Hilfe für Kiebitz und Co.: Neue Lebensräume für stark bedrohte Wiesenvögel am Niederrhein
Umweltminister Oliver Krischer und LANUK-Präsidentin Elke Reichert stellen Ergebnisse des EU-LIFE-Projekts auf Gut Grindt in Xanten vor
Während sich die Bestände einiger seltener Brutvogelarten in Nordrhein-Westfalen langsam erholen, schrumpft der Lebensraum für Wiesenvögel wie Kiebitz, Uferschnepfe oder den Großen Brachvogel. Sie brüten am Boden und sind auf nasse, weite und ungestörte Landschaften angewiesen. Um die Arten und ihre Lebensräume zu schützen, setzt das Land Nordrhein-Westfalen mit dem EU-LIFE-Projekt „Wiesenvögel“ auf gezielte Artenhilfe. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt eine Maßnahme auf Gut Grindt in Xanten. Hier wurden in Kooperation mit der Biologischen Station Kreis Wesel und Krefeld in den vergangenen Wochen sogenannte Blänken gebaggert: flache Wassertümpel, in deren schlammigen Ufern die Vögel nach Würmern und Insekten stochern können. Umweltminister Oliver Krischer und Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK), stellen die Maßnahmen vor.
Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Zeit: Freitag, 23. Oktober 2026, 9.00 Uhr
Ort: Gut Grindt, Haus Grind 1, 46509 Xanten-Wardt
https://maps.app.goo.gl/W4FzPMxAjeBXKSXY9
Ablauf:
9.00 Uhr: Statements und Erläuterungen zum Projekt
Im Anschluss: Gemeinsamer Rundgang zur Besichtigung der umgestalteten Lebensräume. Hier besteht die Möglichkeit für Fotos und O-Töne.
Wenn Sie an dem Termin teilnehmen können, melden Sie sich gerne über presse@munv.nrw.de an.
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