Justizminister Dr. Limbach stellt den Start der Pilotierung neuer Einsatzmittel für den Justizwachtmeisterdienst in NRW vor
Zwölf Monate lang erproben rund 240 Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister der Amts- und Landgerichte in den Justizzentren Köln, Duisburg, Wuppertal, Bochum und Siegen einen ausziehbaren Einsatzmehrzweckstock (EMS-A) und ein Reizstoffsprühgerät (RSG 6) im Dienstalltag.
Der Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach wird am Montag, 9. November 2026, den Start der Pilotierung neuer Einsatzmittel für den Justizwachtmeisterdienst in Nordrhein-Westfalen vorstellen.
Zwölf Monate lang erproben rund 240 Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister der Amts- und Landgerichte in den Justizzentren Köln, Duisburg, Wuppertal, Bochum und Siegen einen ausziehbaren Einsatzmehrzweckstock (EMS-A) und ein Reizstoffsprühgerät (RSG 6) im Dienstalltag. Ziel der Pilotierung ist es, eine optimale Modernisierung der Sicherheitsausstattung für den Justizwachtmeisterdienst zu realisieren. Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister übernehmen vielfältige Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Gerichten, bei denen sie auch in schwierigen Situationen sicher und professionell handeln können müssen. Denn die Justiz ist vermehrt mit aggressivem Verhalten, verbalen Anfeindungen und körperlichen Angriffen konfrontiert.
Die Vertreter/innen der Medien werden zunächst von der Präsidentin des Landgerichts Köln, Katrin Jungclaus, und der Vizepräsidentin des Amtsgerichts Köln, Heike Kremer, begrüßt.
Im Rahmen eines Pressegesprächs werden Minister Dr. Limbach und der Präsident des Oberlandesgerichts Köln, Dr. Bernd Scheiff, ein Statement abgeben.
Die zu pilotierenden Einsatzmittel werden sodann im Rahmen des Gesprächs, bei dem Gelegenheit für Fragen besteht, durch Angehörige des Justizwachtmeisterdienstes des Amts- und Landgerichts vorgestellt.
Es besteht außerdem zu Beginn des Gesprächs Gelegenheit zu Film- und Tonaufnahmen. Im Anschluss steht Minister Dr. Limbach für O-Töne zur Verfügung.
Zeit: Montag, 9. November 2026, 13.30 Uhr
Ort: Amtsgericht Köln, Saal 142, Luxemburger Straße 101, 50939 Köln
Um eine Anmeldung bis Freitag, 6. November 2026, an die E-Mail-Adresse pressestelle@jm.nrw.de wird gebeten.