Corona-Schutzimpfung

Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen

Zu den Vorbereitungen in Nordrhein-Westfalen, welche Aufgaben Bund, Länder und Kommunen dabei übernehmen und weitere Informationen

Nordrhein-Westfalen ist auf die Corona-Schutzimpfung vorbereitet. Das Land organisiert den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe im Land und die Bereitstellung des Impfzubehörs (Spritzen, Kanülen). Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort. Auf dieser Seite sind alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung gebündelt.

Informationen

Videos

Informationsvideo des Bundesgesundheitsministeriums zum Ablauf in Impfzentren

Erläuterungen zum Ablauf im Impfzentrum von Prof. Dr. Marylyn Addo (Uni-Klinik HH-Eppendorf)

Videos in Gebärdensprache:

Corona-Schutzimpfung

Die wichtigsten Fakten

Liste

Landkarte | Liste der Impfzentren

Ennepe-Ruhr-Kreis
ehemaliger ALDI-Supermarkt
Kölner Str. 205
58256 Ennepetal

Hochsauerlandkreis
Impfzentrum HSK
Ruhrstraße 32
59939Olsberg
Infos zur Impfung vor Ort
Märkischer Kreis
Historische Schützenhalle Lüdenscheid
Reckenstraße 6
58511 Lüdenscheid
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Olpe
Kreis Olpe Impfzentrum
Heggener Weg 34
57439 Attendorn
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Siegen-Wittgenstein
ehemaliger Baumarkt
Eiserfelder Straße 236
57080 Siegen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Soest
Impfzentrum Kreis Soest
Senator-Schwartz-Ring 26
59494 Soest
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Unna
Impfzentrum Kreis Unna
Platanenallee 20a
59425 Unna
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bochum
RuhrCongress Bochum
Stadionring 20
44787 Bochum
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Dortmund
Warsteiner Music Hall
Am Phoenixplatz 4
44263 Dortmund
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Hagen
Stadthalle Hagen
Wasserloses Tal 2
58093 Hagen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Hamm
Sportzentrum Friedensschule
Marker Allee 20
59063 Hamm
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Herne
Sporthalle im Revierpark Gysenberg
Am Revierpark 22
44627 Herne
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bielefeld
Stadthalle
Willy-Brandt-Platz 1
33602 Bielefeld
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Gütersloh
NAAFI-Shop (Flughafen Gütersloh)
Marienfelder Straße 351
33330 Gütersloh
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Herford
Impfzentrum Kreis Herford
Bustedter Weg 16
32130 Enger
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Höxter
Stadthalle Brakel
Am Schützenanger 4
33034 Brakel
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Lippe
Phoenix Contact-Arena
Bunsenstraße 39
32657 Lemgo
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Minden-Lübbecke
Mehrzweck-Sporthalle Unterlübbe
Schulstraße 18
32479 Hille
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Paderborn
Sälzerhalle
Upsprunger Str. 1
33154 Salzkotten
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Kleve
Messe Kalkar - "Hanse Halle Grieth“
Griether Str. 110-120
47546 Kalkar
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Mettmann
TimoCom GmbH, Gebäude B
Timocom-Platz 1
40699 Erkrath
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Kreis Neuss
Sporthalle Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI)
Hammfelddamm 2
41460 Neuss
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Viersen
ehem. Krankenhaus Cornelius
Heesstraße 2-10
41751 Viersen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Wesel
Niederrheinhalle Wesel
An de Tent 1
46485 Wesel
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Düsseldorf
Merkur-Spiel-Arena
Arena-Straße 1
40474 Düsseldorf
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Duisburg
Theater am Marientor
Plessingstr. 20
47051 Duisburg
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Essen
Messe Essen Halle 4,
Messeplatz 1
45131 Essen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Krefeld
Impfzentrum Stadt Krefeld
Sprödentalplatz
47799 Krefeld
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Mönchengladbach
Impfzentrum Stadt Mönchengladbach
Nordpark 260
41069 Mönchengladbach
Infos zur Impfung vor Ort
Mülheim an der Ruhr
Impfzentrum der Stadt Mülheim/Ruhr in der Parkstadt
Wissolstraße 5
45478 Mülheim an der Ruhr
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Oberhausen
Willy-Jürissen-Halle
Lothringer Str. 75
46045Oberhausen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Remscheid
Sporthalle West
Wallburgstraße 23
42857 Remscheid
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Solingen
Galeria Kaufhof Solingen
Hauptstr. 75-77
42651 Solingen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Wuppertal
Bergische Universität – Campus Freudenberg
Rainer-Gruenter-Straße
42119 Wuppertal
Infos zur Impfung vor Ort
Städteregion Aachen
Eissporthalle Aachen
Hubert-Wienen-Straße 8
52070 Aachen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Düren
ehemaliges Telekom-Gebäude
Am Ellernbusch
52355 Düren
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Euskirchen
Kreis-Krankenhilfeeinrichtung Marmagen (ehem. Eifelhöhenklinik Marmagen)
Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1
53947 Nettersheim-Marmagen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Heinsberg
Impfzentrum des Kreises Heinsberg
Brüsseler Allee 5
41812 Erkelenz
Infos zur Impfung vor Ort
Oberbergischer Kreis
Einkaufszentrum Bergischer Hof
Brückenstr. 1,
1. Obergeschoss
51643 Gummersbach
Infos zur Impfung vor Ort
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rhein-Berg-Galerie
Hauptstraße 131
51465 Bergisch Gladbach
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Erft-Kreis
Impfzentrum
Rhein-Erft-Kreis
Hürth Park 1
50354 Hürth
Infos zur Impfung vor Ort
Rhein-Sieg-Kreis
Asklepios-Kinderklinik Sankt Augustin
Arnold-Janssen-Straße 29
53757St. Augustin
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bonn
World Conference Center Bonn
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Köln
Messe Köln, Halle 4 (über Eingang Ost)
Deutz-Mülheimer Straße 22-24
50679 Köln
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Leverkusen
Erholungshaus
Nobelstraße 37
51373 Leverkusen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Steinfurt
Flughafen Münster-Osnabrück, Terminal 1
Airportallee 1
48268 Greven
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Borken
Interkommunaler Bauhof / Krisenzentrum
Schlatt 2
46342 Velen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Bottrop
Impfzentrum Stadt Bottrop
Südring 79
46242 Bottrop
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Coesfeld
Impfzentrum Kreis Coesfeld
An der Lehmkuhle 87
48249 Dülmen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Gelsenkirchen
Emscher-Lippe-Halle
Adenauerallee 118
45891 Gelsenkirchen
Infos zur Impfung vor Ort
Stadt Münster
Halle Münsterland
Albersloher Weg 32
48155 Münster
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Recklinghausen
Leichtbauhalle gegenüber des Kreishauses
Konrad-Adenauer-Platz
45657 Recklinghausen
Infos zur Impfung vor Ort
Kreis Warendorf
Impfzentrum Kreis Warendorf
Westring 10
59320 Ennigerloh
Infos zur Impfung vor Ort

