„Emscher-Umbau“ Vorreiter für Klimaschutz

Emscher-Umbau
18. Januar 2016

Bauminister Michael Groschek ehrt Generationenprojekt „Emscher-Umbau“

„Emscher-Umbau“ ist vorbildliches Projekt der Landesinitiative KlimaExpo.NRW

Mit dem klimafreundlichen Konzept zum „Emscher-Umbau“ erhält die Emscherregion ein neues Gesicht. Das hat auch die Landesinitiative KlimaExpo.NRW davon überzeugt, das Projekt in seine Riege qualifizierter Projekte aufzunehmen. Überreicht wurde die Urkunde von Bauminister Michael Groschek.

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Mit dem Großprojekt „Emscher-Umbau“ erhält die Emscherregion ein neues Gesicht. Die oberirdischen Abwasserableitungen im Einzugsgebiet der Emscher werden zu einem modernen Entwässerungssystem mit einer renaturierten nachhaltigen Gewässerlandschaft umgewandelt. Damit erhöht sich die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel im gesamten Flussgebiet und im Bereich der Emscherzuflüsse. Das hat auch die Landesinitiative KlimaExpo.NRW davon überzeugt, das Projekt in seine Riege qualifizierter Projekte aufzunehmen. Überreicht wurde die Urkunde von Bauminister Michael Groschek.

Emscher-Umbau

Das Generationenprojekt des Emscher-Umbaus ist in dieser Größe einzigartig in Europa. Mit ca. 4,5 Milliarden Euro Gesamtbudget entsteht bis 2020 auf dem 865 km2 großen Flusseinzugsgebiet ein Naturpark und Naherholungsgebiet inmitten des größten europäischen Ballungsraums. So wird zum Beispiel die Emschermündung um 700 Meter verlegt und eine 20 Hektar große Auenlandschaft entsteht. 51 Kilometer lang und bis zu 40 Meter tief wird der neue Abwasserkanal Emscher sein – das modernste Abwassersystem der Welt. Insgesamt entstehen über 400 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen. Anschließend werden die Flusslandschaften naturnah umgestaltet. Von insgesamt 350 Kilometern wurden hierbei bereits 120 Kilometer ökologisch umgebaut und revitalisiert. 

Minimierung der CO2-Emissionen bei der Projektumsetzung

Nicht nur die Größe des Renaturierungsprojektes ist beeindruckend. Auch  die Einbindung der unterschiedlichen Interessensgruppen und die enge Zusammenarbeit mit der Forschung sind herausragende Merkmale des Projekts. „Auch die positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz sind  beeindruckend. Die hochmoderne Bauausführung trägt maßgeblich dazu bei, die CO2-Emissionen zu minimieren. Ich freue mich  daher sehr darüber, dass dieses wichtige Projekt der Region in die KlimaExpo.NRW-Landesschau aufgenommen wird“, sagt Bauminister Michael Groschek.
 

Klimaschutz und gesteigerte Lebensqualität durch Renaturierung

Ziel ist auch die Aufwertung der Emscherregion durch Projekte weit über den Gewässerlauf hinaus. „Die umfangreiche Umgestaltung hat nicht nur positive Effekte auf das Klima. Die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger  wird deutlich gesteigert. Die ersten Umsetzungen werden bereits positiv angenommen“, bewertet Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW das Vorreiter-Projekt. Die neuen Bachläufe mit ihren Auen verbessern das Wohnumfeld, speichern CO2 und wirken durch ihren Bewuchs einer weiteren Erwärmung der Gewässer entgegen. Neue Wege entlang der Bachläufe ermöglichen zudem eine CO2-arme Mobilität. Bereits erfolgreich umgesetzte Umstrukturierungen finden sich zum Beispiel am Phoenix See in Dortmund, im BernePark in Bottrop oder beim Emschererlebnis am Kaisergarten von Oberhausen.
 

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