Zum Tag der verfolgten und bedrängten Christen

27. Februar 2010

Zum Tag der verfolgten und bedrängten Christen / Minister Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen bietet bereits 266 verfolgten Christen aus dem Irak Schutz“

„Die Religionsfreiheit ist ein hohes und unverrückbares Gut, für das wir uns weltweit einsetzen müssen. Es ist unerträglich, dass Christen in vielen Staaten der Welt sich nicht gefahrlos zu ihrer Religion bekennen können“, erklärte Integrationsminister Armin Laschet anlässlich des „Tages der bedrängten und verfolgten Christen“ am 28. Februar.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Religionsfreiheit ist ein hohes und unverrückbares Gut, für das wir uns weltweit einsetzen müssen. Es ist unerträglich, dass Christen in vielen Staaten der Welt sich nicht gefahrlos zu ihrer Religion bekennen können“, erklärte Integrationsminister Armin Laschet heute (27. Februar 2010) aus Anlass des „Tages der bedrängten und verfolgten Christen“ am 28. Februar, den die Evangelische Kirche in Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal ausgerufen hat.
„In Deutschland vergessen wir oft, wie die Lage der Christen in anderen Ländern ist. Religionsfreiheit geht jeden Menschen an, gleich welcher Religion“, so Laschet. Als Beispiele für Länder, in denen Christen Nachteile erleiden oder sogar Gewalt erfahren, nannte Laschet Indien, Indonesien, Pakistan und Irak.

Laschet verwies darauf, dass Christen im Irak im besonderen Maße leiden. Sie sind im ganzen Land Bedrohungen und Verfolgungen ausgesetzt. Kirchlichen Berichten zufolge wurden seit 2003 im Irak insgesamt 750 Christen ermordet. Und gerade in jüngster Zeit mehren sich die Berichte, dass vor allem in der Region um Mossul Christen verstärkt unter großen Druck geraten.

Seit Anfang April 2009 nimmt Deutschland besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak auf. Bei den bislang schon über 2.000 Flüchtlingen stellen Christen aus dem Irak die größte Gruppe. Nordrhein-Westfalen hat bisher 500 Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen, 266 sind wegen ihres christlichen Glaubens verfolgte Flüchtlinge.

„Wir wollen ihnen in Nordrhein-Westfalen ein herzliches Willkommen bereiten“, so Minister Laschet. „Für die verfolgten Christen sind die Türen und Tore in Nordrhein-Westfalen weit geöffnet, sie werden beispielhaft in die kirchlichen Gemeinschaften und in die Kommunen eingegliedert.“

Die meisten Christen aus dem Irak, die nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, sind chaldäischen Glaubens. Aber auch Angehörige der syrisch-katholischen und der syrisch-orthodoxen Kirche aus dem Irak können in Nordrhein-Westfalen ihren Glauben endlich wieder frei und ungestört leben. Die Aufnahme der verfolgten Christen aus dem Irak ist noch nicht abgeschlossen. Nordrhein-Westfalen erwartet in 2010 noch ca. 40 weitere verfolgte irakische Christen.

Die Integration aller irakischen Flüchtlinge ist ein Beispiel christlicher Nächstenliebe und auch ein Zeichen einer Willkommenskultur, für die sich Minister Laschet mit großem persönlichem Engagement von Anbeginn der Aufnahme der besonders schutzbedürftigen Menschen aus dem Irak einsetzt und mit der er weit über diese Aufnahme hinaus neue zukunftsweisende Maßstäbe gesetzt hat.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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