Quelle: MAGS

CORONA-SCHUTZIMPFUNG UND IMPFZENTREN

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Fragen und Antworten

Corona-Schutzimpfung

Warum sollte ich mich gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen?

Die Impfung dient dem Gesundheitsschutz und dem Schutz der Mitmenschen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat leider zu oft eine tödliche Wirkung, gerade in der Generation der Über-80-Jährigen.

Was ist der Zweck der Corona-Impfung?

Derzeit gibt es keine ausreichend wirksamen Medikamente zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Die im Zulassungsverfahren befindlichen Impfstoffe sind die erste echte Chance, die Infektionskrankheit auf medizinischem Wege beherrschbar zu machen. Die Impfung soll dafür sorgen, dass sich weniger Menschen erkranken und es so weniger schwere Krankheitsverläufe gibt. Nur so gelingt der Weg aus der Pandemie.

Muss ich mich impfen lassen?

Nein. Die Impfung ist freiwillig.

Wie sicher ist ein neuer COVID-19-Impfstoff?

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle („Surveillance“) zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Hersteller-unabhängig - vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.
 
Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

Wann geht es in Nordrhein-Westfalen los?

Die ersten Impfungen fanden seit 27. Dezember 2020 zunächst ausschließlich direkt in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt und nicht in den Impfzentren. Über deren Auswahl und Reihenfolge entscheiden die Verantwortlichen vor Ort. Die Impfzentren wurden am 8. Februar in Nordrhein-Westfalen geöffnet.

Seit wann sind die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen geöffnet?

Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind seit dem 8. Februar geöffnet.

Welche Bevölkerungsgruppe wird in den Impfzentren zunächst geimpft?

Zunächst werden sich in den Impfzentren Personen ab 80 Jahren und Beschäftigte ambulanter Pflegedienste impfen lassen können.

Wann kann ich einen Termin für meine Impfung ausmachen?

Die Terminvergabe ist seit dem 25. Januar möglich, unter anderem über die Online-Anmeldung auf der Internetseite www.116117.de

Wann wird das Krankenhauspersonal geimpft?

Ab dem 18. Januar 2021 können Impfungen für Krankenhauspersonal in besonders von Corona betroffenen Krankenhausbereichen durchgeführt werden (bspw. Notaufnahmen, COVID-Stationen). Der Impfstoff wird dort durch eigenes Personal verimpft. Seit dem 22. Februar können Krankenhäuser ihr nicht in Priorisierungsgruppe 1 genanntes Personal impfen lassen. Zudem hat das Gesundheitsministerium am 26. Februar die Kommunen gebeten, folgenden Personengruppen ein Impfangebot zu unterbreiten:

  • ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen
  • Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
  • Personal von Blut- und Plasmaspendediensten
  • Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren

Welche weiteren Personengrupppen können sich bald impfen lassen?

Ab 8. März erhalten folgende Personengruppen ein Impfangebot:

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
  • Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen
  • Polizisten mit direkten Kontakt zu Bürgern – angefangen mit den Mitgliedern der Einsatzhundertschaften
  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen

Kostet mich die Impfung etwas?

Nein, für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.

Welche Impfstoffe gibt es derzeit?

In Deutschland sind derzeit die beiden mRNA-Impfstoffe Comirnaty von BioNTech und mRNA-1273 von Moderna sowie der Impfstoff von AstraZeneca zugelassen. Die Zulassung erfolgt hierbei über die European Medicines Agency (EMA). Einen aktuellen Überblick über die zugelassenen Impfstoffe finden Sie auf der Website der EMA.

Es wird damit gerechnet, dass in den kommenden Quartalen 2021 weitere Impfstoffe zugelassen werden.

Wer wird zuerst geimpft – und warum?

Es ist wichtig, dass zunächst besonders vulnerable Gruppen  (ältere Menschen oder Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen) zuerst geimpft werden. Sie sind durch das SARS-CoV-2-Virus besonders stark gefährdet, weil die Krankheit bei ihnen häufig einen schweren Verlauf nimmt und für sie eine hohe Lebensgefahr besteht.
Hinzu kommt Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen – etwa in den Notaufnahmen und Intensivstationen der Krankenhäuser sowie in der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.
Über die genaue Reihenfolge entscheidet die „Ständige Impfkommission“ (STIKO) der Bundesregierung. Sie ist beim Robert Koch-Institut angesiedelt und entwickelt die Impfempfehlungen für Deutschland. Dabei berücksichtigt die STIKO nicht nur den Nutzen für die geimpfte Einzelperson, sondern auch für die gesamte Bevölkerung.

