Ministerin Brandes trifft Holocaust-Überlebenden Leon Weintraub
Leon Weintraub wurde am 1. Januar 1926 im polnischen Łódź geboren. Zusammen mit seiner Mutter und seinen vier Geschwistern wurde er 1940 ins Ghetto Litzmannstadt umgesiedelt. Von dort aus wurde seine Familie 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert und getrennt. Nur durch Zufall entkam er der Vergasung. Aus seinem engsten Familienkreis überlebten drei seiner älteren Schwestern das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Nach dem Krieg studierte Leon Weintraub Medizin in Göttingen und promovierte in Warschau. 1969 ging er als Arzt nach Schweden und teilt heute als Zeitzeuge seine leidvollen Erfahrungen unter dem Nazi-Regime.
Leon Weintraubs persönliche Geschichten wurden auch für das Projekt HOLO-VOICES verewigt. Der neue Erinnerungs- und Lernort auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen ermöglicht dank modernster KI und Hologramm-Technik, dass auch nachkommende Generationen mit Holocaust-Überlebenden in den Dialog treten können.
Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes wird gemeinsam mit Leon Weintraub HOLO-VOICES am
Zeit: Donnerstag, 5. März 2026, 13.30 Uhr
Ort: HOLO-VOICES, Halle 8 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
besuchen.
Wir weisen Sie gerne auf diesen Termin hin und freuen uns über Ihre Berichterstattung. Bitte richten Sie Ihre Anmeldung bis Mittwoch, 4. März 2026, um 15.00 Uhr an presse@mkw.nrw.de