Ministerpräsident Hendrik Wüst unterwegs am Niederrhein

Einblicke in Projekte und Herausforderungen in der Region / Fokus auf Industriestandort und Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen

17. Juli 2026
Besuch der Siempelkamp Gießerei in Krefeld

In Gesprächen und Begegnungen vor Ort will er sich einen Eindruck von laufenden Projekten und aktuellen Herausforderungen in der Region verschaffen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Am Freitag, 17. Juli 2026, nimmt Ministerpräsident Hendrik Wüst mehrere Termine am Niederrhein wahr. In Gesprächen und Begegnungen vor Ort will er sich einen Eindruck von laufenden Projekten und aktuellen Herausforderungen in der Region verschaffen. Dabei stehen Einblicke in den nordrhein-westfälischen Industriestandort bei der Siempelkamp Giesserei, sowie in die Vielfalt der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens durch einen Besuch des Parookaville Festivals im Fokus. Zum Abschluss hat Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte nach Rees zu einem Empfang eingeladen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Region Niederrhein steht symbolisch für das erfolgreiche Zusammenspiel von industrieller Tradition, leistungsfähigem ländlichen Raum und einer lebendigen Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen. Der Niederrhein macht deutlich, wie sich eine vielfältige Region aus eigener Stärke heraus weiterentwickeln kann. Von den großen Industrie- und Hafenstandorten bis hin zur mittelständischen Wirtschaft und dem hochentwickelten Agrobusiness hat man gelernt, Wandel als Chance zu nutzen. Betriebe stellen sich zukunftssicher auf und die europäische Nachbarschaft wird in einem von Offenheit geprägten Miteinander aktiv gelebt. Die Zukunft Nordrhein-Westfalens wird in den Regionen gestaltet, deshalb ist mir der direkte Austausch mit den Menschen und Unternehmen vor Ort ein besonderes Anliegen.“ 

Besuch der Siempelkamp Giesserei in Krefeld

Der Tag in der Region Niederrhein startet mit dem Besuch der Siempelkamp Giesserei GmbH. Das Unternehmen aus Krefeld hat sich auf die Herstellung handgeformter Großgussteile bis zu 320 Tonnen aus Gusseisen mit Kugelgraphit spezialisiert und gehört mit einer Gussmenge von rund 60.000Tonnen pro Jahr sowie über 400 Mitarbeitenden zu den größten Handformgießereien der Welt. Das Unternehmen bedient internationale Märkte und beliefert Kunden aus den Bereichen Maschinenbau, Pressentechnologie, Rohstoffaufbereitung und Energieumwandlung. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Siempelkamp Giesserei zeigt eindrucksvoll, dass industrielle Spitzenkompetenz, Innovation und internationale Wettbewerbsfähigkeit in Nordrhein-Westfalen zu Hause sind. Mittelständische Unternehmen wie Siempelkamp sind tragende Säulen unserer Wirtschaft und wichtige Arbeitgeber in der Region und zeigen gleichzeitig, wie zukunftsfähige Unternehmensführung trotz eines herausfordernden Markumfelds gelingen kann.“

Rundgang auf dem Parookaville Festival am Flughafen Weeze

Das dreitägige Musikfestival findet seit 2015 jährlich Mitte Juli am Flughafen Weeze statt. Mit rund 225.000 Besucherinnen und Besuchern gehört es zu den größten Festivals in Deutschland und Europa und stellt damit neben seinem Einfluss auf die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens inzwischen auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region dar. Die Wachstumsgeschichte des Festivals gilt als beispiellos in der deutschen Festivallandschaft: Innerhalb von drei Jahren entwickelte sich Parookaville zu einem Höhepunkt der europäischen Festivalsaison für internationale Gäste und DJs. Parookaville ist bekannt für sein Showkonzept, bei dem das Festivalgelände als eigene Stadt inszeniert wird. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Parookaville ist eine Erfolgsgeschichte ‚Made in Nordrhein-Westfalen‘: Denn das Festival verbindet Kultur, Gemeinschaft und wirtschaftliche Stärke auf eindrucksvolle Weise. Mit seinen rund 225.000 Besucherinnen und Besuchern aus Nordrhein-Westfalen und der ganzen Welt schafft das Parookaville eine bedeutende regionale Wertschöpfung und unterstreicht zudem die internationale Strahlkraft Nordrhein-Westfalens als weltoffenes Kulturland.“

Ehrenamtsempfang in Rees

Zum Abschluss des Tages hat Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte nach Rees zu einem Empfang eingeladen. Rund 400 Personen werden im Bürgerhaus der Stadt zusammenkommen. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Ehrenamtliches Engagement ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft und gelebte Verantwortung für das Gemeinwohl. Gemeinschaftssinn, Solidarität und Menschlichkeit – für all das steht das Ehrenamt. Ob im Sport, in der Jugendhilfe, in der Brauchtumspflege oder im Naturschutz: Die vielen Engagierten leisten täglich Großartiges und stärken den Zusammenhalt in Nordrhein-Westfalen. Dafür verdienen sie unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt.“

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