Bonn und Aachen als Spitzenhochschulen ausgezeichnet
19. Juli 2019

Zwei Exzellenzuniversitäten für Nordrhein-Westfalen: Bonn und Aachen als Spitzenhochschulen ausgezeichnet

Die Universität Bonn und RWTH Aachen erhalten den begehrten Titel Exzellenzuniversität. Das haben der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag (19. Juli 2019) bekannt gegeben. Damit konnten sich zwei Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen in der bundesweiten Bewerbung erfolgreich durchsetzen.

 
Die Landesregierung teilt mit

Die Universität Bonn und RWTH Aachen erhalten den begehrten Titel Exzellenzuniversität. Das haben der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag (19. Juli 2019) bekannt gegeben. Damit konnten sich zwei Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen in der bundesweiten Bewerbung erfolgreich durchsetzen.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Nachdem die Universität Bonn und die RWTH Aachen schon mit der Einwerbung ihrer Exzellenzcluster eindrucksvoll ihre beeindruckende Forschungsstärke bewiesen haben, konnten sie nun auch mit ihrem strategischen Gesamtkonzept überzeugen. Meinen Glückwunsch an die RWTH Aachen und die Universität Bonn zu ihrer Auszeichnung als Exzellenzuniversitäten! Der Erfolg beider Universitäten und die Gesamtbilanz bei der Exzellenzstrategie belegen erneut die hohe Qualität von Wissenschaft und Forschung in unserem Land. Nordrhein-Westfalen ist als Wissenschafts- und Forschungsland hervorragend aufgestellt.“
 
Die RWTH Aachen hat 2007 als erste Hochschule in Nordrhein-Westfa-len den Titel als Exzellenzuniversität erhalten und hat diesen nun bereits zum zweiten Mal erfolgreich verteidigt. Die Universität Bonn erhält den Titel 2019 zum ersten Mal. Mit der neuen Exzellenz-Auszeichnung sowie sechs Exzellenzclustern ist die Bonner Universität deutschlandweit die erfolgreichste Hochschule der Exzellenzstrategie.
 
Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Aachen und Bonn haben sich in einem starken Wettbewerbsumfeld durchgesetzt. Ihr Erfolg zeigt, wie leistungsstark der Wissenschafts- und Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen ist. Danken möchte ich auch den Universitäten aus Köln, Bochum und Münster, die ebenfalls hervorragende Bewerbungen abgegeben haben. Auch Sie haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie exzellente Hochschulen sind.“
 
Nordrhein-Westfalen nimmt mit zwei Exzellenzuniversitäten und vierzehn Exzellenzclustern auch bundesweit eine Position im Spitzenfeld ein und hat seine Bilanz im Vergleich zur vorigen Exzellenzentscheidung 2012 um vier Exzellenzcluster ausgebaut.
 
Die Ministerin weiter: „Das Hochschulfreiheitsgesetz hat im Jahr 2007 eine Dynamik in den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ausgelöst, die bis heute spürbar ist. Mit dem neuen Hochschulgesetz, das zum Wintersemester in Kraft tritt, wollen wir daran anknüpfen und neue Impulse setzen, damit die nordrhein-westfälischen Hochschulen ihre Position weiter verbessern können.“
 
Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder werden bundesweit elf Hochschulen als Exzellenzuniversitäten gefördert. Sie erhalten jährlich jeweils bis zu 15 Millionen Euro, um ihre internationale Spitzenstellung in der Forschung weiter auszubauen. Gefördert werden Exzellenzcluster zu bestimmten Forschungsfeldern und Exzellenzuniversitäten als strategische Unterstützung herausragender Universitätsstandorte. Voraussetzung für die Bewerbung als Exzellenzuniversität: mindestens zwei Exzellenzcluster. Bundesweit 17 Hochschulen und zwei Universitätsverbünde hatten sich für die Endrunde qualifiziert und mit ihren Zukunftskonzepten um die Förderung als Exzellenzuniversität beworben – darunter die nordrhein-westfälischen Universitäten Aachen, Bochum, Bonn, Köln und Münster.
 
Die zwei Exzellenzuniversitäten in Nordrhein-Westfalen
 
RWTH Aachen
 
Die RWTH Aachen hat 2007 als erste Hochschule in Nordrhein-Westfalen den Titel als Exzellenzuniversität erhalten und konnte ihn seither zweimal erfolgreich verteidigen. Im Rahmen der Exzellenzförderung hat die RWTH ihr Forschungsprofil durch die Stärkung der Naturwissenschaften und die Förderung der interdisziplinären Forschung in den letzten Jahren weiter geschärft. Aktuell werden an der RWTH Aachen drei Exzellenzcluster gefördert. Sie sind in den Bereichen erneuerbare Energien, Industrie 4.0 und Quantenphysik angesiedelt. Die RWTH hat sich mit dem Zukunftskonzept „The Integrated Interdisciplinary University of Science and Technology. Knowledge. Impact. Networks“ um die weitere Förderung als Exzellenzuniversität beworben.
 
Mit mehr als 45.000 Studierenden, 157 Studiengängen und 9 Fakultäten ist die RWTH Aachen die größte technische Universität in Deutschland. Gegründet wurde sie 1870.
 
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
 
Die Universität Bonn ist mit sechs bewilligten Exzellenzclustern die bundesweit erfolgreichste Universität in der Exzellenzstrategie: Keine andere Hochschule hat so viele Cluster eingeworben wie die Universität Bonn. Die Exzellenzcluster sind in den Bereichen Mathematik, Immunologie, Kultur- und Geisteswissenschaften, Robotik, Wirtschaftswissenschaften und Quantenphysik angesiedelt und bilden damit die gesamte Bandbreite des Bonner Fächerspektrums ab.
 
Die Universität Bonn hat sich mit dem Zukunftskonzept „WE invest in people. WE foster networks. WE create impact“ um die Förderung als Exzellenzuniversität beworben.
 
An der Universität Bonn sind mehr als 38.000 Studierende immatrikuliert. Sie bietet rund 200 Studienfächer, sieben Fakultäten und kooperiert mit zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit. Die Universität Bonn ist die einzige deutsche Universität, die in den vergangenen drei Jahrzehnten gleich zwei Nobelpreisträger und zwei Träger der Fields-Medaille hervorgebracht hat. 2018 feierte die Universität Bonn ihr 200-jähriges Bestehen.
 
Die Exzellenzstrategie
 
Mit der Exzellenzstrategie soll der Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig gestärkt und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert werden. Das Programm wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Hochschulen, die in der Förderlinie Exzellenzcluster (EXC) besonders erfolgreich waren, konnten sich auch für die zweite Förderlinie Exzellenzuniversitäten (EXU) bewerben. Die Exzellenzstrategie ist jährlich mit 533 Millionen Euro dotiert. Auf die Exzellenzuniversitäten entfallen davon jährlich rund 148 Millionen Euro. Die Mittel werden vom Bund und den jeweiligen Sitzländern im Verhältnis 75:25 getragen. Die Exzellenzuniversitäten werden ab 1. November 2019 gefördert.
 
Mehr Informationen zur Exzellenzstrategie und den Exzellenzuniversitäten finden Sie hier.
 

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