Duin zum "Strommarkt 2.0"

29. September 2015

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: "Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen mit seiner hohen Innovationskraft muss auch zukünftig erhalten bleiben."

Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat sich bei einer Podiumsdiskussion der EnergieAgentur.NRW zum Thema "Strommarkt 2.0 - der Strommarkt der Zukunft" darauf hingewiesen, sich die Landesregierung für ein Marktdesign einsetzt, das eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Stromversorgung gewährleistet.

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Vor über 100 Repräsentanten aus der Energiebranche und der Industrie hat am 29. September 2015 in Düsseldorf Wirtschaftsminister Garrelt Duin über Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Strommarktes diskutiert. Auf der Veranstaltung des Netzwerkes Energiewirtschaft der EnergieAgentur.NRW ging es u.a. um die Frage, wie Versorgungs-sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie erhalten und die Flexibilität in einem umweltgerechten, effizienten und sicheren Energieversorgungsystem gesteigert werden können.

Duin: „Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes NRW muss erhalten bleiben. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien sind besonders Fortbestand und Ausbau der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Erhalt der Versorgungssicherheit und -qualität auf dem heutigen hohen Niveau Standortvorteile, die für Wirtschaft und Verbraucher von besonderer Bedeutung sind. Daher setzt sich die Landesregierung für ein neues Marktdesign ein, das eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Stromversorgung gewährleistet.“
 
Die Landesregierung begrüße daher die Entscheidung der Bundesregierung für einen Strommarkt 2.0, der durch eine Kapazitätsreserve abgesichert werde, so Duin. Die nun anstehende gesetzliche Ausgestaltung der Reserve bedürfe jedoch einer intensiven Diskussion, um rechtssicher Versorgungssicherheit herzustellen und einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten.
 
„Die Umsetzung des von der Bundesregierung eingeschlagenen Weges zur Weiterentwicklung des Strommarktes hängt maßgeblich davon ab, dass der beschlossene Netzausbau nun planmäßig vorangetrieben wird“, sagte Duin. „Auf dem Weg zu einem zunehmend auf erneuerbare Energien beruhenden Versorgungssystem gilt es, Strukturbrüche zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen nicht zu gefährden.“

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