Corona-Schutzimpfung
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Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen

Zu den Vorbereitungen in Nordrhein-Westfalen, welche Aufgaben Bund, Länder und Kommunen dabei übernehmen und weitere Informationen

Das Land organisiert den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe im Land und die Bereitstellung des Impfzubehörs (Spritzen, Kanülen). Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort. Auf dieser Seite sind alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung gebündelt.

Corona-Schutzimpfung

Die wichtigsten Fakten

Aktuelle

Meldungen

Informationen

Videos

Erläuterungen zum Ablauf im Impfzentrum von Prof. Dr. Marylyn Addo (Uni-Klinik HH-Eppendorf)

Videos in Gebärdensprache:

Liste

Landkarte | Liste der Impfzentren

Ennepe-Ruhr-Kreis
ehemaliger ALDI-Supermarkt
Kölner Str. 205
58256 Ennepetal

Hochsauerlandkreis
Impfzentrum HSK
Ruhrstraße 32
59939Olsberg
Infos zur Impfung vor Ort
Märkischer Kreis
Historische Schützenhalle Lüdenscheid
Reckenstraße 6
58511 Lüdenscheid
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Olpe
Kreis Olpe Impfzentrum
Heggener Weg 34
57439 Attendorn
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Siegen-Wittgenstein
ehemaliger Baumarkt
Eiserfelder Straße 236
57080 Siegen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Soest
Impfzentrum Kreis Soest
Senator-Schwartz-Ring 26
59494 Soest
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Unna
Impfzentrum Kreis Unna
Platanenallee 20a
59425 Unna
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bochum
RuhrCongress Bochum
Stadionring 20
44787 Bochum
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Dortmund
Warsteiner Music Hall
Am Phoenixplatz 4
44263 Dortmund
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Hagen
Stadthalle Hagen
Wasserloses Tal 2
58093 Hagen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Hamm
Sportzentrum Friedensschule
Marker Allee 20
59063 Hamm
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Herne
Sporthalle im Revierpark Gysenberg
Am Revierpark 22
44627 Herne
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bielefeld
Stadthalle
Willy-Brandt-Platz 1
33602 Bielefeld
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Gütersloh
NAAFI-Shop (Flughafen Gütersloh)
Marienfelder Straße 351
33330 Gütersloh
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Herford
Impfzentrum Kreis Herford
Bustedter Weg 16
32130 Enger
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Höxter
Stadthalle Brakel
Am Schützenanger 4
33034 Brakel
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Lippe
Phoenix Contact-Arena
Bunsenstraße 39
32657 Lemgo
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Minden-Lübbecke
Mehrzweck-Sporthalle Unterlübbe
Schulstraße 18
32479 Hille
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Paderborn
Sälzerhalle
Upsprunger Str. 1
33154 Salzkotten
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Kleve
Messe Kalkar - "Hanse Halle Grieth“
Griether Str. 110-120
47546 Kalkar
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Mettmann
TimoCom GmbH, Gebäude B
Timocom-Platz 1
40699 Erkrath
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Kreis Neuss
Sporthalle Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI)
Hammfelddamm 2
41460 Neuss
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Viersen
ehem. Krankenhaus Cornelius
Heesstraße 2-10
41751 Viersen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Wesel
Niederrheinhalle Wesel
An de Tent 1
46485 Wesel
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Düsseldorf