Die genaue Reihenfolge ist durch Impfprioritäten festgelegt.  Diese Impfprioritäten bestimmt die Impfverordnung der Bundesregierung. Diese Prioritäten entsprechen den Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission“ (STIKO) . Sie ist beim Robert Koch-Institut angesiedelt und entwickelt die Impfempfehlungen für Deutschland. Dabei berücksichtigt die STIKO nicht nur den Nutzen für die geimpfte Einzelperson, sondern auch für die gesamte Bevölkerung.
 
Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind 
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Sollen Schwangere sich impfen lassen?

Da die Datenlage zur Anwendung der mRNA-Impfstoffe in der Schwangerschaft aktuell nicht ausreichend ist, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht. Zur Impfung in der Stillzeit liegen keine Daten vor. Die STIKO hält es jedoch für äußerst unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt. Schwangeren mit Vorerkrankungen und einem daraus resultierenden hohen Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung kann in Einzelfällen nach Nutzen-Risiko-Abwägung und nach Aufklärung eine Impfung angeboten werden. Eine akzidentelle Impfung in der Schwangerschaft ist keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch.

Bei welchen Vorerkrankungen kann ich mich nicht impfen lassen?

Bislang sind keine besonderen Einschränkungen durch Vorerkrankungen über die üblichen Empfehlungen/Einschränkungen bei anderen Impfungen hinaus bekannt.
Wie bei anderen Impfungen auch, sollten Sie nicht akut schwer krank sein, beispielsweise kein Fieber über 38,5°C haben. Bei Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe sollte ebenfalls nicht geimpft werden. Dies sollte beim medizinischen Vorgespräch im Impfzentrum geklärt werden. Für rheumatische Erkrankungen gelten die sonst auch üblichen Einschränkungen - die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie empfiehlt die Corona-Schutzimpfung in ihrer Stellungnahme aber ausdrücklich. Für Kinder und Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren (je nach Impfstoff) ist noch keine Zulassung erfolgt.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten:  der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis.

Ist die Impfung von so vielen Menschen in kurzer Zeit überhaupt möglich?

Im deutschen Gesundheitsystem erfolgen jedes Jahr Impfungen in hoher Anzahl. Gutes Beispiel dafür sind die jährlichen Grippeschutzimpfungen.
Bei der Corona-Impfung kommt es wesentlich darauf an, zügig ältere und besonders gefährdete Menschen zu impfen. Hierzu werden neben dem Aufbau von Impfzentren auch mobile Impfteams eingesetzt, die beispielsweise in Alten- und Pflegeeinrichtungen kommen, um dort die betroffenen Personengruppen (Bewohner und Personal) zu impfen. Diese Impfteams werden von den Impfzentren vor Ort koordiniert.
Das Personal in Krankenhäusern kann durch Ärztinnen und Ärzte des jeweiligen Krankenhauses geimpft werden.

Reicht eine Impfung aus?

Nein, die Corona-Schutzimpfung mit dem aktuell am meisten verwendeten Impfstoff von BioNTech muss im Abstand weniger Wochen zweimal durchgeführt werden. Sonst kann sie nicht den vollen Impfschutz entfalten. Gleiches gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von Moderna.

Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?

Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in den  drei üblichen Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch.  Diese Anforderungen erfüllen alle in der EU zugelassenen Impfstoffe. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU. 
Auch nach der Zulassung des Impfstoffs, finden weiterhin Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (z.B. Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Warum gibt es Impfzentren?

Impfzentren können einen guten organisatorischen Ablauf gewährleisten und sicherstellen, dass bestimmte COVID-19-Impfstoffe korrekt gelagert und angewendet werden. Manche Impfstoffe müssen beispielsweise bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert werden.
Hinzu kommt, dass in Impfzentren, in denen täglich hunderte Menschen geimpft werden, Impfstofflieferungen in großen Mengen aufgebraucht werden – bevor sie verfallen. Ihre Haltbarkeit ist nach bisherigem Wissensstand sehr begrenzt.
Eine Übersicht über die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf dieser Seite.

In welchen Zeiträumen werden die Zentren geöffnet sein?

Die Impfzentren sollen bei ausreichend verfügbarem Impfstoff sieben Tagen pro Woche von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. In der Startphase können in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Impfstoffs abweichende Öffnungszeiten vorgesehen werden.

Wie ist die Terminvergabe organisiert?

Für die Terminvergabe sollte bestenfalls die Online-Anmeldung www.116117.de genutzt werden. In Nordrhein-Westfalen übernehmen die Kassenärztlichen Vereinigungen diese Aufgabe. Telefonisch kann auch die kostenlosen Telefonnummern 0800 116 117-01 (Rheinland) oder 0800 116 117-02 (Westfalen) für die Terminvergabe genutzt werden. Diese stehen ebenfalls seit dem 25. Januar 2021 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage ist leider mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Wann kann ich mich impfen lassen?

Das hängt sehr von Ihrem Alter und von Ihrem Beruf ab. Zunächst sollen die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 besonders gefährdeten Menschen geimpft werden, dann Schritt für Schritt alle anderen Personengruppen. Die Reihenfolge gibt die Impfverordung der Bundesregierung vor, die auf den Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission“ beim Robert Koch-Institut basiert.

Können Berufsgruppen der sogenannten kritischen Infrastruktur mit einer frühen Impfung rechnen?

Ja, Menschen aus Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur – beispielsweise Polizei und Feuerwehr – sind die Basis dafür, dass das öffentliche Leben und der Staat funktionieren. Deshalb werden sie prioritär geimpft. Allerdings erfolgt die Priorität nachrangig zu besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, insbesondere Menschen mit hohem Lebensalter.

Kann der Impfstoff überhaupt gelagert und ausreichend gekühlt werden?

Die logistischen Fragen sind anspruchsvoll. Es wird aber alles daran gesetzt, diese zu lösen. Der Impfstoff ist nur eine kurze Zeit bei Raumtemperatur haltbar, die dafür erforderlichen Kühlsysteme werden zum Einsatz kommen.

