Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr neues KlimaExpo.NRW-Projekt

Wirtschaftsminister Garrelt Duin überreicht KlimaExpo.NRW-Urkunde an das Projekt Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr
10. September 2015

Wirtschaftsminister Garrelt Duin überreicht KlimaExpo.NRW-Urkunde an das Projekt Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr

Das FWSRR-Projekt ist ein Musterbeispiel für den Klimaschutz

Wirtschaftsminister Garrelt Duin und KlimaExpo.NRW-Geschäftsführer Dr. Heinrich Dornbusch haben in Essen das Projekt ‚Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr‘ (FWSRR) ausgezeichnet. Die geplante Verknüpfung der bestehenden Fernwärmeschienen Niederrhein und Ruhr führt zum größten zusammenhängenden Fernwärmenetz Europas.

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Wirtschaftsminister Garrelt Duin und KlimaExpo.NRW-Geschäftsführer Dr. Heinrich Dornbusch haben in Essen das Projekt ‚Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr‘ (FWSRR) ausgezeichnet. 

Mit dem Projekt soll ab 2017  die Verbindung der bereits bestehenden Fernwärmeschienen Niederrhein und Ruhr geschaffen werden. Damit können zusätzliche industrielle und regenerative Wärmequellen zur Versorgung eingebunden werden. Dazu gehören Müllheizkraftwerke, Gas- und Steinkohleheizkraftwerke, Industrieanlagen mit ihrer Abwärme sowie Wärme aus regenerativer Kraft-Wärme-Kopplung. Die FWSRR leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu den CO2- und KWK-Zielen des Landes NRW.

Bei der Verleihung der „Wir sind dabei“-Urkunde der KlimaExpo.NRW im Essener Heizwerk-Nord würdigte Minister Duin das Projekt als „Musterbeispiel für den Klimaschutz“: „Der Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ist ein erfolgversprechender Weg zu mehr Energieeffizienz. Bereits heute leisten sie – insbesondere in großen Städten und Ballungsgebieten – einen wichtigen Beitrag zur effizienten Wärmeversorgung. Mit der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr soll in den kommenden Jahren der größte Fernwärmeverbund in Europa entstehen. Mit ihr wird die KWK einen großen Schritt nach vorne gebracht.“, so Minister Duin.

Dr. Klaus Spindler, Sprecher der Geschäftsführung der FWSRR GmbH, sagte zur Verleihung: „Wir freuen uns über diese Auszeichnung, denn bereits jetzt tragen die beteiligten Fernwärmeunternehmen zu einer hohen CO2-Einsparung bei. Mit dem Zukunftsprojekt der Fernwärmeschiene kann die Wärmeproduktion von Moers bis hin zur InnovationCity Bottrop auf 75 Prozent CO2-frei gesteigert werden.“

Informationen zum Projekt

Anteilseigner der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr GmbH, die 2015 gegründet wurde, sind die STEAG Fernwärme GmbH, die Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH mit Geschäftsanteilen, und die Energieversorgung Oberhausen AG. Ihr Zweck ist die Planung, Errichtung und der Betrieb der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr, welche das größte Fernwärmenetz Europas bildet. Hintergrund der Gründung ist die Machbarkeitsstudie „Fernwärmeperspektiven im Ruhrgebiet bis 2050“, welche vom nordrhein-westfälsichen Umweltministerium beauftragt wurde. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Verbindung der Fernwärmeschienen Niederrhein und Ruhr mittels neu zu erstellender Transportleitungen sinnvoll ist.

Informationen zur Fernwärme

Fernwärme ist seit über 50 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Wärmeversorgung in den Regionen Ruhr und Niederrhein. Der Energieträger konnte insbesondere zu Zeiten des Steinkohlenbergbaus einen wichtigen Beitrag zur Reinhaltung der Luft leisten und nach der ersten Ölkrise nahm die Bedeutung von lokalen, zuverlässigen und günstigen Energiequellen zu. Die Netze sind seit den sechziger Jahren von mehreren Fernwärmenetzbetreibern aufgebaut und betrieben worden. Dabei wurden einige Netze soweit miteinander verbunden, dass die zwei großen regionalen Fernwärmeschienen Ruhr und Niederrhein entstanden sind. 

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