Merkur-Spiel-Arena
Arena-Straße 1
40474 Düsseldorf
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Duisburg
Theater am Marientor
Plessingstr. 20
47051 Duisburg
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Essen
Messe Essen Halle 4,
Messeplatz 1
45131 Essen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Krefeld
Impfzentrum Stadt Krefeld
Sprödentalplatz
47799 Krefeld
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Mönchengladbach
Impfzentrum Stadt Mönchengladbach
Nordpark 260
41069 Mönchengladbach
Infos zur Impfung vor Ort
Mülheim an der Ruhr
Impfzentrum der Stadt Mülheim/Ruhr in der Parkstadt
Wissolstraße 5
45478 Mülheim an der Ruhr
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Oberhausen
Willy-Jürissen-Halle
Lothringer Str. 75
46045Oberhausen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Remscheid
Sporthalle West
Wallburgstraße 23
42857 Remscheid
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Solingen
Galeria Kaufhof Solingen
Hauptstr. 75-77
42651 Solingen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Wuppertal
Bergische Universität – Campus Freudenberg
Rainer-Gruenter-Straße
42119 Wuppertal
Infos zur Impfung vor Ort
Städteregion Aachen
Eissporthalle Aachen
Hubert-Wienen-Straße 8
52070 Aachen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Düren
ehemaliges Telekom-Gebäude
Am Ellernbusch
52355 Düren
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Euskirchen
Kreis-Krankenhilfeeinrichtung Marmagen (ehem. Eifelhöhenklinik Marmagen)
Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1
53947 Nettersheim-Marmagen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Heinsberg
Impfzentrum des Kreises Heinsberg
Brüsseler Allee 5
41812 Erkelenz
Infos zur Impfung vor Ort
Oberbergischer Kreis
Einkaufszentrum Bergischer Hof
Brückenstr. 1,
1. Obergeschoss
51643 Gummersbach
Infos zur Impfung vor Ort
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rhein-Berg-Galerie
Hauptstraße 131
51465 Bergisch Gladbach
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Erft-Kreis
Impfzentrum
Rhein-Erft-Kreis
Hürth Park 1
50354 Hürth
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Sieg-Kreis
Asklepios-Kinderklinik Sankt Augustin
Arnold-Janssen-Straße 29
53757St. Augustin
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bonn
World Conference Center Bonn
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Köln
Messe Köln, Halle 4 (über Eingang Ost)
Deutz-Mülheimer Straße 22-24
50679 Köln
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Leverkusen
Erholungshaus
Nobelstraße 37
51373 Leverkusen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Steinfurt
Flughafen Münster-Osnabrück, Terminal 1
Airportallee 1
48268 Greven
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Borken
Interkommunaler Bauhof / Krisenzentrum
Schlatt 2
46342 Velen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bottrop
Impfzentrum Stadt Bottrop
Südring 79
46242 Bottrop
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Coesfeld
Impfzentrum Kreis Coesfeld
An der Lehmkuhle 87
48249 Dülmen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Gelsenkirchen
Emscher-Lippe-Halle
Adenauerallee 118
45891 Gelsenkirchen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Münster
Halle Münsterland
Albersloher Weg 32
48155 Münster
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Recklinghausen
Leichtbauhalle gegenüber des Kreishauses
Konrad-Adenauer-Platz
45657 Recklinghausen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Warendorf
Impfzentrum Kreis Warendorf
Westring 10
59320 Ennigerloh
Infos zur Impfung vor Ort