Kann ich mich freiwillig melden, um in einem Impfzentrum zu unterstützen?

Freiwillige sind auch in den Impfzentren willkommen. Sie können dort über die Kassenärztlichen Vereinigungen als medizinisches Personal unterstützen oder sie können bei der Organisation der Impfungen im Impfzentrum ihren Beitrag leisten. Interessierte an einer Vermittlung in ein Impfzentrum im Rahmen der Freiwilligkeit werden gebeten, sich auf der Seite www.freiwilligenregister-nrw.de zu registrieren. Dort sind auch weitere Informationen eingestellt.

Wie lange muss ich noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

Das ist zum heutigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Der Mund-Nasen-Schutz dient dem eigenen Schutz, aber auch dem Schutz der Mitmenschen. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird auch das öffentliche Leben wieder schrittweise zu einer Normalität zurückkehren können.

Wann ist das Coronavirus SARS-CoV-2 besiegt?

Das Coronavirus wird unser Leben noch einige Zeit bestimmen. Erst wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht und viele Menschen gegen das Virus geimpft sind, wird es sehr wahrscheinlich möglich sein, dass wir mit dem Virus genauso leben können wie mit anderen Viruserkrankungen auch.

Bisherige

Ereignisse

 

4. März 2021

Führende Mediziner aus Nordrhein-Westfalen kritisieren die Diskussion um „guten“ oder „schlechten“ Impfstoff. Alle Studien zeigten, dass vollständig geimpfte Personen durch alle bisher zugelassenen Impfstoffe sehr gut vor schweren Covid-19-Verläufen und Komplikationen geschützt seien – auch durch den Impfstoff von AstraZeneca. Zur Erklärung von Universitätskliniken und Vereinigungen der Intensiv- und Notfallmediziner

3. März 2021

Fünf Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen appellieren an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unmittelbarem Patientenkontakt, sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen. Der Impfstoff sei „ein sehr gut wirksames Produkt und viel besser als sein derzeitiger Ruf“, heißt es in den Aufruf, der von den Uni-Kliniken Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster unterstützt wird. Zum Aufruf der fünf Universitätskliniken

1. März 2021

Impfplanung, Impfstoffe, mögliche Lockerungen - abermals entwickelte sich im „Digitalen Impfdialog" des NRW-Gesundheitsministeriums eine anderthalbstündige, muntere Diskussion. Zum dritten Mal tauschte sich Minister Laumann unter Moderation von Jürgen Zurheide mit Expertinnen und Experten über Themen rund um die Corona-Schutzimpfung aus. Zur Aufzeichnung des dritten digitalen Impfdialogs

1. März 2021

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat den weiteren Impfplan für das Land Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Demnach wird das Land nun beginnen, auch Menschen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, sukzessive ein Impfangebot zu unterbreiten. Zur Pressemitteilung des Ministeriums

26. Februar 2021

Das NRW-Gesundheitsministerium hat den Umgang mit Einzelfallentscheidungen bei Personen mit Vorerkrankungen im Rahmen der Corona-Schutzimpfung geregelt. Der Antrag ist beim zuständigen Kreis oder der kreisfreien Stadt zu stellen, Grundvoraussetzung ist das Vorliegen eines qualifizierten ärztlichen Zeugnisses. Zur Pressemitteilung des Ministeriums

24. Februar 2021

Beschäftigte an Grund- und Förderschulen sowie in der Kindertagesbetreuung können sich früher gegen SARS-CoV-2 impfen lassen. Das sieht die geänderte Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vor, die nun in Kraft getreten ist. Nach der angepassten Impfverordnung werden „Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind“, von der dritten in die zweite Gruppe (hohe Priorität) der Impfreihenfolge vorgezogen. Zur Internetseite des Bundesministeriums

19. Februar 2021

Der Kreis derjenigen Personengruppen, die ein Angebot zur Corona-Schutzimpfung erhalten, wird in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich ausgebaut. So sind nun auch diejenigen impfberechtigt, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind. Auch in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen erhalten in Kürze mehr Menschen ein Impfangebot. Entsprechende Regelungen hat das NRW-Gesundheitsministerium festgelegt. Zur Pressemitteilung des Ministeriums

19. Februar 2021

Welche Impfstoffe sind zugelassen? Wie ist ihre Wirkung und wie müssen sie behandelt werden? Welche typischen Impfreaktionen kann es geben? Diese und viele weitere Fragen beantwortet eine aufwändige Infografik des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Plakat wird am Wochenende auch als ganzseitige Anzeige in zahlreichen regionalen Zeitungen erscheinen. Zur Infografik „Impfstoffe für Deutschland“

18. Februar 2021

Die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und weitere renommierte Institutionen werben „mit Nachdruck“ dafür, dass „alle prioritär impfberechtigten Beschäftigten in der ambulanten und stationären Versorgung jetzt die Chance der Impfung gegen SARS-CoV-2 ergreifen“. Angesichts der Zunahme von Virusmutanten auch in Deutschland dränge die Zeit, so dass alle Impfstoffe, die die Prüfung durch die europäische Zulassungsbehörde bestanden haben, zügig entsprechend der vorliegenden Priorisierung verimpft werden sollten. Zur Pressemitteilung

17. Februar 2021

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Impfzentren von Nordrhein-Westfalen erhalten steuerliche Entlastungen. Die Finanzministerien von Bund und Ländern haben sich darauf geeinigt, dass Menschen, die nebenberuflich beim Impfen der Bevölkerung unterstützen, von der sogenannten Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale profitieren. Zur Pressemitteilung des NRW-Finanzministeriums

12. Februar 2021

Neben der Impfung der Über-80-Jährigen läuft in den Impfzentren aktuell die Impfung weiterer Personengruppen der Priorisierungsstufe 1 (nach Bundes-Impfverordnung) an. Dazu gehören unter anderem das Personal ambulanter Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Tätigkeit, das Personal der Impfzentren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rettungsdiensten sowie Einrichtungen der Tagespflege. Die Organisation der Impftermine ist Aufgabe der Kreise und kreisfreien Städte, sie werden sich im Regelfall aktiv an die jeweiligen Einrichtungen und Praxen wenden. Möglichst soll die Impfung in den Impfzentren gruppenweise ermöglicht werden, es sind jedoch auch Einzeltermine denkbar. Impfberechtigte Personen im Alter unter 65 Jahren werden dann mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.

