Kurzvita

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich in ihrem gesamten politischen Leben immer für die Grundrechte, gegen Diskriminierung und für den gelebten Respekt allen Menschen gegenüber eingesetzt. Sie war 23 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages und zwei Mal, von 1992 bis 1996 sowie von 2009 bis 2013, Bundesjustizministerin.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist eine ausgewiesene und international geachtete Expertin in Fragen der Rechtsstaatlichkeit und des Minderheitenschutzes und steht auch als politisch anerkannte Persönlichkeit für den Schutz des Rechtsstaats und das Engagement gegen Antisemitismus.

Ich war in vielen Situationen Ansprechpartnerin jüdischer Gemeinden und habe mich fortwährend für jüdisches Leben und die Freiheit der jüdischen Religion in Deutschland eingesetzt. Denn ich kann weder nachvollziehen noch tolerieren, dass Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit die Unantastbarkeit ihrer Menschenwürde nicht zugestanden wird.

Sie hat das Amt der ehrenamtlichen Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen, um damit auch ein Zeichen zu setzen, dass es die Aufgabe aller – der gesamten Zivilgesellschaft ist, jüdisches Leben in Nordrhein-Westfalen ohne Angst und Furcht zu ermöglichen.

Die gebürtige Mindenerin ist Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung und Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. Zudem ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

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