Quelle: MAGS

CORONA-SCHUTZIMPFUNG UND IMPFZENTREN

Downloads

Fragen und Antworten

Aktuelles zur Impfung

Wie geht die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen voran?

Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Wochen sehr gut vorangegangen, gerade Ältere und besonders Gefährdete haben bereits einen vollen Impfschutz. Mit Stand vom 2. Juli 2021 sind inzwischen rund 41 Prozent in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft (mehr als 7,34 Millionen Menschen). Mindestens eine Erstimpfung erhalten haben 58,2 Prozent der Bürgerinnen und Bürger (mehr als 10,44 Millionen Menschen).

Wer kann einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren?

Seitdem 26. Juni 2021 können alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ab 16 Jahren einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren – je nach Verfügbarkeit der Impfdosen von BioNTech und Moderna. Ab Montag, 5. Juli, können Genesene, die nur einen einzelnen Impftermin benötigen, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Termin im  Impfzentrum ausmachen.

Was bedeutet die neue STIKO-Empfehlung zu den „Kreuzimpfungen“?

Am 1. Juli hat die Ständige Impfkommission ihre Impfempfehlung für den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca angepasst. So sollen künftig Menschen, die als Erstimpfung  mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden, als Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff  erhalten - unabhängig vom Alter. Derzeit wird in Nordrhein-Westfalen für diesen Zweck in der Regel Biontech verwendet. Der Abstand zwischen der ersten und zweiten Dosis kann auf vier Wochen verkürzt werden. Das Impfen mit zwei Impfstoffen wird heterologes Impfschema genannt – umgangssprachlich auch „Kreuzimpfen“ oder „Mischimpfen“.

Ich bin zweimal mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden, bin ich trotzdem gut genug geschützt? 

Jede Impfung gegen SARS-CoV2, unabhängig vom Impfstoff, schützt im hohen Maße vor einem schweren Krankheitsverlauf. Die Zahlen aktueller Studien belegen, dass auch ohne Kreuzimpfung ein sehr hoher Schutz durch eine vollständige Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca besteht. So kommt beispielsweise die Studie der Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) zu dem Ergebnis, dass zwei Dosen des Wirkstoffs von AstraZeneca in 92 Prozent der Fälle eine stationäre Behandlung nach einer Infektion mit der Deltavariate verhindern können (im Vergleich Pfizer/Biontech 96 Prozent).

Was nützt die Kombination von zwei verschiedenen Impfstoffen?

Folgt auf eine Erstimpfung mit dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff, kann der Impfschutz vor der neuen Delta-Variante des Coronavirus erhöht werden. Durch eine mögliche Verkürzung des Impfintervalls von zwölf auf vier Wochen kann der vollständige Impfschutz schneller aufgebaut werden.

Ich habe meine erste Impfung im Impfzentrum mit AstraZeneca erhalten, was passiert mit meinem Folgetermin?

Jeder Person, die im Impfzentrum eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten hat, wird im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit Biontech) angeboten. Personen, die in Impfzentren bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca haben, müssen nichts unternehmen, der Impfstoff wird automatisch umgestellt. Gebuchte Termine sollen wie geplant wahrgenommen werden.

Bekomme ich auch beim Hausarzt die Zweitimpfung angepasst?

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die Teil der Impfkampagne sind, werden aller Voraussicht auch der Empfehlung der STIKO folgen und mRNA-Impfstoffe als Zweitimpfung anbieten.

Wird mein Termin zur Zweitimpfung jetzt vorgezogen?

Die Ständige Impfkommission empfiehlt – vorbehaltlich noch ausstehender Rückmeldungen von eröffneten Stellungnahmeverfahren – den Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis auf vier Wochen zu verkürzen. Wo eine solche Verkürzung des Impfintervalls erforderlich wird, werden die Impfzentren, und voraussichtlich auch die Ärzte, betreffende Personen kontaktieren und den Zweitimpftermin automatisch ändern.

Der neue Termin überschneidet sich mit meinem Urlaub – kann ich die Impfung verschieben?

Grundsätzlich sollten die vereinbarten Termine eingehalten werden. Bereits vereinbarte Termine für eine Zweitimpfung können bei dringendem Bedarf umgebucht werden, soweit der vorgesehene Zeitraum für den Zweittermin eingehalten wird. Das gilt auch, wenn der Termin zur Verkürzung des Impfintervalls vorgezogen werden sollte. Eine Umbuchung kann über die bekannten Rufnummern zur Terminbuchung oder online erfolgen. Termine, die nicht wahrgenommen werden können, sollen in jedem Fall abgesagt werden, damit kein Termin ungenutzt bleibt.

Wie erhalte ich einen Impftermin im Impfzentrum?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Impftermin in den Impfzentren erhalten möchten, können seit Samstag, 26. Juni Impftermine über die bereits bekannten Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil – (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland. Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung), erhalten ein Impfangebot beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt.

