Zwei Erste Preise gehen nach Münster und Bielefeld - Ministerin Löhrmann gratuliert Jugendlichen aus NRW / Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

13. November 2013

Zwei Erste Preise gehen nach Münster und Bielefeld - Ministerin Löhrmann gratuliert Jugendlichen aus NRW / Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Zwei Arbeiten von Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen haben beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ einen von fünf Ersten Preisen gewonnen. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte die mit je 2.000 Euro dotierten Preise im Schloss Bellevue an sechs Schülerinnen und Schüler des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums Münster und die Bielefelder Studentin Sonja Caterina Thau. Die Jugendlichen aus Münster beschäftigten sich mit der Vergangenheit ihrer eigenen Schule und zeichneten unter dem Titel „Prostitution – (un)gewollt, doch (nicht) verboten? Das Schlaun im Schatten des Rotlichts“ die wechselvolle Geschichte einer tabuisierten Nachbarschaft nach. Die Bielefelderin Sonja Caterina Thau wurde für ihren Beitrag zur nachbarschaftlichen Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschen ausgezeichnet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zwei Arbeiten von Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen haben beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ einen von fünf Ersten Preisen gewonnen. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte die mit je 2.000 Euro dotierten Preise im Schloss Bellevue an sechs Schülerinnen und Schüler des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums Münster und die Bielefelder Studentin Sonja Caterina Thau.

Die Jugendlichen aus Münster beschäftigten sich mit der Vergangenheit ihrer eigenen Schule und zeichneten unter dem Titel „Prostitution – (un)gewollt, doch (nicht) verboten? Das Schlaun im Schatten des Rotlichts“ die wechselvolle Geschichte einer tabuisierten Nachbarschaft nach. Die Bielefelderin Sonja Caterina Thau wurde für ihren Beitrag zur nachbarschaftlichen Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschen ausgezeichnet.

Schulministerin Sylvia Löhrmann beglückwünschte die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung gratuliere ich euch ganz herzlich. Eure Unvoreingenommenheit und offene Herangehensweise an die Thematik haben mich sehr beeindruckt. Ihr habt gezeigt, dass uns nachbarschaftliche Beziehungen in allen Lebenssituationen prägen und uns jeden Tag erneut die Chance geben, dem vermeintlich Fremden mit Neugier und Toleranz zu begegnen. Dafür danke ich euch.“

Insgesamt beteiligten sich mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler mit 1.321 Beiträgen am Geschichtswettbewerb. Neben den zwei Ersten Preisen gingen außerdem zwei Zweite Preise und acht Dritte Preise nach Nordrhein-Westfalen.

Die Zweiten Preise zu je 1.000 Euro

Drei Schülerinnen und Schüler
der 11. Klasse

Gymnasium Leopoldinum, Detmold

Vier Schülerinnen der 10. Klasse

Rhein-Gymnasium, Köln

Die Dritten Preise zu je 500 Euro

Sebastian Doll

Norbert-Gymnasium, Dormagen

Sechs Schülerinnen der 10. Klasse

Europaschule, Erkelenz

Raphael Disselkamp,
Lukas Seppelfricke

Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gelsenkirchen

Drei Schülerinnen und Schüler
der 10. Klasse

Gymnasium Paulinum, Münster

und Marienschule, Münster

Raphaela Rettberg, Laura Steinke

Marienschule, Münster

Kristina Kintzinger

Kardinal-von-Galen-Gymnasium, Münster

Lukas Rolvering

Gymnasium Georgianum, Vreden

22 Schülerinnen und Schüler
der 9. Klasse

St.-Michael-Gymnasium, Monschau

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurde 1973 ins Le¬ben gerufen und wird von der Körber-Stiftung ausgerichtet. Er ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland und will alle zwei Jahre das Interesse von Kindern und Jugendlichen für die eigene Geschichte wecken, ihre Selbstständigkeit fördern und ihr Verantwortungsbewusstsein stärken. Die Schülerinnen und Schüler können mit Einzel-, Gruppen- oder Klassenbeiträgen teil-nehmen und erforschen ein halbes Jahr lang Geschichte, die an ihrem Wohnort oder in ihrer Region stattgefunden hat. Dabei recherchieren sie in Archiven, befragen Zeitzeugen und Experten. Der Wettbewerb greift stets gesellschaftlich relevante Themen der Zeit auf wie etwa „Alltag im Nationalsozialismus“ oder „Umwelt hat Geschichte“.
Weitere Informationen: www.koerber-stiftung.de/bildung/geschichtswettbewerb.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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