10. Februar 2021

Informationen zu Formularen in den Impfzentren (Aufklärungsbogen, Einwilligungsbogen) liegen jetzt auch in Leichter Sprache vor. Das Bundesministerium für Gesundheit hat sie den Ländern heute zur Verfügung gestellt. Zu den Dokumenten in Leichter Sprache

9. Februar 2021

Eine ausgesprochen positive Bilanz zum Start der Impfzentren hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gezogen. „Viele haben lange auf diesen Tag warten müssen“, sagte der Minister. „Vor allem in den besonders vom Schneefall betroffenen Landesteilen wird von großer Hilfsbereitschaft untereinander berichtet. Ich freue mich sehr, dass das System der Impfzentren bislang so gut funktioniert!“ Zur Pressemitteilung des Ministeriums

8. Februar 2021

Die neue Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums ist in Kraft getreten. Sie folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und berücksichtigt bisherige Erfahrungen mit den bundesweiten Corona-Schutzimpfungen. Außerdem regelt sie den Einsatz des kürzlich zugelassenen Impfstoffs von AstraZeneca, der von der STIKO für Personen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen wird. Antworten auf häufig gestellte Fragen zur neuen Impfverordnung des Bundes

8. Februar 2021

Übertragung im Livestream: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informierte über die aktuelle Lage der Coronavirus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und über den weiteren Fortschritt bei den Schutzimpfungen, auch mit Blick auf den Start in Impfzentren. Am Briefing nahm ebenfalls teil: Dr. Jan Leidel, Facharzt für Virologie und Infektionsepidemiologie und ehemaliger Leiter des Kölner Gesundheitsamtes.
Zur Aufzeichnung des Presse-Briefings 

7. Februar 2021

Kein Termin geht wegen des Wintereinbruchs verloren!

Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen öffnen trotz der aktuell teils extremen Witterungslage wie geplant am morgigen Montag, 8. Februar 2021. Alle Impfberechtigten, die einen Termin vereinbart haben, können sich dort also wie vorgesehen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Impftermine sollten, wenn möglich, eingehalten werden.

Für diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die einen Impftermin im Impfzentrum für Montag erhalten haben und sich witterungsbedingt nicht in der Lage sehen, den Termin wahrzunehmen, gibt es folgende Lösung: Sie können am darauf folgenden Tag - Dienstag, 9. Februar 2021 - zur gleichen Uhrzeit wie zum ursprünglich vereinbarten Termin das Impfzentrum aufsuchen.

4. Februar 2021

Kommenden Montag, 8. Februar 2021, 14 Uhr, startet der Betrieb der 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen. Eine Impfung dort ist nur mit Termin möglich. Bisher haben die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen 1.278.950 Termine vergeben können (Stand: 4.2., 00.00 Uhr). Da die drei Wochen auseinander liegenden Erst- und Zweitimpfungen zusammen vereinbart werden, konnten bisher 639.475 Personen mit Terminen in den Impfzentren versorgt werden.

2. Februar 2021

Die kostenlosen 0800er-Telefonnummern der Kassenärztlichen Vereinigungen für die Vergabe der Impftermine funktionieren leider nicht aus dem benachbarten Ausland. Daher sind nun neue Nummern für diejenigen eingerichtet worden, die in Belgien oder den Niederlanden wohnen, aber in Nordrhein-Westfalen impfberechtigt sind. Sie lauten:

  • (0049) 203 - 71 40 90 90
    (KVNO, Wohnort an der Grenze zum Rheinland) und
  • (0049) 203 - 71 40 90 91
    (KVWL, Wohnort an der Grenze zu Westfalen).

Bei Anrufen fallen die üblichen Gebühren an.

2. Februar 2021

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Vergabe der Impftermine im Rheinland hat die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland (KVNO) auf ihre Internetseite gestellt. Beantwortet werden allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung, aber auch Hinweise zur Lösung technischer Probleme.
Zu den FAQ der KVNO 

29. Januar 2021

Die Europäische Kommission hat dem von AstraZeneca entwickelten COVID-19-Impfstoff eine bedingte Zulassung erteilt. Damit ist der Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens der dritte in der EU zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus. Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission

29. Januar 2021

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat sich bei den Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten zum Start der Terminvergaben für die Impfzentren entschuldigt. Die vergangenen Tage seien „eine echte Zerreißprobe“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung, es habe „eine Vielzahl verschiedener technischer Probleme“ gegeben. Immerhin hätten dennoch bisher fast 240.000 Menschen in Westfalen und Lippe Impftermine erhalten.
Zur Pressemitteilung der KVWL

29. Januar 2021

Ab Samstag, dem 30. Januar 2021, können die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen wieder stattfinden. Auch in den Krankenhäusern und Unikliniken werden die Impfungen ab Montag wiederaufgenommen. Damit ist die einwöchige Zwangspause aufgrund der Lieferschwierigkeiten bei BioNtech beendet. Zur Pressemitteilung des MAGS

