Zukunft des Industriestandorts: Ministerin lädt Umweltverbände ein

20. September 2009

Zukunft des Industriestandorts: Ministerin Christa Thoben lädt Umweltverbände ein

Wirtschaftsministerin Christa Thoben will unverzüglich mit den Umweltverbänden über die Zukunft des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen sprechen.

Wirtschaftsministerin Christa Thoben will unverzüglich mit den Umweltverbänden über die Zukunft des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen sprechen. Die Ministerin greift damit einen Vorschlag des DGB-Landesbezirksvorsitzenden Guntram Schneider auf, der sich in der „Allianz Pro Industrie und Nachhaltigkeit“ zusammen mit Arbeitnehmervertretern, Unternehmen, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsverbänden sowie der Landesregierung seit Monaten dafür einsetzt, die industriepolitische Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Der DGB-Bezirksvorsitzende wird an dem Gespräch mit den Umweltverbänden teilnehmen.

Die Wirtschaftsministerin kündigte heute, 20. September 2009, in Düsseldorf entsprechende Einladungen an die nordrhein-westfälischen Umweltverbände an:  „Akzeptanz für Industrieprojekte erreichen wir nicht mit juristischen Grabenkämpfen, sondern nur mit einem sachlichen, politischen Dialog ohne gegenseitige Vorbehalte, bei dem sich jeder offen für die Argumente des anderen zeigt. Umwelt- bzw. Klimaschutz und eine moderne Industriegesellschaft sind kein Widerspruch. Wir werden die globalen Probleme nur lösen können, wenn wir auf moderne, hocheffiziente Überlebenstechnologien setzen“, so die Ministerin.

Es sei „zunehmend absurd“, wenn bürokratische Verwaltungsverfahren dazu dienen, den offenen und vorurteilsfreien Dialog über wichtige industrielle Zukunftsprojekte zu ersetzen: „Hier darf sich niemand hinter Schriftsätzen wegducken, ehrlicher ist es, sich in einer nachdenklichen Debatte den Argumenten des anderen zu stellen und dabei möglicherweise auch zugeben zu müssen, dass es nicht auf alle Fragen stromlinienförmige Antworten gibt. Wir wollen ausloten, ob und welche gemeinsamen Positionen es geben kann.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211/837 2417.

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