www.justiz-auktion.de: Versteigerungs-Plattform für Gerichtsvollzieher

17. Juli 2009

www.justiz-auktion.de: Nordrhein-westfälisches Internet-Portal künftig reguläre Versteigerungs-Plattform für Gerichtsvollzieher

Das vom nordrhein-westfälischen Justizministerium eingeführte Internet-Portal www.justiz-auktion.de wird voraussichtlich ab dem 1. Januar 2010 die reguläre Plattform für Gerichtsvollzieher, wenn sie gepfändete Gegenstände versteigern wollen.

Das Justizministerium teilt mit:

Das vom nordrhein-westfälischen Justizministerium eingeführte Internet-Portal www.justiz-auktion.de wird voraussichtlich ab dem 1. Januar 2010 die reguläre Plattform für Gerichtsvollzieher, wenn sie gepfändete Gegenstände versteigern wollen.

Dafür hat der Bundesrat in der vergangenen Woche gesetzgeberisch den Weg geebnet. Die außerdem notwendige Landesverordnung wird demnächst verabschiedet, wie das Justizministerium heute (17. Juli 2009) mitteilte.

www.justiz-auktion.de ist eine mittlerweile etablierte Versteigerungsplattform. Sie bietet bislang Gegenstände an, die von den Justizbehörden ausgesondert oder von Staatsanwaltschaften beschlagnahmt worden sind. In Einzelfällen nutzen schon jetzt Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher diese Internet-Plattform - bislang aus Rechtsgründen aber nur, wenn Gläubiger oder Schuldner dies beantragen. Künftig soll die elektronische Versteigerung gepfändeter Sachen der Regelfall werden.

www.justiz-auktion.de ist dafür eine seriöse Plattform und gewährleistet allen Beteiligten sichere Bedingungen. Sie ist die einzige Versteigerungsplattform, die "echte" Versteigerungen im Rechtssinne vornimmt und den Besonderheiten einer öffentlich-rechtlichen Versteigerung Rechnung trägt. Gegenüber der herkömmlichen Präsenzversteigerung erweitert das Internet den Bieterkreis naturgemäß erheblich. Dies steigert die Chance auf eine nahezu vollständige Verwertung aller angebotenen Gegenstände sowie auf weitaus höhere Erlöse.

Nach Inkrafttreten der jeweiligen Landesrechtsverordnungen können Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher aller Bundesländer in Deutschland an der Justiz-Auktion teilnehmen.

Hintergrund:

Seit Beginn der Testphase im September 2006 bis heute erzielte die Staatskasse einen Versteigerungserlös von nahezu einer Million
Euro. Über 1.500 angemeldete Bieter ersteigern die von rund 200 Justizeinrichtungen regelmäßig angebotenen Gegenstände. Versteigert werden Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Haushaltsgeräte, Kraftfahrzeuge, Bekleidung, Schmuck, juristische Literatur, Genussmittel, Werkzeuge, Möbel u. v. m. Die Versteigerung der Waren verläuft nach dem bewährten Prinzip der Internetauktion.

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