Familienbefragung NRW - Zentrale Ergebnisse

18. September 2015

Zentrale Ergebnisse der Familienbefragung für NRW

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid führte im März 2015 im Auftrag des Familienministeriums eine telefonische Befragung bei rund 1.000 Personen aus Familien in Nordrhein-Westfalen durch. Eine Übersicht der wesentlichen Ergebnisse in Stichpunkten.

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Das Problem Nummer eins für Eltern ist der Zeitmangel55 Prozent der befragten Eltern nennen Zeitmangel als Problem, darunter 22 Prozent sogar als großes Problem - mehr als in den anderen Lebensbereichen Geld, Kinderbetreuung, Wohnen, Beratung und Sicherheit. 39 Prozent der befragten Eltern geben an, immer oder häufig nicht genug Zeit für die Familie zu haben, unter den Alleinerziehenden sind es sogar 56 Prozent. Von denjenigen, die immer oder häufig nicht genug Zeit für die Familie haben, werden lange Arbeitszeiten am häufigsten als Grund für den Zeitmangel genannt (65 Prozent). 

Lesen Sie hier weitere Erkenntnisse der Befragung:

Thema Geld
  • Für 38 Prozent der befragten Eltern ist Geldmangel ein Problem.
     
  • Bei einem knappen Viertel der befragten Familien ist das Geld am Monatsende immer oder häufig knapp – die Hälfte kommt selten oder nie in diese Lage. Unter den Alleinerziehenden ist der Anteil derer, bei denen das Geld immer oder häufig knapp wird, mit 38 Prozent überdurchschnittlich hoch.
     
  • 79 Prozent der befragten Eltern konnten sich innerhalb der letzten zwei Jahre zumindest einen Urlaub leisten – unabhängig von dessen Länge oder dem Zielort.
Thema Kinderbetreuung
  • 76 Prozent der Eltern von Kindern in U3-Betreuung bewerten die Qualität der Betreuung mit „sehr gut“ bis „gut“.
     
  • Bei der Ü3-Betreuung bewerten 68 Prozent der Eltern die Qualität der Betreuung mit „sehr gut“ bis „gut“.
     
  • Im Durchschnitt liegt die vergebene Note für den U3-Bereich bei 1,9, für den Ü3-Bereich bei 2,2.
Thema Wohnen
  • Eine passende Wohnung zu finden beschreibt fast die Hälfte der befragten Eltern als kein Problem. 30 Prozent geben an, dies sei für sie ein Problem. Unter den Familien mit Migrationshintergrund und den Familien mit mehr als zwei Kindern ist der Anteil derer, die das Finden einer passenden Wohnung als größeres Problem ansehen, überdurchschnittlich hoch.
     
  • Für 82 Prozent entspricht die aktuelle Wohnung größtenteils oder voll und ganz den Bedürfnissen der Familie.
Thema Beratung für Familien
  • Von den Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Familien werden Angebote im Umfeld von Schwangerschaft und Babyalter am stärksten genutzt und am besten bewertet.
     
  • Auch die übrigen Angebote werden weit überwiegend als hilfreich angesehen.
Thema Sicherheit
  • 86 Prozent der befragten Eltern geben an, ihre Familie fühle sich in ihrer Wohngegend voll und ganz oder größtenteils sicher.

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