Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert Emmanuel Macron zur Wiederwahl

Wüst: Macrons Wahlsieg ist ein wichtiges Zeichen für Europa in Zeiten, in denen das Friedensprojekt Europa und damit unsere europäischen Ideale des 21. Jahrhunderts herausgefordert sind

25. April 2022
Ministerpräsident Hendrik Wüst

Der Ministerpräsident und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Hendrik Wüst gratuliert Emmanuel Macron zu seinem Wahlsieg in der Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahl am 24. April 2022 und damit zu seiner zweiten Amtszeit als Präsident der Französischen Republik.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Der Ministerpräsident und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Hendrik Wüst gratuliert Emmanuel Macron zu seinem Wahlsieg in der Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahl am 24. April 2022 und damit zu seiner zweiten Amtszeit als Präsident der Französischen Republik.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Französinnen und Franzosen haben an der Wahlurne ihre Stimme abgegeben für ein in die Zukunft gerichtetes Frankreich und für eine enge Zusammenarbeit mit seinen internationalen Partnern, gegen nationalen Rückzug und Extremismus. Emmanuel Macrons Wiederwahl ist ein wichtiges Zeichen für Europa in Zeiten, in denen das Friedensprojekt Europa und damit unsere europäischen Ideale des 21. Jahrhunderts herausgefordert sind.“

Als deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter vertritt Ministerpräsident Hendrik Wüst die Interessen des Bundes und der 16 deutschen Bundesländer in bildungspolitischen, kulturellen und Medienangelegenheiten gegenüber Frankreich. Beide Länder haben sich zuletzt 2019 im Vertrag von Aachen dazu verpflichtet, die Kultur- und Bildungsbeziehungen noch weiter zu vertiefen.

Der Ministerpräsident: „Ich freue mich, die in den vergangenen Jahren unternommenen Schritte, die unsere Bildungssysteme von der Kita bis zum Ausbildungsbetrieb und zur Hochschule noch enger verzahnen sollen, gemeinsam mit Emmanuel Macron weiterzuführen. Denn wenn die deutsch-französische Versöhnung eines gezeigt hat, dann ist es dies: Für dauerhaften Frieden in Europa brauchen wir den gegenseitigen Austausch, müssen wir jungen Menschen Begegnungen mit dem Nachbarn ermöglichen, von klein auf. Nur so entstehen Verständnis, Offenheit und Toleranz als Basis für ein friedliches Miteinander. Wie wichtig unser entschlossener Einsatz dafür ist, wird uns in Europa gerade wieder deutlich vor Augen geführt. Deutschland und Frankreich ziehen an einem Strang: Darauf können wir uns mit Emmanuel Macron als Präsident unseres Nachbarlandes verlassen.“

Schwerpunkte der derzeitigen Mandatszeit des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten sind unter anderem die Erarbeitung einer deutsch-französischen Strategie zur Förderung der Partnersprache im Sinne von Artikel 10 des Vertrags von Aachen, die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Sekundarabschlüsse, die Förderung von Austausch und Mobilität von Schülern sowie von Lehramtsstudierenden und Lehrern und außerdem die Vertiefung von Partnerschaften in der beruflichen Bildung.

Hintergrund

Die enge Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs ist der Motor der europäischen Integration und geht auf den Élysée-Vertrag von 1963 zurück, an den der Vertrag von Aachen aus dem Jahr 2019 mit einem Bekenntnis zu einem starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa anknüpft.

Darüber hinaus ist Frankreich Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich haben eine besondere Qualität: In Nordrhein-Westfalen leben rund 20.000 Französinnen und Franzosen. Zahlreiche Einrichtungen, Institute und Programme tragen zu einem intensiven Dialog und kulturellen Austausch bei. Im Rahmen einer Partnerschaft ist Nordrhein-Westfalen zudem seit vielen Jahren eng mit der französischen Region Hauts-de-France verbunden. Gemeinsam mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien arbeiten Nordrhein-Westfalen und Hauts-de-France auch trilateral im Format des Regionalen Weimarer Dreiecks zusammen – die bilateralen Abkommen wurden erst 2021 erneuert.

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