29. Januar 2021

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein bedauert die großen Probleme in der ersten Woche der Impfterminvergaben. Die Impfberechtigten hätten sich „darauf verlassen, nun schnell Schutz vor der Corona-Pandemie zu bekommen“ und seien „stattdessen in der Warteschleife hängen geblieben. Dafür und für die technischen Anfangsschwierigkeiten entschuldigen wir uns sehr.“ Auch im Rheinland habe die Mehrzahl der Über-80-Jährigen inzwischen Termine buchen können. Zur Pressemitteilung der KVNO

29. Januar 2021

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat sich bei den Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten zum Start der Terminvergaben für die Impfzentren entschuldigt. Die vergangenen Tage seien „eine echte Zerreißprobe“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung, es habe „eine Vielzahl verschiedener technischer Probleme“ gegeben. Immerhin hätten dennoch bisher fast 240.000 Menschen in Westfalen und Lippe Impftermine erhalten.
Zur Pressemitteilung der KVWL

27. Januar 2021

Der turbulente Start der Impftermin-Vergaben für die Über-80-Jährigen hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) bewogen, eine Zusammenstellung der aktuell wichtigsten Fragen und Antworten zu technischen Problemen auf ihrer Internetseite zu platzieren.
Zum KVNO-Dokument „FAQ Terminvergabe"

27. Januar 2021

Eine wichtige Information der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für diejenigen, die aufgrund eines technischen Fehlers bei der Buchung lediglich einen Termin zur Erstimpfung erhalten haben: Der Zweittermin wird in diesen Fällen direkt bei der Erstimpfung im Impfzentrum vergeben.Trotz aller Widrigkeiten sind in Westfalen-Lippe bereits 471.000 Impftermine (Erst- und Zweitimpfungen, Stand: 27. Januar 2021, 9 Uhr) vergeben worden.
Zur Pressemitteilung der KVWL

27. Januar 2021

Wie kann ich mich ab einem Alter von 80 Jahren derzeit zur Corona-Schutzimpfung anmelden? Welche Stationen erwarten mich später im Impfzentrum? Wie funktioniert das mit der zweiten Impfung? Diese und andere Fragen beantwortet das NRW-Gesundheitsministerium nun auch in zahlreichen Fremdsprachen. Die Übersetzungen – insgesamt 18 Sprachen – können hier heruntergeladen werden

26. Januar 2021

Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Kassenärztlichen Vereinigungen, Dr. Frank Bergmann (Nordrhein) und Dr. Dirk Spelmeyer (Westfalen-Lippe), informierten zusammen mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über den Start der Terminvergaben für die Über-80-Jährigen in den Impfzentren.
Zur Aufzeichnung des Presse-Briefings

25. Januar 2021

Auch der zweite digitale Impfdialog für Beschäftige aus dem Gesundheitswesen stieß auf große Resonanz. Den zahlreichen Fragen widmeten sich neben Minister Laumann seine – per Zoom-Konferenz zugeschalteten – Gäste: Dr. med. Carola Holzner, Sandra Postel und Dr. med. Burkhard Rieke.
Zur Aufzeichnung des Livestreams

25. Januar 2021

Es war ein gewaltiger Ansturm, der das Terminbuchungssystem für die Impfzentren in die Knie zwang. Mehr als 50 Millionen Zugriffe in den ersten Stunden verzeichneten die Kassenärztlichen Vereinigungen auf ihren Internetseiten. Auch wenn viele noch nicht zum Zuge kamen, so wurden bis 17 Uhr doch fast 245.000 Buchungen telefonisch und online mit Über-80-Jährigen vereinbart. Wichtig: Es wird nach und nach Termine für alle Interessierten geben. Wer geimpft werden möchte, kommt auch dran. Bitte haben Sie Geduld.

25. Januar 2021

Extrem hohe Zugriffszahlen auf die Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und ein sehr hohes Anruferaufkommen bei der Hotline 116 117 führen aktuell zu Problemen bei der Terminbuchung für die über 80-jährigen Impfberechtigten in Nordrhein-Westfalen. Dadurch ergeben sich Wartezeiten bei Anrufen und Verzögerungen sowohl beim Aufrufen der Webseiten als auch bei der Bestätigung von Terminen per E-Mail. Die für das Terminmanagement zuständigen KVen bitten um Geduld. Wenn möglich, sollten Termine zu einem späteren Zeitpunkt gebucht werden.
Zur Pressemitteilung

21. Januar 2021

Spannende anderthalb Stunden rund um das Thema Impfen. Im ersten „Digitalen Impfdialog“ beantworteten Gesundheitsminister Laumann, Bloggerin Doc Caro und weitere Expertinnen und Experten die zahlreichen Fragen von Beschäftigten aus dem Gesundheitswesen. Mehr als 9.000 Interessierte verfolgten den Live-Stream der Veranstaltung, die souverän von Jürgen Zurheide moderiert wurde. Weitere Informationen und die Aufzeichnung finden Sie auf dieser Internetseite

20. Januar 2021

Die Landesregierung muss die Impfplanung kurzfristig anpassen: Durch die geänderten Lieferplanungen von BioNtech (ca. 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen) finden in der kommenden Woche keine neuen Erstimpfungen statt. Zweitimpfungen werden aber wie geplant durchgeführt.
 
Ab dem 1. Februar 2021 können die Impfungen in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen fortgesetzt werden. Dafür sind rund 80.000 Impfdosen eingeplant.
 
Die Betriebsaufnahme der Impfzentren und die Erstimpfungen für die Über-80-Jährigen starten ab dem 8. Februar 2021. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen beginnt wie geplant am 25. Januar 2021.
 

