Zusammenspiel der Künste
20. September 2019

Zusammenspiel der Künste: Drei Kooperationen von Museen und Tanzinstitutionen leiten Finale von „100 jahre bauhaus im westen“ ein

Internationale Spitzenchoreografen wie De Keersmaeker, Forsythe und Harrell in Düsseldorf, Essen und Köln – „Konstellationen“ beginnen am 29. Oktober

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „100 jahre bauhaus im westen“ kooperieren herausragende Museen und Tanzeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen: Erstmals schließen sich unter dem Titel „Konstellationen“ in Düsseldorf die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und tanzhaus nrw, in Essen das Museum Folkwang und PACT Zollverein sowie in Köln das Museum Ludwig und das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz zusammen.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „100 jahre bauhaus im westen“ kooperieren herausragende Museen und Tanzeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen: Erstmals schließen sich unter dem Titel „Konstellationen“ in Düsseldorf die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und tanzhaus nrw, in Essen das Museum Folkwang und PACT Zollverein sowie in Köln das Museum Ludwig und das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz zusammen. International renommierte Choreografinnen und Choreografen wie Anne Teresa De Keersmaeker, William Forsythe und Trajal Harrell, die von den Tandems eingeladen wurden, präsentieren Projekte an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Tanz. Diese Projekte wurden eigens für die jeweiligen Museumsräume entwickelt. Die Kooperationen werden maßgeblich vom Land unterstützt. 
 
Ausgangspunkt des Kooperationsprojekts ist die von der Bauhaus-Schule gelehrte Transdisziplinarität. „Die Grenzüberschreitungen der Künste am Bauhaus war ein Vorbote für die experimentelle Kunst- und Tanzszene, die heute in Nordrhein-Westfalen besonders ausgeprägt ist. Die drei Kooperationen würdigen diese Verbindungslinie und führen sie fort: Mit Interventionen im Museumsraum nehmen internationale Choreografinnen und Choreografen die Beziehungen zwischen Körper und Raum, Bewegung und Objekt in den Fokus. Kurz vor Ende des Jubiläumsjahrs setzen die zeitgenössischen ‚Konstellationen‘ mit dem Bereich Darstellende Künste einen besonderen Akzent im Programm 100 Jahre Bauhaus im Westen“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
 
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das tanzhaus nrw laden mit der Choreografin und Tänzerin Anne Teresa De Keersmaeker eine der wichtigsten Vertreterinnen der internationalen Tanzszene nach Düsseldorf ein. Bei den „Konstellationen“-Partnern Museum Folkwang und PACT Zollverein in Essen stehen der Choreograf William Forsythe und sein facettenreiches Schaffen im Mittelpunkt. Anlässlich der Kooperation präsentiert Forsythe, der zu den international bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen zählt, neue und teils ortspezifisch entwickelte Arbeiten. Das Museum Ludwig und das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln nehmen die Ausstellung „Transcorporealities“ als Ausgangspunkt, um sich dem Museumsraum über junge, transdisziplinäre Positionen zu nähern. Im Museum Ludwig finden Performances von Trajal Harrell, Paul Maheke und Melika Ngombe Kolongo (aka Nkisi) und Nick Mauss statt. Im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz werden anlässlich eines eintägigen „Transposiums“ Antonia Baehr und Gosie Vervloessem performen.
 
Choreografische Ausdrucksformen, Tanz und Kinetik im weiteren Sinne spielen in den Künsten des beginnenden 20. Jahrhunderts eine wesentliche Rolle. 100 Jahre nach den interdisziplinären Bühnenexperimenten am Bauhaus gehören Tanz und Performance zu den zentralen Positionen in der Bildenden Kunst. Weitere Einflüsse waren etwa die Folkwang-Idee, Strömungen wie Fluxus und Happening sowie das Tanztheater. Die Projekte im Rahmen der „Konstellationen“ öffnen nun als weitere Facette des Programms „100 jahre bauhaus im westen“ in Nordrhein-Westfalen den Blick in die Zukunft interdisziplinärer Formate der Darstellenden und Bildenden Kunst. Sie leiten zugleich das Finale des Jubiläumsprogramms ein, das mit einem Bildungskonvent zu den Zukunftsfragen des Bauhauses im März 2020 endet.
 
Startschuss der „Konstellationen“ ist der 29. Oktober 2019 mit Anne Teresa De Keersmaeker in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Nähere Informationen und Termine zu den einzelnen Veranstaltungen der Tandems finden Sie auf der Webseite von „100 jahre bauhaus im westen“.
 
Das Programm „100 jahre bauhaus im westen“ wird vom Land Nordrhein-Westfalen und den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert.

Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
 

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