Zwölf NRW-Kommunen laden 2011 ein zu „Ab in die Mitte!“

20. Dezember 2010

Zwölf NRW-Kommunen laden 2011 ein zu „Ab in die Mitte!“ – Motto: „INNENhandelnSTADTverwandeln“

Zwölf nordrhein-westfälische Städte werden im kommenden Jahr im Rahmen des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ gefördert. Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger gab heute die Entscheidung der Jury bekannt, die aus insgesamt 36 Kommunen die besten Vorhaben zur Aufwertung der Innenstädte ausgewählt hat.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Zwölf nordrhein-westfälische Städte werden im kommenden Jahr im Rahmen des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ gefördert. Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger gab heute (20. Dezember 2010) die Entscheidung der Jury bekannt, die aus insgesamt 36 Kommunen die besten Vorhaben zur Aufwertung der Innenstädte ausgewählt hat. Über eine Voll- oder Teilförderung der eingereichten Projektanträge können sich folgende Städte freuen: Blomberg, Castrop-Rauxel, Goch, Hamm, Ibbenbüren, Lippstadt, Lünen, Meschede, Paderborn, Rheine, Solingen und Witten.

„Die ausgezeichneten Konzepte zur Stärkung der Citys haben die Jury besonders beeindruckt. Aber auch viele der abgelehnten Wettbewerbs­beiträge hatten ein hohes Niveau“, betonte Voigtsberger. Die Jury hat außerdem empfohlen, vier weitere Wettbewerbsbeiträge der Städte Ahlen, Oberhausen, Ratingen und Salzkotten im Rahmen der bereits bestehenden integrierten Handlungskonzepte zu fördern.

Zum zwölften Mal waren die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive NRW“ zu beteiligen. Das landesweite Motto im nächsten Jahr lautet „INNENhandelnSTADTverwandeln“. Die offizielle Preis­verleihung „Ab in die Mitte! 2011“ findet am 10. Februar 2011 in Hamm statt.

Kurzübersicht der ausgezeichneten Projekte: 

  • Blomberg baut mit dem Beitrag „Nelke.küsst.Tulpe – Wir wachsen weiter“ auf den Ideen der beiden Vorjahre auf. Themen der Stadt­entwicklung, der Leerstandsproblematik und des demografischen Wandels werden ebenso behandelt wie das Feld der Integration.
  • Mit dem Projekt „Mein Herz schlägt für Ickern“ wollen die Stadt Castrop-Rauxel und die Werbegemeinschaft Ickern das Wir-Gefühls in der Stadt stärken.
  • Das Projekt „Goch macht die Welle (Niers 2.0)“ bezieht sich auf die bauliche Umgestaltung der Niers. So entsteht unter dem Namen „Nierswelle” ein neuer terrassenartiger Uferbereich.
  • „DerMARKTderZUKUNFT?!“ in Hamm will die Vorteile des Einkaufs in der City gegenüber dem Online-Kauf verdeutlichen. Einbezogen werden auch städtebauliche Maßnahmen („Hamm ans Wasser“).
  • Im Mittelpunkt des Projekts „Im Posthof geht die Post ab“ in Ibbenbüren steht das Innenstadtquartier Alter Posthof/Unterer Markt. Finanziert aus Mitteln des Integrierten Handlungskonzepts wird hier eine Immobilien- und Standortgemeinschaft gegründet.
  • Das Projekt „(re)LOUNGE – Zeit für Lippstadt“ basiert auf bereits laufenden und abgeschlossenen Stadterneuerungsmaßnahmen. Orte, die mit Hilfe der Städtebauförderung verändert werden sollen, werden mit Hilfe des „Ab in die Mitte!“-Projektes belebt und bespielt. Der Einzelhandel unterstützt bei verschiedenen Projekt­bausteinen.
  • Lünen entwickelt mit „Lüner Augenblicke – Aufsehen und Zu­hören“ das erfolgreiche Projekt aus dem Jahr 2009 fort. Es geht darum, die Innenstadt durch die qualitätvolle Gestaltung von öffentlichen und privaten Liegenschaften attraktiver zu machen.
  • Im Mittelpunkt des Projekts „blue connection – Meschede. Vielfalt die verbindet“ steht das Wasser. Die Innenstadt wird durch einen Fußweg mit dem Hennesee verbunden. Zentraler Projektbestand­teil ist, das derzeit leer stehende Hertie-Gebäude zu nutzen.
  • Der „Froggle-Friday“ in Paderborn setzt auf das Internet als Medium zur Stärkung des stationären Einzelhandels. Aktionen des Einzelhandels in der Innenstadt werden initiiert und mit Hilfe von Social Networks und Internet-Navigationsportalen kommuniziert.
  • „Thie-Time: Träume entwickeln – Vielfalt gestalten!“ in Rheine will den Straßenzug Thie als geschichtsträchtigsten Teil der Innen­stadt fortentwickeln.
  • Das Projekt „Echt.Scharf.Solingen – Frische Zutaten für die Stadt“ bezieht neben der Innenstadt auch die Stadtteilzentren Ohligs und Wald mit ein. Es begleitet die großen investiven Anstrengungen der Stadterneuerung im öffentlichen und privaten Bereich durch kreative Impulse.
  • Witten macht neue Märkte und ganz viel Marktspektakel“ thema­tisiert den Markt in seinen verschiedenen Formen. Ziel ist die Ver­netzung von Marktbetreibern und -organisatoren. Unter anderem soll der Wochenmarkt zur Kulisse für die Prämierung eines Designwettbewerbs werden.

Das Wirtschaftsministerium finanziert die Public-Private-Partnership-Initiative „Ab in die Mitte!“ gemeinsam mit der GALERIA Kaufhof GmbH und der Multi Development GmbH. Darüber hinaus unterstützen die Handelsverbände BAG, LAG und EHV NRW, der Städtetag NRW, McDonald’s Deutschland Inc., die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und das handelsjournal die Initiative. Weitere Informationen gibt es auf www.abindiemitte-nrw.de. Hier finden sich auch weitere Infor­mationen zu den Initiatoren und Sponsoren.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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