VR-Projekt Skip 360° zu Besuch im Landeshaus

Präsentation VR Projekt Skip 360°
11. Januar 2017

VR-Projekt Skip 360° zu Besuch im Landeshaus

Medienkompetenzprojekt Skip 360°

Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski testet das von der Landesregierung geförderte VR Projekt Skip360°

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Virtual-Reality (VR) Anwendungen ermöglichen die Darstellung der Wirklichkeit in einer interaktiven virtuellen Umgebung.  Dieses Gefühl, „mittendrin“ zu sein, ist nicht nur ein Erlebnis, sondern kann auch von großem Nutzen sein. In der Bildungs- und Integrationsarbeit zum Beispiel. Das haben sich jedenfalls Studierende der Hochschule Fresenius Köln gedacht und am dortigen An-Institut skip im Fachbereich Wirtschaft und Medien ein Fremdsprachen- und Kulturlabor für Geflüchtete ins Leben gerufen. Ein Vorhaben, das auch von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit Mitteln aus dem Medienhaushalt unterstützt wird.

Mit dem dort entwickelten Medienkompetenzprojekt  Skip 360° bieten sie Geflüchteten durch VR die Möglichkeit, möglichst real simulierte Alltagssituationen (Besuch einer Arztpraxis, Besuch einer Verwaltung, Alltagssituation, Kultur) im geschützten Umfeld zu testen. So können sie auf der einen Seite eventuelle Berührungsängste abbauen, anderseits sich aber bereits im Vorfeld auf Situationen einstellen und sich dadurch besser zurechtfinden.
 
Unter der Leitung von Prof. Dr. Chris Wickenden haben die Studierenden die Anwendung „Besuch einer Arztpraxis“ als erstes Projekt bereits realisiert. Einen Prototyp der Anwendung haben sie am 11.12. im Foyer der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen präsentiert. Dort konnte sich auch der Chef der Staatskanzlei und der für  Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, einen Eindruck von dem innovativen Medienkompetenzprojekt machen:  

„Es ist erstaunlich, wie real die dargestellte Situation wirkte und wie intuitiv die Bedienung war. Diese Art von Technologie hat enormes Potenzial. Viele Menschen werden in verschiedenen Situationen davon profitieren können. Mich freut es, dass ein solches Bildungsangebot Geflüchteten dabei helfen kann, sich in Alltagssituationen besser zu Recht zu finden. So trägt Virtual Reality zu gesellschaftlicher Integration bei.“

Skip 360° wird zunächst in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln im Kölner Raum zugänglich gemacht und evaluiert. „Bei positivem Testverlauf sind in einem nächsten Projektschritt auch weitere Themenfelder denkbar, die dann auch durch unterschiedliche Schwierigkeitslevels und Szenen im Rahmen eines Gamificationansatzes vertieft werden können“, so Prof. Dr. Chris Wickenden, Leiter des Projekts und Studiendekan 3D Design & Management an der Hochschule Fresenius.

Für die Landesregierung ist Skip 360° ein ideales Projekt, um die Chancen der Digitalisierung sichtbar zu machen und mit einem klaren Nutzen für Menschen zu verbinden.
 

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