Projekt „100xWLAN“ gestartet

30. Juni 2016

„100xWLAN“ gestartet: Freifunker können auf landeseigenen Gebäuden WLAN einrichten

Ab sofort Freifunk-Hotspot an der Staatskanzlei

Mit dem Projekt „100xWLAN“ bringt die Landesregierung die Verbreitung von Hotspots in Nordrhein-Westfalen voran. An bis zu 100 landeseigenen Gebäuden sollen freie Bürgernetze entstehen, die von Freifunkvereinen betrieben werden. Für die notwendigen technischen Installationen an den Gebäuden stellt die Landesregierung insgesamt eine Millionen Euro zur Verfügung.

 
Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit:

Mit dem Projekt „100xWLAN“ bringt die Landesregierung die Verbreitung von Hotspots in Nordrhein-Westfalen voran. An bis zu 100 landeseigenen Gebäuden sollen freie Bürgernetze entstehen, die von Freifunkvereinen betrieben werden. Für die notwendigen technischen Installationen an den Gebäuden stellt die Landesregierung insgesamt eine Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern an viel besuchten Gebäuden kostenloses WLAN anzubieten und mit dem Freifunk-Engagement die Medienkompetenz bei diesem Thema zu fördern.

Medienminister Franz-Josef Lersch-Mense: “Die Landesregierung hat 148 Gebäude identifiziert, die für dieses Projekt grundsätzlich infrage kommen. Jetzt sind die Freifunk-Vereine im ganzen Land dazu aufgerufen, sich zu melden und gemeinsam mit der Landesregierung eine Auswahl zu treffen, an welchen dieser Gebäude sie freies WLAN anbieten können. Damit wollen wir den großartigen ehrenamtlichen Einsatz der Freifunker in Nordrhein-Westfalen weiter unterstützen.“

Freifunker können Interessenbekundungen unter 100xWLAN@stk.nrw.de einreichen. Die Frist endet am 31. August 2016.
 
Für die Staatskanzlei NRW im Stadttor in Düsseldorf ist das Modell schon verwirklicht. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort vor dem Stadttor ein WLAN nutzen, das der Freifunk Rheinland anbietet. Die nötigen Installationen für Router und Internetanbindung wurden von der Landesregierung finanziert. Der Minister: „Damit zeigen wir, wie die öffentliche Hand im engen Schulterschluss mit ehrenamtlichem Engagement einen Beitrag zur Verbreitung von WLAN leisten kann.“
 
Für das Projekt „100 x WLAN“ sind insgesamt 148  landeseigene Gebäude in ganz NRW potentiell geeignet. Dazu gehören z. B. Gerichte, Bildungseinrichtungen, Museen, Gebäude der Bezirksregierungen oder auch das Landesgestüt in Warendorf. Alle Gebäude zeichnen sich durch eine Lage mit hohem Publikumsverkehr aus, sodass die Menschen im öffentlichen Raum zusätzliche Möglichkeiten erhalten, ins Internet zu gehen. Ziel des Projektes ist es, insgesamt bis zu 100 Gebäude mit freiem WLAN auszurüsten. 

Die Gebäude verteilen sich im Land wie folgt:

Aachen, Arnsberg, Bad Münstereifel, Bergheim, Bielefeld, Bocholt, Bochum, Bonn, Borken, Brühl, Coesfeld, Detmold, Dormagen, Dortmund, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Eitorf/Sieg, Erkelenz, Essen, Euskirchen, Geldern, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Herten, Herzogenrath, Hilden, Kirchhundem-Albaum, Kleve, Kleve-Bimmen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Lippstadt, Minden, Moers, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Paderborn, Recklinghausen, Schleiden, Siegburg, Siegen, Soest, Solingen, Steinfurt, Troisdorf, Velbert, Warburg, Warburg-Scherfede, Warendorf, Wesel, Wipperfürth, Witten, Wuppertal.

Eine vollständige Liste der Gebäude mit Adressen ist im offenen Dateiformat auf dem Open.NRW Portal einsehbar: https://open.nrw/de/dataset/gebaeudeliste-100xwlan

Hintergrund: Was ist Freifunk?

Eine gemeinnützige Initiative, die freie Funknetze einrichtet, um den kostenlosen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zum Thema Freifunk in NRW gibt es unter https://mbem.nrw/de/freifunkDer Hashtag zum Pilotprojekt lautet #100xWLAN

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