Ministerpräsident Wüst überreicht Peter Kloeppel den Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises
Ministerpräsident Wüst würdigt Ausnahmejournalist Peter Kloeppel mit dem Ehrenpreis der Stifter / Erste GOLDEN HOUR des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln bringt TV- und Streamingbranche zusammen
Bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Köln überreichte Ministerpräsident Hendrik Wüst am Mittwoch, 9. September 2026, den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises an Peter Kloeppel.
Bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Köln überreichte Ministerpräsident Hendrik Wüst am Mittwoch, 9. September 2026, den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises an Peter Kloeppel. Mit der Auszeichnung wird das herausragende journalistische Wirken des langjährigen Nachrichtenmoderators und ehemaligen RTL-Chefredakteurs gewürdigt.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Peter Kloeppel gehört zu den renommiertesten Journalisten unseres Landes. Über Jahrzehnte hat er mit seiner ruhigen, besonnenen Art komplexe Themen verständlich gemacht und damit ein Millionenpublikum erreicht. Dabei war er immer sachlich und fair im Umgang. Er hat gezeigt, dass seriöse Berichterstattung kein Alleinstellungsmerkmal der öffentlich-rechtlichen Sender ist. Ihn zeichnen Nachdenklichkeit und ein großes Wissen aus, das aus echtem Interesse kommt. Genau das schafft Vertrauen und genau das braucht unsere Demokratie: unabhängigen Journalismus, der Orientierung gibt und nah bei den Menschen ist, und echtes Interesse an den Positionen anderer, auch wenn sie der eigenen Sichtweise komplett entgegenstehen. Peter Kloeppel hat den deutschen Fernsehjournalismus geprägt und zugleich zum guten Ruf des Medienstandorts Köln und Nordrhein-Westfalen beigetragen. Der Ehrenpreis der Stifter ist die Anerkennung für seine herausragenden Leistungen.“
Neben dieser Auszeichnung wurden beim Deutschen Fernsehpreis und der Nacht der Kreativen insgesamt 26 weitere Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Deutsche Fernsehpreis wird seit vielen Jahren in Köln verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernseh- und Streamingformate in Deutschland.
Im Vorfeld der festlichen TV-Gala luden Ministerpräsident Hendrik Wüst und der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester rund 150 Gäste aus Politik, Medien, Wirtschaft und Entertainment sowie Nominierte des Deutschen Fernsehpreises zur ersten GOLDEN HOUR des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln ein. Zu den Gästen zählte auch Medienminister Nathanael Liminski.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen ist Film- und Fernsehland Nummer 1 und Köln die Hochburg des Deutschen Fernsehens. Da liegt es nahe, dass der Deutsche Fernsehpreis seit vielen Jahren hier seine Heimat gefunden hat. Damit ist der Deutsche Fernsehpreis auch eine Auszeichnung für den Medienstandort Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Stadt Köln in diesem Jahr erstmals die kreativen Köpfe und Macher der Branche zu einem Vorempfang eingeladen. Mit der GOLDEN HOUR wollen wir diejenigen zusammenbringen und würdigen, die mit ihren Ideen, ihrem Können und ihrer Kreativität den Medienstandort Nordrhein-Westfalen prägen und erfolgreich machen.“
Medienminister Nathanael Liminski: „Der Deutsche Fernsehpreis macht jedes Jahr sichtbar, wie vielfältig, kreativ und hochwertig die deutsche Fernsehlandschaft ist. Nordrhein-Westfalen leistet dazu einen ganz entscheidenden Beitrag: Fast jede zweite in Deutschland produzierte Sendeminute entsteht bei uns. Damit sind wir der führende Standort für Film- und Fernsehproduktionen. Zugleich belegt die Stärke unseres Landes im Feld der Streamingproduktionen, dass sich der Medienstandort Nordrhein-Westfalen erfolgreich auf veränderte Sehgewohnheiten einstellt und die gesamte Breite der Branche abbildet. Mit unserer Medienpolitik schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen, damit wir auch künftig ein attraktiver Standort für Produzenten, Kreative und Investoren bleiben.“
Hintergrund Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist der führende Standort für Fernseh- und Streamingproduktionen. In Nordrhein-Westfalen haben 158 Film- und Fernsehproduktionsunternehmen ihren Sitz. Im Jahr 2024 entstanden 44 Prozent der in Deutschland produzierten Inhalte für Kino, Fernsehen und Streaming (Video on Demand) in Nordrhein-Westfalen. Besonders stark ist das Land im Entertainmentbereich: 62 Prozent aller deutschen Entertainment-Formate werden in Nordrhein-Westfalen produziert. Auch bei Video-on-Demand-Produktionen liegt Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 40 Prozent bundesweit auf Platz eins. Der landesweite Produktionsumsatz wird auf rund 1,2 Milliarden Euro geschätzt.
Mit der Film- und Medienstiftung NRW hat das Land eine der finanzstärksten Länderfilmförderungen Deutschlands. Im Jahr 2025 unterstützte sie 397 Projekte mit rund 38,2 Millionen Euro – von Film und Serie bis Games und Kino. Zu den aktuell aus Nordrhein-Westfalen geförderten Produktionen zählen unter anderem die finale Staffel von „Babylon Berlin“ sowie die neue Fantasy-Dramaserie „All Heroes Are Bastards“. Drei für den Deutschen Fernsehpreis 2026 nominierte Produktionen wurden mit Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen hergestellt. Mit Institutionen wie der Internationalen Filmschule Köln oder dem Mediengründerzentrum bietet Nordrhein-Westfalen zudem gute Voraussetzungen für den Fachkräftenachwuchs sowie für Gründungen und Start-ups.
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