Besuch auf dem RWTH Aachen Campus

9. Juli 2015

Besuch auf dem RWTH Aachen Campus: Im Hochhofen der digitalen Revolution

Zum Start der Sommertour von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stand ein Besuch in Forschungseinrichtungen der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen an. Dort erlebte sie in den Innovationslaboren am FIR e.V., wie das Cluster Smart Logistik funktioniert.

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Die RWTH Aachen bietet Unternehmen die Möglichkeit, durch Ansiedlung auf dem RWTH Aachen Campus die Zusammenarbeit mit der Forschung zu intensivieren. Hierzu stellt die RWTH Aachen für neue Kooperationen von Forschung und Industrien auf einer Gesamtfläche von 2,5 Quadratkilometern und Infrastruktur zur Verfügung. Auf dem Campus können so neue Formen intensiver Zusammenarbeit "on the spot" zwischen Forschung und Industrie entstehen.

Auf dem Campus können sich Cluster bilden, damit sind Zusammenschlüsse von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden gemeint, die auf einem festgelegten Themengebiet gemeinsame Interessen verfolgen. In den Clustern arbeiten Forscher aus Wissenschaft und Industrie inhaltlich und räumlich eng verzahnt miteinander: Wissen wird schneller ausgetauscht, Theorie und Praxis gut miteinander verknüpft. Studierende der RWTH Aachen haben auf dem Campus in Projekten die Möglichkeit, einen praxisnahen Einblick ins spätere Berufsleben zu erhalten und Unternehmen nutzen die Möglichkeit, Studierende für eine spätere Festanstellung zu rekrutieren.

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Selective Laser Melting 4:32 min Fraunhofer ILT

Cluster Logistik mit Demo-Fabrik

Ein wichtiges Cluster auf dem Campus ist das Cluster Logistik: Dort wird an komplexen Zusammenhänge in der Logistik, der Produktion und den Dienstleistungen getüftelt. Herzstück des Clusters Logistik ist das so genannte „Enterprise-Integration-Center“: Hier gibt es Innovationslabore und eine Demonstrationsfabrik mit realer Produktion, in der marktfähige Produkte in Kleinserie hergestellt werden. Das Interessante an der Demo-Fabrik ist, dass dort eine komplette Wertschöpfungskette abgebildet ist: von der Fertigung bis zur Montage einzelner Bauteile. So können z.B. Unternehmen aus dem Automotive-Bereich Bauteile für Karosserien für Elektrofahrzeuge herstellen oder sogar komplette Fahrzeuge wie z.B. ein E-GoKart. Im Verlauf des Produktionsprozesses können Forscher produktionssystematische und -logistische Herausforderungen beobachten, analysieren und den Prozess optimieren.

Mit anderen Worten: Ziel dieses von Stanford inspirierten Projektes ist es, das Potenzial der RWTH voll auszuschöpfen und NRW als Innovationsstandort voranzubringen. Kern des Campus-Konzepts ist die Nähe von Wissenschaft und Unternehmen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat 2012 die Schirmherrschaft für den RWTH Campus übernommen.

Hintergrundinformationen zur RWTH Aachen

Die RWTH wurde 2007 mit ihrem Zukunftskonzept „RWTH 2020: Meeting Global Challenges“ als einzige Hochschule in NRW im Rahmen der Exzellenzinitiative zur Exzellenzuniversität gekürt. Dieser Status wurde 2012 bestätigt. Sie ist neben der Universität Köln, die 2012 ebenfalls diesen Status erhielt, die einzige Exzellenzuniversität in NRW.

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