20. Januar 2021

Informationen zur Corona-Schutzimpfung und zu den Impfzentren hat das MAGS auch in Leichte Sprache übersetzen lassen. Die Texte erläutern, was bei der Corona-Schutzimpfung zu beachten ist und wie der Ablauf von Terminvergabe bis zur zweiten Impfung sein wird. Auch der Aufklärungsbogen zur Impfung ist übersetzt worden.
Zu den Texten in Leichter Sprache

19. Januar 2021

Die Corona-Schutzimpfungen in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern haben begonnen. Um für die Impfungen des medizinischen Fachpersonals zu werben, mögliche Bedenken zu diskutieren und Fragen rund um die Impfung zu beantworten, lädt Minister Laumann gemeinsam mit Dr. med. Carola Holzner, Sandra Postel und Dr. med. Burkhard Rieke zu zwei „Digitalen Impfdialogen“ ein.
Zur Internetseite mit weiteren Informationen

18. Januar 2021

Zum Impfstart der besonders von COVID-19 betroffenen Beschäftigten in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann das Universitätsklinikum Essen besucht. In den nordrhein-westfälischen Universitätskliniken wird nun mit dem Impfstoff der Firma Moderna geimpft.
Zur Presseerklärung

18. Januar 2021

Die Impfungen gegen das Coronavirus in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern haben begonnen. Aus diesem Anlass hat sich Minister  Karl-Josef Laumann in einer Videobotschaft an das medizinische Personal gewendet. Sein Appell: „Bitte lassen Sie sich impfen!“ Zur Videobotschaft des Ministers

14. Januar 2021

Ab Montag, 25. Januar 2021, wird es für Personen ab 80 Jahren möglich sein, sowohl online als auch telefonisch Impftermine in den Impfzentren zu buchen. Ausschließlich für Nordrhein-Westfalen wurden für die Terminbuchung zwei neue, kostenlose Telefonnummern eingerichtet:

Mit der Bereitstellung der beiden 0800er-Nummern soll die für Terminbuchungen ebenfalls zur Verfügung stehende 116 117 entlastet werden – sie muss für den ärztlichen Notdienst betriebsbereit bleiben.
Zur Onlinebuchung ab 25. Januar 2021 über die Internetseite www.116117.de

13. Januar 2021

Kurz vor Start der Impfungen gegen das Coronavirus in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern haben sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Jochen Brink, und der Vorsitzende des Pflegerates NRW, Ludger Risse, mit einem gemeinsamen Appell an die medizinischen Fachkräfte gewendet: „Bitte lassen Sie sich gegen COVID-19 impfen und schützen Sie damit Ihre Angehörigen, sich selbst und die Ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten!" Zur Pressemitteilung

12. Januar 2021

Nach der Zulassung des Impfstoffes Moderna durch die Europäische Kommission ist die erste Lieferung in Höhe von 13.200 Impfdosen des Bundes in Nordrhein-Westfalen eingetroffen. Da zur vollständigen Immunisierung zwei Impfdosen notwendig sind und die Hälfte der Impfdosen zunächst zurückgehalten wird, können damit zunächst 6.600 Personen geimpft werden. Die zweite Impfung erfolgt nach vier Wochen. Zur Presseerklärung

12. Januar 2021

Wie läuft der Termin im Impfzentrum ab? Welche Stationen gibt es? Was muss ich mitbringen? Darüber informiert jetzt auch ein Video des Bundesministeriums für Gesundheit in Gebärdensprache. Zum Video „Willkommen in Ihrem Impfzentrum“

11. Januar 2021

Der von Minister Laumann angekündigte Infobrief zur Corona-Schutzimpfung an die Über-80-Jährigen in Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg. Das Dokument wurde heute an die Kreise und kreisfreien Städte übermittelt, wird dort gedruckt und kommende Woche landesweit verschickt. Eine Terminvereinbarung wird telefonisch oder online ab Montag, 25. Januar 2021, möglich sein. Wichtig: Der Brief selbst ist keine Voraussetzung dafür, dass man einen Termin vereinbaren kann.

8. Januar 2021

In Zentrallager der Landesregierung ist die vierte Lieferung mit Impfstoff der Unternehmen BioNTech und Pfizer eingetroffen. Insgesamt 29.250 Ampullen wurden nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Da es laut Europäischer Arzneimittel-Agentur (EMA) nun zulässig ist, sechs Impfdosen aus jedem Glasfläschchen zu entnehmen, können damit 175.500 weitere Impfungen durchgeführt werden.

7. Januar 2021

Die Corona-Schutzimpfung im bevölkerungsreichsten Bundesland zu planen, zu organisieren und durchzuführen, zählt zu den größten Herausforderungen, die Nordrhein-Westfalen jemals im Gesundheitswesen zu bewältigen hatte. Es ist eine Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn sie auf viele Schultern verteilt wird und alle Partner strategisch gut zusammenarbeiten.
Mehr Informationen zur Impfstrategie

6. Januar 2021

Die Europäische Kommission hat dem von Moderna entwickelten COVID-19-Impfstoff eine europaweite, bedingte Zulassung erteilt. Damit ist er der zweite in der EU zugelassene Impfstoff gegen COVID-19. Die Zulassung erfolgte wenige Stunden nach der positiven wissenschaftlichen Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA und der anschließenden Billigung durch die Mitgliedsstaaten. Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission

6. Januar 2021

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium wird ab der dritten Januarwoche einen Brief von Minister Laumann an die Über-80-Jährigen im Land durch die Kreise und kreisfreien Städte verschicken lassen. Der Brief kündigt den Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe in den Impfzentren Anfang Februar an und klärt über den Ablauf von der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 116 117 bis zur zweiten Impfung auf.

4. Januar 2021

Impfungen für besonders gefährdetes Personal in Krankenhäusern ab 18. Januar, Öffnung der Impfzentren im Februar 2021 – in der heutigen Pressekonferenz in Düsseldorf hat Landesgesundheitsminister Laumann aktuelle Daten und Fakten zur Corona-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen genannt. Zum Video des Presse-Briefings

3. Januar 2021

Bis heute (3. Januar 2021) sind in Nordrhein-Westfalen mehr als 80.000 Menschen in über 600 Pflegeeinrichtungen gegen das Coronavirus geimpft worden. Diese Zahlen basieren auf den Bestellungen im Zentrallager des Landes. Geimpft wurden mit der ersten Dosis vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime sowie das Pflegepersonal.

