Ministerin Brandes überreicht Förderbescheid an Kultur Ruhr

Rund 18 Millionen Euro für Ruhrtriennale, Chorwerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr

25. Juni 2026
Konzertbühne mit Piano

Als einer der Gesellschafter der Kultur Ruhr ist das Land Nordrhein-Westfalen auch wichtigster Förderer der Kultur Ruhr. In der Bochumer Jahrhunderthalle hat Ina Brandes, Ministerin für Kultur Wissenschaft, einen Förderbescheid in Höhe von rund 18 Millionen Euro für das Jahr 2026 an die Kultur Ruhr GmbH überreicht.

Kultur und Wissenschaft

Musik, Schauspiel, Tanz und Kunst machen aus den spektakulären Industrie-Bauten des Ruhrgebiets Kathedralen der Kultur. Die Kultur Ruhr GmbH präsentiert seit vielen Jahren mit Ruhrtriennale, Chorwerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr ein einzigartiges, hochkarätiges, zeitgenössisches und spartenübergreifendes Kulturangebot. Als einer der Gesellschafter der Kultur Ruhr ist das Land Nordrhein-Westfalen auch wichtigster Förderer der Kultur Ruhr. In der Bochumer Jahrhunderthalle hat Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft, am Donnerstag, 25. Juni 2026 einen Förderbescheid in Höhe von rund 18 Millionen Euro für das Jahr 2026 an die Kultur Ruhr GmbH überreicht.

Kulturministerin Ina Brandes: „Die Kombination von Hochkultur mit Show und Spektakel hat sich zu einem Markenzeichen der Kultur Ruhr entwickelt. Künstlerische Exzellenz und Einzigartigkeit erreichen wir am besten dann, wenn wir schon bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Kunst und Kultur wecken. Das ist beispielhaft mit Chorwerk Ruhr gelungen, das heute zu den Spitzenchören Deutschlands zählt. Und dazu gehört auch die ‚Junge Triennale‘, die als fester Bestandteil der Ruhrtriennale besonders das junge Publikum anspricht. Von der Förderung der Kultur Ruhr profitiert also der fachkundige Kulturkenner ebenso wie das Publikum von morgen.“ 

Dr. Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH: „Ruhrtriennale, Chorwerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr prägen die vielfältige Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen nachhaltig und setzen internationale Maßstäbe. Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für seine Förderung und freuen uns, auch in 2026 ein herausragendes Programmangebot für die Menschen der Region und unser nationales und internationales Publikum anbieten zu können.“

Rund 77.000 Besucherinnen und Besucher zählte die Ruhrtriennale im vergangenen Jahr. Und die Tickets stoßen auch in diesem Jahr auf hohe Nachfrage, allen voran die Eröffnungsproduktion „RebelRebel“ von Intendant Ivo Van Hove. Er bringt im letzten Jahr seiner dreijährigen Intendanz die Musik David Bowies in die Jahrhunderthalle. Auf großes Interesse stößt auch die Performance „Balkan Erotic Epic“ der Ausnahmekünstlerin Marina Abramović in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord. 

Das Vokalensemble Chorwerk Ruhr, das im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiern konnte, hat sich unter der Leitung von Florian Helgath zu einem Spitzenchor mit internationalem Renommee entwickelt. Aktuell bereitet sich das Ensemble auf hochkarätige Vokalprojekte vor, darunter Bachs h-Moll-Messe mit Concerto Köln sowie das genreübergreifende Konzert „Alles Liebe“ mit der NEO-Chorakademie.

Seit 2002 ist Tanzlandschaft Ruhr Teil von PACT Zollverein. Sie bietet zeitgenössischer performativer Kunst eine Bühne. Unter Stefan Hilterhaus steht sie für eine transdisziplinäre Praxis mit überregionaler und internationaler Ausstrahlung. Im Rahmen der Ruhrtriennale zeigt PACT unter anderem „RI TE“ von Marlene Monteiro Freitas und Israel Galván sowie „Landless & OPUS“ von Christos Papadopoulos, getanzt vom Opera Ballet Vlaanderen.

Urbane Künste Ruhr ist die jüngste der vier künstlerischen Säulen der Kultur Ruhr. Sie wurde 2012 infolge der Kulturhauptstadt Essen 2010 gegründet und präsentiert zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet. Internationale Künstlerinnen und Künstler und lokale Akteurinnen und Akteure entwickeln Kunstprojekte, die die öffentlichen Räume unserer Städte und das kulturelle Erbe der Region in den Mittelpunkt stellen. Derzeit führt unter der Künstlerischen Leitung von Britta Peters die „Grand Snail Tour“ als mobiles Aktions- und Ausstellungsprojekt durch alle 53 Städte und Kommunen des Ruhrgebiets. Zudem gestaltet Urbane Künste Ruhr das Projekt „The Troubadour“ von Ari Benjamin Meyers mit der Manifesta 16 Ruhr im Rahmen des Ruhrtriennale-Beitrags „Unheimliche Verschiebungen“ in Dortmund.

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