Ministerpräsident Hendrik Wüst übergibt Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an drei Persönlichkeiten aus Nordrhein-Westfalen

16.01.2026
13:00
Düsseldorf
Porträtfoto von Ministerpräsident Hendrik Wüst

der Bundesverdienstorden ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland und ehrt besondere Leistungen für das Gemeinwesen. Ministerpräsident Hendrik Wüst wird am Freitag, 16. Januar 2026, drei Persönlichkeiten aus Nordrhein-Westfalen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aushändigen. 

Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein:

Zeit:               Freitag, 16. Januar 2026, 13.00 Uhr

Ort:                 Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf

Hinweis

Um vorherige Anmeldung unter presse@stk.nrw.de bis Donnerstag, 15. Januar 2026, 12.00 Uhr, wird gebeten. Fotos von der Veranstaltung werden auf www.land.nrw zur Verfügung gestellt.

Den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten:

Annegret Trabant-Haarbach, Moers 

Annegret Trabant ist eine Pionierin und Wegbereiterin des deutschen Frauenfußballs. Als diplomierte Sportlehrerin setzte sie sich sowohl für den Nachwuchs als auch speziell für junge Mädchen im Fußball ein. Mit dem TuS Wörrstadt gewann sie 1974 die erste offizielle deutsche Fußballmeisterschaft und wiederholte den Erfolg 1975 mit dem Bonner SC. Mit der SSG 09 Bergisch Gladbach gelangen ihr bis 1989 als Spielerin und Trainerin neun Deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege. 1982 wurde sie Kapitänin der ersten offiziellen Frauen-Nationalmannschaft des DFB und bestritt insgesamt acht Länderspiele. Sie zählt zu den Wegbereiterinnen des Frauenfußballs in Deutschland und hat mit ihrem Engagement wesentlich zur Anerkennung des Sports beigetragen. Auch viele Jahre nach ihrer aktiven Karriere hat Annegret Trabant als Sportlehrerin weiter für den Nachwuchs im Mädchen- und Frauenfußball gewirkt.

Regina van Dinther, Hattingen 

Für ihr jahrzehntelanges Engagement im politischen, kirchlichen und sozialen Bereich wird Regina van Dinther aus Hattingen geehrt. Die Diplom-Ingenieurin war über mehrere Legislaturperioden Landtagsabgeordnete der CDU und von 2005 bis 2010 Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen. Seit den 1970er Jahren ist Regina van Dinther eng mit der Stiftung „Volmarstein – die evangelische Stiftung“ verbunden. Ihr Einsatz galt insbesondere der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Wirkens lag in der Frauen- und Familienarbeit: Als Gründungsmitglied des Vereins „donum vitae – Frauenwürde Hattingen e.V.“ war sie viele Jahre im Vorstand tätig. Seit rund zehn Jahren ist sie Mitglied der LSU NRW (Lesben und Schwule in der Union) und engagierte sich bereits während ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Schwulen und Lesben. Darüber hinaus ist sie seit 2015 Präsidentin des Deutschen Chorverbands und unterstützt die Förderung junger Talente in der Chormusik.

Jürgen Nimptsch, Bonn

Jürgen Nimptsch wird für sein jahrzehntelanges Engagement in Kommunalpolitik, Bildung und Kultur ausgezeichnet. Seit 1985 ist er Mitglied der SPD und engagiert sich seither ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, unter anderem als Stadtverordneter in Troisdorf sowie als Sachkundiger Bürger im Schulausschuss der Stadt Bonn. Von 2009 bis 2015 war er Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn. Die systematische Förderung von Schülerinnen und Schülern war Jürgen Nimptsch immer eine Herzensangelegenheit. Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens lag auf der Gestaltung eines erfolgreichen Übergangs von Schule in Ausbildung und Beruf. Darüber hinaus engagiert er sich in vielen Vereinen. Er ist unter anderem Mitglied des Kuratoriums der Alexander-Koenig-Gesellschaft, Mitglied im Kuratorium der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und Kuratoriumsmitglied des Vereins Internationaler Demokratiepreis in Bonn. Neben seinem politischen und bildungspolitischen Wirken ist Jürgen Nimptsch kulturell engagiert, unter anderem als Spielleiter der Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“. 

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