28. Dezember 2020

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Kampagne „Deutschland krempelt die #Ärmelhoch“ gestartet und informiert umfassend über die Corona-Schutzimpfung. Geplant sind unter anderem Videoclips, Plakate, Anzeigen in Tageszeitungen und Radiospots. Als Beispiel hier das Youtube-Video „Unser Weg zur Impfung“.

22. Dezember 2020

Die Auslieferung des EU-weit zugelassenen Impfstoffs, der von den Firmen BioNtec und Pfizer entwickelt wurde, läuft am zweiten Weihnachtsfeiertag an. Damit kann in Nordrhein-Westfalen mit der Impfung gegen das Coronavirus wie geplant am kommenden Sonntag, 27. Dezember 2020, begonnen werden. Die Verimpfung erfolgt zunächst ausschließlich über mobile Teams in stationären Pflegeeinrichtungen. Impfzentren werden noch nicht aktiviert. Zur Pressemitteilung des Ministeriums

22. Dezember 2020

Die Europäische Kommission hat dem von BioNTech/Pfizer entwickelten COVID-19-Impfstoff eine europaweite, bedingte Zulassung erteilt. Damit ist er der erste in der EU zugelassene Impfstoff gegen COVID-19. Die Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA stützt sich auf eine gründliche Bewertung der Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität des Impfstoffs. Die Impfungen gegen das Coronavirus können in der EU damit wie geplant ab Sonntag, 27. Dezember 2020, beginnen. Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission

21. Dezember 2020

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat ihre Prüfung des COVID19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer abgeschlossen und seine Zulassung in der EU empfohlen. Die Europäische Kommission, die rechtlich für die Zulassung der COVID19-Impfstoffe verantwortlich ist, will kurzfristig die 27 Mitgliedsstaaten konsultieren und die Entscheidung bekannt geben. Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission

19. Dezember 2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Coronavirus-Impfverordnung unterzeichnet. Sie legt fest, wer zuerst geimpft wird: „Wir beginnen in Pflege- und Altenheimen mit der Impfung", so Spahn. Bis zum 27. Dezember 2020 werde eine ordentliche Zulassung eines Impfstoffes vorliegen. Zur Website des Bundesministeriums

17. Dezember 2020

Nordrhein-Westfalen ist bereit: Im ganzen Land sind flächendeckend Impfzentren eingerichtet worden. Sobald der Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland zugelassen und verfügbar ist, starten die Impfungen. Zunächst können sich nur Personen mit erhöhtem Risiko impfen lassen. Wer genau und wie die Impfung abläuft, lesen Sie auf dieser Internetseite

17. Dezember 2020

Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann haben beteiligte Verbände und Kammern zu einem digitalen Spitzengespräch zur Corona-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen eingeladen. Ministerpräsident Laschet sagte anschließend: „Nordrhein-Westfalen ist bereit für den Impfstoff!“ Zur Pressemitteilung

15. Dezember 2020

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) wird ihre Prüfung des COVID19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer höchstwahrscheinlich bis zum 21. Dezember 2020 abschließen. Das kündigte die in Amsterdam ansässige Agentur zu Wochenbeginn an. Damit könnten erste Impfungen gegen das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen noch im Jahr 2020 erfolgen. Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission

15. Dezember 2020

Stadien, Messehallen, Supermärkte: Rechtzeitig vor Zulassung eines ersten Impfstoffs gegen das Coronavirus sind die 53 Impfzentren in den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens startbereit. Alle Kreise und kreisfreien Städte haben den Standort für ihr Impfzentrum vor Ort festgelegt und vorbereitet. Zur Karte der Impfzentren in NRW

4. Dezember 2020

Die Vorbereitungen auf die Corona-Schutzimpfung von Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen laufen auf Hochtouren. Einen Einblick, welche Herausforderungen sich Bund, Land, Kommunen und vielen weiteren Partnern stellen, gibt eine vom Ministerium entwickelte „Skizze zur Impforganisation“. Wichtig: Das Papier ist nur ein Zwischenstand, wird fortlaufend angepasst. Zum Dokument

1. Dezember 2020

Ministerpräsident Laschet, Bundesgesundheitsminister Spahn und Landesgesundheitsminister Laumann haben das künftige Impfzentrum in Düsseldorf besucht und sich über den Stand der Vorbereitungen, den Aufbau und die Strukturen informiert. Zur Presseerklärung der Staatskanzlei NRW

1. Dezember 2020

Das Bundesgesundheitsministerium hat erste Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfung veröffentlicht. Es geht darin insbesondere um Impfstoffentwicklung, Impfstofftypen und die geplante Organisation der bundesweiten Impfung. Zu den FAQ

23. November 2020

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich mit den Landräten der Kreise und Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Impfstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen verständigt. Zur Pressemitteilung

23. November 2020

Minister Laumann bei der Vorstellung des Freiwilligenregisters NRW: „Wenn wir soweit sind, die Menschen in Nordrhein-Westfalen zu impfen, brauchen wir sicherlich auch zusätzliche personelle Unterstützung. Daher freue ich mich über jeden, der sich vorstellen kann, zu unterstützen. Dafür ist das Freiwilligenregister ein hilfreiches Instrument.” Zur Pressemitteilung

18. November 2020

Mit Blick auf die absehbare Bereitstellung eines Impfstoffs oder mehrerer Impfstoffe gegen das Coronavirus plant das Land Nordrhein-Westfalen die Errichtung von mindestens 53 Impfzentren. In jedem Kreis beziehungsweise jeder kreisfreien Stadt soll zumindest ein Impfzentrum für die Bürgerinnen und Bürger entstehen. Zur Pressemitteilung

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