Kooperation: Zukunft für die Emscherregion

7. Mai 2010

Zukunft für die Emscherregion – Land und Emschergenossenschaft bauen Kooperation aus

Landesregierung und Emschergenossenschaft wollen bei der Entwick­lung der Emscherregion verstärkt zusammenarbeiten. Die bestehende Zusammenarbeit in den Stadtentwicklungsgebieten des Programms „Soziale Stadt“ wird fortgeführt und mit Maßnahmen aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe verzahnt.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr und das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Landesregierung und Emschergenossenschaft wollen bei der Entwick­lung der Emscherregion verstärkt zusammenarbeiten. Eine entspre­chende Kooperationsvereinbarung „Emscherumbau – Soziale Stadt – Ökologieprogramm Emscher-Lippe“ haben Bauminister Lutz Lienenkämper und Umweltminister Eckhard Uhlenberg am Freitag (7. Mai 2010) in Bottrop mit Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvor­sitzender der Emschergenossenschaft, unterzeichnet. Damit wird die seit 2007 bestehende Zusammenarbeit in den Stadtentwicklungsgebieten des Programms „Soziale Stadt“ bis 2014 fortgeführt und mit Maßnahmen aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe verzahnt. Außerdem werden auch die Stadtumbaugebiete des nördlichen Ruhrgebiets mit einbezogen.

„Wir wollen die Investitionen des Landes im Emschertal noch stärker mit denen der Emschergenossenschaft und den Kommunen abstimmen. Gemeinsam können wir die Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet ge­zielter unterstützen. In den vergangenen drei Jahren hat sich gezeigt, wie sehr Emscherumbau und Stadtentwicklung ineinander greifen. Die Menschen vor Ort profitieren davon, wenn Förderangebote und Inves­titionen in den Stadtteilen entlang der Emscher und ihren Zuläufen ge­bündelt werden“, erklärte Bauminister Lienenkämper.

Mit dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL) war das Umwelt­ministerium faktisch schon an vielen Kooperationsprojekten beteiligt. Beim Umbau der ehemaligen Kläranlage Bernemündung in Bottrop fördert das Bauministerium den Umbau der Gebäude und das Umwelt­ministerium die künstlerische Gestaltung von Klärbecken und Gelände. „Hier im ,Bernepark´ entsteht durch die Verzahnung von Bau- und Umweltpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen nicht nur ein neues Stadtteilzentrum, sondern mit der ökologischen Umgestaltung und der Emscherkunst auch ein bedeutender künstlerischer Ort“, sagte Umweltminister Uhlenberg.

Bis 2020 verschwindet die Emscher als Abwasserkanal und es wird eine vom Abwasser befreite und ökologisch umgebaute Emscher geschaffen. Dr. Stemplewski sagt dazu: „Es geht beim Emscherumbau nicht nur um die Verbesserung der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur. Vielmehr strahlt die neue Emscher in die Fläche aus. Der Emscherumbau schafft die Voraussetzung für hochwertige Freiräume und Stadtbezirke, die lebendig und lebenswert sind.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Tel.: 0211 4566-294 oder -295.

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