Zuspruch zum Gymnasium ungebrochen

2. Februar 2010

Zuspruch zum Gymnasium ungebrochen!/ Mäkeleien der ehemaligen Schulministerin haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

Schulministerin Sommer hat Behauptungen zurück gewiesen, die Anmeldezahlen zu den Gesamtschulen erhöhten sich zulasten des Gymnasiums. Die Anmeldeüberhänge an den öffentlichen Gesamtschulen seien zurückgegangen, die Übergangsquote zum Gymnasium habe sich erhöht.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zu den von Frau Schäfer heute aufgestellten Forderungen erklärt Schulministerin Barbara Sommer: „Die Landeselternschaft der Gym­nasien, die Rheinische Direktorenvereinigung, die Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigung und der Philologenverband stehen wie die Landesregierung uneingeschränkt für das 8-jährige Gymnasium und lehnen auch ein Wahlrecht eines Abiturs am Gymnasium nach acht oder neun Jahren ab.“

Bei der Mitgliederversammlung der Landeselternschaft im Mai 2009 waren drei Viertel der anwesenden Eltern für die Beibehaltung der Schulzeitverkürzung und auch gegen ein solches Wahlrecht. Ministerin Sommer: „Ein Wahlrecht führt zu einer Vielzahl organisatorischer Probleme und provoziert die Einschätzung, dass es Gymnasien erster und zweiter Ordnung gebe.“

Die Behauptung, die Anmeldezahlen zu den Gesamtschulen erhöhten sich zulasten des Gymnasiums, entbehren jeglicher Grundlage. Denn die Anmeldeüberhänge an den öffentlichen Gesamtschulen sind zum laufenden Schuljahr nicht gestiegen, sondern zurückgegangen. Waren 2004 noch rund 13.800 mehr Annmeldungen als tatsächliche Über­gänge in die Gesamtschulen zu verzeichnen, so lag dieser Wert 2009 bei nur noch rund 11.700.

Zudem hat sich die Übergangsquote zum Gymnasium im Vergleich zum Schuljahr 2004/05, also vor der Schulzeitverkürzung, von 36,5 auf 38,7 Prozent erhöht.
Unbelegt und falsch ist die Unterstellung, viele abgewiesene Schülerin­nen und Schüler hätten eine Gymnasialempfehlung. Hier sprechen die im laufenden Schuljahr erstmals erhobenen Daten zu den Schulform­empfehlungen der Übergänger in die Sekundarstufe I eine andere Sprache. Im laufenden Schuljahr wählten mit 94,0 Prozent praktisch alle Schülerinnen und Schüler mit uneingeschränkter Gymnasialempfehlung auch das Gymnasium als weiterführende Schulform. Auch von den Schülern mit Realschulempfehlung und eingeschränkter Gymnasial­empfehlung wechselten mit 58,2 Prozent die Mehrheit ans Gymnasium.
Gleichzeitig verfügten 2009/10 landesweit 17,0 Prozent der Übergänger in die Gesamtschule über eine Gymnasialempfehlung oder eine einge­schränkte Gymnasialempfehlung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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