Wann kann ich mit einem Impftermin rechnen?

In den kommenden 14 Tagen sind bereits viele Termine ausgebucht. Das MAGS erwartet in den kommenden Wochen aber eine deutliche Steigerung der Impfstofflieferungen durch den Bund. Es werden somit fortlaufend neue Termine in den Terminbuchungssystemen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt. Allein im Juli werden rund 2,4 Millionen Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren des Landes Nordrhein-Westfalen möglich sein. Parallel vergeben Betriebsärzte und die niedergelassene Ärzteschaft Impftermine. Voraussichtlich bis Ende Juli werden alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahren in Nordrhein-Westfalen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft sein können.

Kann ich auch in einer Arztpraxis geimpft werden?

Grundsätzlich ist eine Impfung auch in einer Arztpraxis möglich. Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (seit 7. Juni auch privatärztliche Praxen) werden vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Beschaffung und Verteilung ist der Bund. Die Praxen können grundsätzlich – je nach Verfügbarkeit - Impfdosen von BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson bestellen. Seit dem 7. Juni werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seitdem ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Kommission auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

In welcher Reihenfolge werden in den Arztpraxen Patienten geimpft?

Die Impfungen der niedergelassenen Ärzteschaft erfolgen in deren eigener Verantwortung. Es bleibt weiterhin den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.

Was ist mit Betriebsärzten?

Betriebsärzte sind seit dem 7. Juni in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist demnach der Bund. Auch Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung. Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht es jedoch den Betriebsärzten, ihr Impfstoffkontingent an ein Impfzentrum nach Wahl liefern zu lassen. In Absprache zwischen Betriebsarzt und Impfzentrum können im Vorfeld Termine oder Zeitfenster für die Impfung der jeweiligen Betriebsangehörigen vereinbart werden, die dann aus dem Impfstoffkontingent des Betriebsarztes im Impfzentrum geimpft werden. So wird den Betriebsärzten ermöglicht, trotz fehlender räumlicher und personeller Ressourcen die Impfungen für „ihre“ Betriebe ohne großen Aufwand sicherzustellen.

Was ist mit den besonders schwer erreichbaren Gruppen?

In der zweiten und dritten Juli-Woche werden den Kreisen und kreisfreien Städten mehr als 190.000 Dosen des Impfstoffs Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt. Das Impfstoffkontingent ist speziell eingeplant für

  • Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft,
  • Beschäftigte in der Fleischindustrie, bei Paketdiensten, im Öffentlichen Personennahverkehr, im Baugewerbe und im Reinigungsgewerbe,
  • 24-Stunden-Pflegekräfte,
  • Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter,
  • Langzeitpatientinnen und -patienten in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern,
  • Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile

FAQ

Weiterer Umgang mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca

(Stand: 1. April 2021)

Was ist mit meiner Zweitimpfung?

Derzeit führen wir in den Impfzentren keine Zweitimpfung für Personen mit Impfstoff der Firma AstraZeneca durch. Wir müssen Sie daher um Geduld bitten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat angekündigt, sich bis Ende April - basierend auf wissenschaftlichen Daten - zu äußern, wie mit den Zweitimpfungen für Personen unter 60 Jahren zu verfahren ist. Es besteht auch für die zu Beginn der AstraZeneca-Impfung in Deutschland Erstgeimpften laut Zulassung eine Schutzwirkung der Erstimpfung bis mindestens Anfang Mai.

Werde ich informiert, wenn meine Zweitimpfung nicht stattfindet?

Die Information erfolgt durch das Impfzentrum, in dem Sie Ihre Erstimpfung erhalten haben.

Kann ich auf die Zweitimpfung verzichten?

Um zuverlässig den vollständigen Schutz zu erreichen, ist eine Zweitimpfung notwendig. Auch eine Erstimpfung schützt bereits gut vor schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser Impfschutz bereits bei über 70% der Personen drei Wochen nach der ersten Impfung vorhanden ist.

