„Netzwerk Innenstadt NRW“ will Innenstädte mit Leben füllen

14. Juli 2009

Zukunftsaufgabe Stadtzentren: „Netzwerk Innenstadt NRW“ will Innenstädte mit Leben füllen

Mit dem „Netzwerk Innenstadt NRW“ wollen sich Städte und Landesre­gierung gemeinsam gegen die Verödung der Innenstädte einsetzen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung hat Bauminister Lutz Lienenkämper heute in Bocholt unterschrieben.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Mit dem „Netzwerk Innenstadt NRW“ wollen sich Städte und Landesre­gierung gemeinsam gegen die Verödung der Innenstädte einsetzen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung hat Bauminister Lutz Lienenkämper heute (14. Juli 2009) in Bocholt unterschrieben; stellver­tretend für das Netzwerk unterzeichnete Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt. 34 Kommunen sind bisher beteiligt. „Es ist eine wich­tige Zukunftsaufgabe, die Innenstädte und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen zu stabilisieren und mit Leben zu füllen. Dafür müssen Land und Kommunen sich gemeinsam engagieren“, sagte Minister Lienen­kämper.

Die Zentren als Handels-, Dienstleistungs- und Wohnstandorte, als Le­bensraum und als Visitenkarten zu stärken, ist für die gesamtstädtische Entwicklung von großer Bedeutung. Das gilt gerade angesichts des An­stiegs an Insolvenzen im Einzelhandel, von Trading-Down-Tendenzen und des Verlustes an Individualität. Stagnation und Schrumpfung ma­chen sich vielerorts bemerkbar. Zahlreiche Innenstädte sind zum Bei­spiel mit dem Problem leerstehender Handelsimmobilien konfrontiert. „Nicht jede Kommune muss das Rad neu erfinden. Wir benötigen erfolg­reiche Beispiele und wollen den Erfahrungsaustausch auf eine mög­lichst breite Basis stellen“, erklärte Lienenkämper.

Ziel des Netzwerks ist, Akteure vor Ort zu unterstützen und bei der Um­setzung lokaler Vorhaben und regionaler Kooperationen zu helfen. Da­für bietet es unter anderem persönliche Beratung, Prozessbegleitung und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. „Mit kollegialer Bera­tung, abgestimmtem Handeln und einem ‚kurzen Draht’ zueinander können wir für die Städte und Gemeinden einen Mehrwert erzielen. Das Netzwerk Innenstadt ist dafür die ideale Plattform“, betonte Nebelo.

Unter dem Motto „Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren“ hat das Bauministerium einen Schwerpunkt für die zukunftsfähige Entwicklung der Innenstädte gesetzt. Rund 180 Maßnahmen werden dazu in diesem Jahr aus der Städtebauförderung mit insgesamt 130 Millionen Euro un­terstützt.

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