Chancen und Risiken des digitalen Wandels

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
19. Februar 2016

Chancen und Risiken des digitalen Wandels: Tagung mit Ministerpräsidentin Kraft und Ministerin Schulze in Köln

350 Gäste bei Tagung der Uni Köln: IT-Sicherheit entscheidender Faktor

Digitale Technologien verändern nahezu alle Lebensbereiche: Sie beeinflussen, wie wir in Zukunft arbeiten und konsumieren, wie wir Beziehungen führen und mit unserer Gesundheit umgehen.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Digitale Technologien verändern nahezu alle Lebensbereiche: Sie beeinflussen, wie wir in Zukunft arbeiten und konsumieren, wie wir Beziehungen führen und mit unserer Gesundheit umgehen. Die Tagung „Digitale Transformation – zur Zukunft der Gesellschaft" hat die Chancen und Risiken des digitalen Wandels jetzt genau in den Blick genommen. Rund 350 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten in Köln über die Herausforderungen der Digitalisierung.
 
Die Veranstaltung des Forschungszentrums ceres (Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health) an der Uni-versität zu Köln wurde von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnet.
 
In ihrem Grußwort sagte sie: „Digitalisierung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche, wie wir kommunizieren, wie wir arbeiten, wie wir wirtschaften. Mir ist es wichtig, dass wir den digitalen Wandel aktiv gestalten. Dafür brauchen wir einen interdisziplinären Ansatz, denn die Fragestellungen sind schon längst nicht mehr nur technischer Art. ceres ist hier auf dem richtigen Weg – auch mit der heutigen Tagung, die Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammenbringt."
 
„Wir können die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft nur dann erfolgreich nutzen, wenn wir auch die Herausforderungen und Risiken kennen. Die IT-Sicherheit wird damit zum entscheiden-den Faktor, der sich wie ein roter Faden durch alle Themen der heutigen Tagung zieht", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Dank Einrichtungen wie zum Beispiel dem Horst Görtz Institut an der Ruhr-Universität Bochum belegt NRW in der modernen IT-Sicherheitsforschung einen der weltweiten Spitzenplätze."
 
Bei der Tagung in der Industrie- und Handelskammer zu Köln wurden neben Grundlagen der Technik, der Informationssicherheit und des Datenschutzes die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Gesundheitswesen, Arbeitswelt, zwischenmenschliche Beziehungen und Konsum beleuchtet. Expertinnen und Experten aus Informatik, Medizin, Philosophie, Soziologie, Psychologie, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Vertreter aus Wirtschaft und Praxis betrachteten die Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven. Timotheus Höttges (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG) und Prof. Dr. Gesche Joost (Universität der Künste Berlin) widmeten sich in Keynotes dem „Digitalen Menschen“ und der „Digitalen Gesellschaft der Zukunft“.
 
Mit ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, ist an der Universität zu Köln ein neues Zentrum für die interdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit entstanden. Es wird getragen von fünf Fakultäten und dem Rektorat der Universität zu Köln. Die gezielt inter- und transdisziplinäre Ausrichtung von ceres ermöglicht die Bündelung bislang kaum verknüpfter Forschung und damit einen übergreifenden wie praxisrelevanten Erkenntnisgewinn.
 
In der Expertengruppe „Digitale Transformation“ führt ceres Wissen aus der Informatik, der mathematischen Optimierung, der Rechtswissenschaft, der Philosophie und Ethik, der Medizin und Versorgungsforschung sowie den Sozialwissenschaften mit wirtschaftlicher Expertise zusammen.
 
Die Tagung „Digitale Transformation – zur Zukunft der Gesellschaft" wurde vom NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt. 

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