Wie dies medizinisch in Bezug auf mögliche Nutzen und Risiken einer AstraZeneca-Impfung zu bewerten ist, wird die STIKO in den nächsten Wochen anhand wissenschaftlicher Daten erläutern.

Ich möchte lieber warten, bis ich mich mit einem anderen Impfstoff impfen lassen kann. Kann ich meinen Termin zur Zweitimpfung absagen?

Sie können Ihren Zweittermin jederzeit absagen. Wir empfehlen Ihnen jedoch noch auf die anstehenden Empfehlungen der STIKO zu warten. Ein Ersatztermin mit einem anderen Impfstoff ist derzeit nicht möglich, da die Empfehlungen abgewartet werden müssen, um das genaue Impfschema festlegen zu können.

Kann ich meinen Termin zur Zweitimpfung auf eigenes Risiko wahrnehmen? Bei wem muss ich mich dazu melden?

Dies ist im Impfzentrum zurzeit nicht möglich. Wir müssen Sie daher um Geduld bitten. Die STIKO hat angekündigt, sich bis Ende April - basierend auf wissenschaftlichen Daten - zu äußern, wie mit den Zweitimpfungen für Personen unter 60 Jahren zu verfahren ist. Der bisher erreichte Impfschutz der geimpften Personen bleibt auch bei einem längeren Zeitraum bis zur zweiten Impfung erhalten.

Jens Spahn hat alle Über-60-Jährigen aufgefordert, ein Impfangebot mit AstraZeneca- Impfstoff (AZ) wahrzunehmen: Wo kann ich mich melden? Wie ist das Verfahren?

Das MAGS bietet in einer einmaligen Aktion die zur Verfügung stehenden rd. 450.000 Impfdosen kurzfristig Personen über 60 Jahren niedrigschwellig für eine Impfung an.

Die Terminbuchung erfolgt ab dem 3. April online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil (Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland).

Was ist, wenn Über-60-Jährige sich nicht mit AZ impfen lassen wollen? Erhalten diese ein anderes Impfangebot oder müssen sie sich wieder hinten anstellen?

Die Priorisierung ist nur für den Impfstoff von AstraZeneca aufgehoben. Mit den anderen Impfstoffen werden nach wie vor Personen aus der Priorität 2 der Coronaimpfverordnung geimpft. Dies sind insbesondere Personen mit spezifischen Vorerkrankungen und Personen über 70 Jahren. In der dritten Priorität sind dann auch Personen über 60 Jahren an der Reihe.
Der erste Jahrgang der Über-70-Jährigen (Jahrgang 1941) wird wie geplant ab dem 6. April 2021 einen Termin im Impfzentrum machen können. Sukzessive werden dann weitere Jahrgänge eingeladen.

Kann ich mich als Person in einem Alter unter 60 Jahren trotzdem mit dem COVID-19 Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen?

Der Einsatz der AstraZeneca-Vaccine unterhalb der Altersgrenze von 60 Jahren bleibt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung grundsätzlich möglich. In den Impfzentren werden vorerst jedoch keine Impfungen mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren angeboten.

Stattdessen wird der Impfstoff zunächst der großen Gruppe der Über-60-Jährigen (5 Mio. Personen in NRW) zur Verfügung gestellt, da die STIKO hier die Verwendung des Impfstoffs uneingeschränkt empfiehlt.

Bin ich bereits nach der Erstimpfung geschützt? Wie gut?

Auch eine Erstimpfung schützt bereits gut vor schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser Impfschutz bereits bei über 70% der Personen drei Wochen nach der ersten Impfung vorhanden ist.

Kann ich mich nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca auch mit einem anderen Impfstoff impfen lassen?

Diese Frage kann aktuell nicht beantwortet werden. Die STIKO hat angekündigt, sich bis Ende April, basierend auf wissenschaftlichen Daten, dazu zu äußern. Eine begonnene Impfserie muss gegenwärtig mit demselben Produkt abgeschlossen werden.

