturen und Naturschutz
  • Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Arbeitsplätze
  • Bildung, Wissen und Kultur
  • Digitalisierung
  • Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

Das Stadtentwicklungsministerium wird die Ausschreibung noch vor den Sommerferien im Ministerialblatt veröffentlichen (nähere Infos unter: http://tinyurl.com/jtlofe9). Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine Fachjury im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens. Die Bewerbungsfrist für die Ausrichtung der REGIONALEN 2022 und 2025 endet am 9. Dezember 2016.

 

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