Pressemitteilungen

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  • 03/10/2013

Das EU-Schulobstprogramm NRW wird seit 2010 erfolgreich an nordrhein-westfälischen Grund- und Förderschulen durchgeführt. Derzeit erhalten an 580 Grund- und Förderschulen etwa 110.000 Kinder kostenloses Obst und Gemüse. Zur Information über das Programm hat das NRW-Verbraucherschutzministerium ein neues Faltblatt gestaltet, in dem alle Informationen rund um das Schulobstprogramm zusammengestellt wurden. Das Faltblatt informiert über die Ziele und die praktische Umsetzung des Programms, über die Teilnahmebedingungen und gibt Tipps und Anregungen, wie die gesunde Ernährung von Kindern auch zu Hause unterstützt werden kann.

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  • 03/10/2013

Der Startschuss zum Innovationspreis 2014 ist gefallen. Ab sofort und noch bis zum 3. Mai 2013 läuft die Bewerbungsfrist. Der Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ist nach dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten die höchstdotierte Auszeichnung dieser Art in Deutschland – sie wird im kommenden Jahr zum sechsten Mal vergeben. Insgesamt stehen 150.000 Euro für die Preisträgerinnen und Preisträger bereit. Auf diesen Wettstreit der besten nordrhein-westfälischen Ideen und Projekte freut sich auch Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Wir werden wieder eine Fülle von hochqualifizierten Bewerbungen aus den Hochschulen, Forschungsinstituten und forschenden Unternehmen sehen. Ich bin ziemlich gespannt, welche innovativen Konzepte dieses Mal präsentiert werden.“

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  • 03/08/2013

Zur Pressekonferenz des Verbands Bildung und Erziehung erklärt Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Schulleiterinnen und Schulleiter übernehmen wichtige Leitungsaufgaben. Im Prozess der schulischen Qualitätsentwicklung haben sie eine Schlüsselrolle inne. Für ihre umfassenden Leitungsaufgaben benötigen Schulleiterinnen und Schulleiter mehr Zeit. Deshalb erhöht die Landesregierung die Leitungszeit. In 2011 und 2012 wurden dafür 564 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung gestellt. Und im Haushaltsentwurf 2013 sind weitere 197 Stellen vorgesehen. Das ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung an die Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Landesregierung erhöht damit die Attraktivität der Schulleitung und wirkt dem Problem bei der Besetzung offener Schulleitungsstellen systematisch entgegen. Aber auch das Anforderungsprofil von Schulleitung hat sich geändert. Schulleiterinnen und Schuleiter haben eine neue Führungsrolle. Zunehmend sind ihre Qualitäten als Managerinnen und Manager gefragt. Dabei steht die Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt. In Nordrhein-Westfalen erhalten Schulleiterinnen und Schulleiter deshalb eine lückenlose Leitungsqualifizierung bevor und während sie ihr Amt ausüben.“

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  • 03/08/2013

Zwei nordrhein-westfälische Mischfutterhersteller wurden von ihren niederländischen Händlern darüber informiert, mit Mais aus Serbien beliefert worden zu sein. Die beiden Mischfutterhersteller haben sich an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gewandt und sich selber angezeigt. Von allen Futtermitteln wurden amtliche Proben genommen, diese werden nun auf Aflatoxine untersucht. Damit sind insgesamt drei Lieferungen von serbischem Mais direkt zu Futtermittelherstellern in NRW nachgewiesen. Ausgangspunkt ist in diesen Fällen eine Seeschiff-Lieferung, die am 20. Februar 2013 am Hafen Rotterdam gelöscht wurde. Von diesem Schiff kam auch der belastete Mais, der nach Rees geliefert wurde.

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  • 03/08/2013

Über 700 Anträge auf Innovationsgutscheine haben nordrhein-westfälische Unternehmen bis heute bei der InnovationsAllianz der NRW Hochschulen eingereicht. „Die nordrhein-westfälischen Unternehmen haben eine enorme Innovationskraft", betonte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Mit den Innovationsgutscheinen wollen wir dabei helfen, dieses Potenzial in neue Ideen und Produkte umzu¬setzen.“ Viele globale Herausforderungen zeigten sich aus Sicht der Ministerin auch regional. Beiträge zu Lösungen im Sinne sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit könne man demnach besonders durch das Zusammenwirken regionaler Akteure erreichen. Das Förderprogramm des Wissenschaftsministeriums NRW bezuschusst Kooperationen von Forschungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen mit bis zu 15.000 Euro.