Muss ich jetzt Angst haben? Muss ich irgendwas tun? Worauf müssen diejenigen achten, die mit dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden sind?

Insgesamt sind die Nebenwirkungen, die im Regelfall innerhalb von 3 bis 16 Tagen nach der Impfung aufgetreten sind, sehr selten.

Bei folgenden Symptomen, die drei Tage nach der Impfung auftauchen, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen: Starke, anhaltende Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Beinschwellungen, anhaltende Bauchschmerzen oder punktförmige Hautblutungen.

Ärzte und Ärztinnen werden auf solche Anzeichen und Symptome achten, wenn sich Patientinnen und Patienten vorstellen, die kürzlich mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca geimpft wurden.

Es ist aber gleichzeitig wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich um sehr seltene Nebenwirkungen handelt. Sie wurden in Deutschland 17 Mal bei insgesamt 1,9 Millionen geimpften Personen festgestellt (Stand 26.03.). Es ist also wichtig, auf mögliche Anzeichen dieser Nebenwirkungen zu achten – gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens sehr gering.

Wie lange nach meiner Erstimpfung muss ich mir Sorgen um Nebenwirkungen machen?

Insgesamt sind die thromboembolischen Ereignisse sehr selten. Bisher sind diese schweren Nebenwirkungen innerhalb von 3 bis 16 Tagen nach der Impfung aufgetreten.

Ich habe meine Erstimpfung gut überstanden, kann ich mich ohne Bedenken mit AZ zweitimpfen lassen?

Diese Frage kann aktuell nicht beantwortet werden. Die STIKO hat angekündigt, sich bis Ende April, basierend auf wissenschaftlichen Daten, dazu zu äußern.

Warum werden jetzt nur noch Personen über 60 Jahre mit dem COVID-19 Impfstoff von AstraZeneca geimpft?

Die Aufgabe der STIKO ist es, alle wissenschaftlichen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen kontinuierlich zu bewerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Dies gilt natürlich auch, wenn neue Erkenntnisse zur Sicherheit eines Impfstoffes gewonnen werden, die vorher nicht vorlagen, da die Anzahl geimpfter Personen in den Zulassungsstudien nicht ausreichte, um diese zu erkennen.
Nach mehreren Beratungen hat die STIKO auch unter Hinzuziehung externer Expertinnen und Experten mehrheitlich entschieden, auf Basis der derzeit verfügbaren Daten zum Auftreten seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen, den Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen ab einem Alter von 60 Jahren zu empfehlen.

Ich bin unter 60 Jahre alt und will mich individuell beraten und mit AZ impfen lassen, wohin wende ich mich?

Wenn Sie sich individuell beraten lassen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Wann dort jedoch eine Impfung mit AstraZeneca erfolgen kann, steht derzeit noch nicht fest.

Was sind – neben Alter – die Risikofaktoren für eine Thrombose nach Impfung mit AZ?

Derzeit sind die Risikofaktoren nicht bekannt. Zudem gibt es bisher keine Hinweise für den Zusammenhang der thromboembolischen Ereignisse nach der Impfung mit klassischen Risikofaktoren von Thrombosen (wie z.B. die Einnahme von Kontrazeptiva).

Ich bin über 60 Jahre alt und hatte schon Thrombosen: bedeutet AZ ein Risiko für mich? Kann ich einen anderen Impfstoff wählen?

Derzeit sind die Risikofaktoren nicht bekannt. Wir empfehlen Ihnen deshalb sich von Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt beraten zu lassen.

Wieso sollten Menschen über 60 Jahren keine Sinusvenenthrombosen durch AZ bekommen? Die wurden doch schließlich bislang gar nicht mit dem Impfstoff geimpft.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten als Ursache für diese schweren Ereignisse eine besondere Immunreaktion. Diese treten naturgemäß bei jüngeren Menschen häufiger auf als bei älteren, da bei jüngeren Menschen das Immunsystem deutlich aktiver ist und die Impfreaktion in der Regel stärker ist.

