Positive Bilanz für "Vernetzte Verwaltung"

28. Dezember 2010

Zusammenarbeit macht Kommunen zukunftsfähiger / Kommunalminister Jäger zieht positive Bilanz zum Modellversuch „Vernetzte Verwaltung“

Kommunalminister Jäger zieht eine positive Bilanz des Modellprojektes „Vernetzte Verwaltung“. Im Rahmen des Modellversuchs erprobten ausgewählte Kommunen und Kreise in NRW neue Formen interkommunaler Zusammenarbeit auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Es geht darum, kommunale Zu­sammenarbeit zu bündeln und damit effizienter wahrzunehmen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Ergebnisse des Modellprojektes „Vernetzte Verwaltung“ sind ein Anreiz für alle NRW-Kommunen, ihre Aufgaben durch kommunale Zu­sammenarbeit zu bündeln und damit effizienter wahrzunehmen. „Ob es um das Buchen der Finanzen, Personalmanagement oder das Verwal­ten der Bürogebäude geht: Kommunen in NRW, die ihre Verwaltungen mit anderen vernetzen, sind für die Zukunft besser aufgestellt“, zog In­nen- und Kommunalminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf positiv Bi­lanz zum Abschluss des Projektes.

Im Rahmen des Modellversuchs erprobten ausgewählte Kommunen und Kreise in NRW neue Formen interkommunaler Zusammenarbeit auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Dabei war die Motivation für interkommunale Zusammenarbeit bei allen Projektteil­nehmern, die Aufgaben gemeinsam wirtschaftlicher zu erledigen:

  • So arbeiteten beispielsweise in Nordlippe die vier Gemeinden Barntrup, Dörentrup, Extertal, Kalletal beim Gebäudemanagement, bei der Erhebung der Gemeindesteuern und beim Service in den Bürgerbüros zusammen.
  • Die Gemeinden Nottuln und Havixbeck bündelten Aufgaben der Finanzbuchhaltung  in einem gemeinsamen „Finanzzentrum Baum­berge“, um so Synergieeffekte zu erzielen.
  • Lippstadt, Soest, Märkischer Kreis und Kreis Soest stellten die einzel­nen Prozesse bei der Bearbeitung der jährlich ca. 800.000
    Postaus- und 715.000 Posteingänge in den Mittelpunkt ihres Pro­jektes „Service Center Digitale Postbearbeitung“.
  • Sendenhorst, Everswinkel, Ostbevern und der Kreis Warendorf neh­men ihre Aufgaben in der Personalverwaltung, Reisekostenbe­arbeitung und Familienkasse durch eine gemeinsame „Servicestelle Personal“ beim Kreis Warendorf wahr.

Kooperation in vernetzten Strukturen: Das war kurz und knapp die Phi­losophie des vom Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) be­gleiteten Modellversuchs „Vernetzte Verwaltung“. Die Ergebnisse kön­nen auf andere Kommunen übertragen werden. „In Zeiten knapper Kas­sen müssen Kommunen noch effizienter und kundenorientierter ihre Aufgaben wahrnehmen. Darum sollten die Kommunen und Kreise ver­stärkt die Gestaltungspotentiale der interkommunalen Zusammenarbeit nutzen. Das ist auch im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagte Jäger.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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