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  • 03/08/2013

Mit dem Förderfonds „Kultur & Alter“ unterstützt Kulturministerin Ute Schäfer ab sofort Projekte, die zeitgemäße Formen der Kulturarbeit mit älteren Menschen erproben und bessere Zugänge zu Kultureinrichtungen schaffen. Rund 100.000 Euro stehen hierfür insgesamt zur Verfügung. „Für viele ältere Menschen ist die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ein Schlüssel zu sozialer Teilhabe und höherer Lebensqualität. Angesichts der steigenden Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft wächst auch im Bereich der Kultur und ihrer Vermittlung der Bedarf an qualifizierten Angeboten, die die Lebenserfahrungen und -umstände älterer Menschen berücksichtigen“, sagte Schäfer. Die demografischen Veränderungen seien nicht nur eine Herausforderung für die Kultur. Sie eröffneten auch Chancen, denn die ältere Generation sei mehr als nur eine stetig wachsende Zielgruppe von Interessierten.

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  • 03/08/2013

Nordrhein-Westfalen unterstützt die Gründung von Bürgerenergieanlagen zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende mit Beratungs- und Informationsangeboten. Seit 2012 bietet die EnergieAgentur.NRW ein Weiterbildungsprogramm für Energiegenossenschaften an, bei der EnergieAgentur sind bereits über 100 NRW-Bürgerenergieanlagen unterschiedlicher Rechtsformen registriert. Auf der siebten Station seiner Zukunftsenergien-Tour besuchte Umweltminister Johannes Remmel heute die Bürger Solar Willich eG, die 22 Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern mit einer installierten Nennleistung von zusammen 1.158 Kilowatt betreibt. „In NRW wird die Energiewende nicht von oben verordnet, sondern auch von den Bürgerinnen und Bürgern getragen. Das Beispiel Willich beweist, dass die Bürgerinnen und Bürger den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien selber wollen“, sagte Remmel.

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  • 03/07/2013

Der Internationale Frauentag am 8. März 2013 erinnert daran, dass Frauen viele frauenpolitische Erfolge errungen haben. Ministerin Barbara Steffens: „Es gibt aber noch erheblichen Handlungsbedarf in Sachen Gleichberechtigung. Das zeigt die Lebenswirklichkeit in unserem Land, in dem es immer noch Gewalt gegen Frauen und männerdominierte Aufsichtsräte gibt. Außerdem verdienen Männer bei vergleichbarer Tätigkeit immer noch mehr als Frauen. Deshalb ist und bleibt Frauenpolitik ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema.“
Das gilt auch für die gesundheitliche Versorgung von Mädchen und Frauen.

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  • 03/07/2013

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 1,7 Millionen Minijobs. „Betroffen sind vor allem Frauen, die über diese 450-Euro-Jobs oft das Familieneinkommen aufbessern. Problematisch ist, dass es keine Begrenzung der Stundenzahlen gibt, also arbeiten viele Frauen für ihre 450 Euro immer mehr Stunden ab. Dabei kommen oft die niedrigsten Löhne zustande. Das darf nicht sein“, betonte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider in Düsseldorf anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages am 8. März 2013.

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  • 03/07/2013

Als erbärmliche und menschenverachtende Propaganda von Rechtsextremisten stuft die Landesregierung die angekündigten Hetzkund¬gebungen der Splitterpartei pro NRW ein. Vor mehr als 20 Flüchtlingsheimen wollen sie die Bewohner einschüchtern. „Wir werden dies sehr scharf beobachten und bei Rechtsverstößen konsequent durchgreifen“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger im Düsseldorfer Landtag. „Die Extremisten in Nadelstreifen“ schüren gezielt Hass gegen Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und hier Schutz suchen. Das ist schäbig und gefährlich für das friedliche Miteinander in unserem Land. Alle Menschen, die hier leben, sollen sich sicher fühlen, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe und Religion“. Die Agitationen der Rechtsextremisten sind für die nächsten zwei Wochen geplant.

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  • 03/07/2013

NRW-Bauminister Michael Groschek will mit einer neuen Gesetzesinitiative das Umfeld von Wohnquartieren, touristischen Bereichen sowie Gewerbegebieten verbessern. Einer entsprechenden Gesetzesänderung hat das Kabinett in dieser Woche zugestimmt. Bislang beschränkt sich das „Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften“ (ISGG) nur auf die Innenstädte und Stadtteilzentren. Für eine deutliche Ausweitung des Anwendungsbereichs hatten sich neben der Landesregierung auch die beteiligten Verbände ausgesprochen. Bauminister Michael Groschek bezeichnet die geplante Gesetzesänderung als große Chance unter anderem für vernachlässigte Wohngebiete: „Es gibt in Nordrhein-Westfalen inzwischen etwa 50 Immo¬bilien- und Standortgemeinschaften, sowohl auf gesetzlicher, als auch vor allem auf freiwilliger Basis. Die Eigentümer und Händler einer solchen Initiative verpflichten sich damit, den öffentlichen Raum vor ihren Häusern und Geschäften zu verschönern und auf Vordermann zu bringen – mit zum Teil sehr guten Ergebnissen. Ich bin optimistisch, dass wir dieses Prinzip auch auf in die Jahre gekommene Wohnviertel und Gewerbegebiete anwenden können.“