Warum wurde der Impfstoff gestoppt bzw. eingeschränkt? Wir haben Millionen Menschen geimpft, aber nur sehr wenige Impfungen endeten tödlich.

Die Analysen der STIKO zeigen, dass nach einer Impfung mit AZ das Risiko für schwere Nebenwirkungen (thromboembolische Ereignisse) signifikant erhöht ist. Auch wenn dies sehr seltene Erkrankungen sind und diese auch nur sehr selten nach einer Impfung auftreten, muss bei der Impfung von gesunden Personen mit Vorsicht gehandelt werden. Nutzen und Risiken müssen gegeneinander abgewogen werden.

Warum werden die Empfehlungen andauernd geändert?

Aufgrund der Neuartigkeit des Virus SARS-CoV-2 werden wissenschaftliche Erkenntnisse erst nach und nach generiert. Zum Glück wächst das Wissen täglich. Die Empfehlungen der STIKO werden den jeweils aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Daher ändern sie sich im Verlauf der Impfkampagne.
 

Kann ich dem Impfstoff vertrauen?

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die STIKO die Daten sehr genau und immer aktuell beobachten und bewerten, so dass selbst sehr seltene Nebenwirkungen auffällig werden.

Warum gibt es dieselben Probleme mit AZ nicht in Großbritannien?

Dies ist letztlich nicht abschließend geklärt. Es kann sein, dass die Anwendung von AZ in Großbritannien vor allem bei älteren Personen dazu geführt hat, dass es zu keiner Häufung der schweren Nebenwirkungen gekommen ist.

Warum wird dieser Impfstoff nicht komplett gestoppt für alle Personen?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten als Ursache für diese schweren Ereignisse eine besondere Immunreaktion. Diese treten naturgemäß bei jüngeren Menschen häufiger auf als bei älteren, da bei jüngeren Menschen das Immunsystem deutlich aktiver ist und die Impfreaktion in der Regel stärker ist.

Hat sich eigentlich mal jemand die Mühe gemacht, den Impfstoff (die Chargen) der AZ-Impfungen mit kritischen Nebenwirkungen zu beproben?

Ja, das PEI und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) untersuchen auch den Zusammenhang mit spezifischen Chargen. Ein solcher konnte bisher nicht festgestellt werden.

Was ist die Logik hinter der Altersgrenze? Ein 60-Jähriger hat keine Nebenwirkungen, aber ein 59-Jähriger könnte erkranken? Wo ist da die Logik?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten als Ursache für diese schweren Ereignisse eine besondere Immunreaktion. Diese treten naturgemäß bei jüngeren Menschen häufiger auf als bei älteren, da bei jüngeren Menschen das Immunsystem deutlich aktiver ist und die Impfreaktion in der Regel stärker ist. Die STIKO hat sich auf Basis der aktuell vorliegenden Daten für diese Altersgrenze entschieden.

Die Glaubwürdigkeit von AstraZeneca ist beschädigt, warum wird der Impfstoff nicht vom Markt genommen?

Der Impfstoff ist nach wie vor ein wirksamer und daher wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten als Ursache für diese schweren Ereignisse eine besondere Immunreaktion.

Diese treten naturgemäß bei jüngeren Menschen häufiger auf als bei älteren, da bei jüngeren Menschen das Immunsystem deutlich aktiver ist und die Impfreaktion in der Regel stärker ist.

Daher kann der Impfstoff bei älteren Personen sicher angewendet werden. Auch leichte Impfreaktionen wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen treten bei älteren Personen weniger auf.

Telefon

Hotline

Corona-Hotline:

0211 / 9119-1001

Mo–Fr, 8.00–18.00 Uhr / Sa, 10–18.30 Uhr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Corona-Virus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

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