Wohnungsbauoffensive

28. Juni 2016

Wohnungsbauoffensive geht in die nächste Runde: Fördermittel auf 1,1 Milliarden Euro erhöht

Gute Nachrichten für die Wohnungswirtschaft und alle Wohnungssuchenden: Das Landeskabinett hat die Pläne von Bau- und Wohnminister Michael Groschek gebilligt, das Wohnraumförderungsvolumen für 2016 und 2017 von 800 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro zu erhöhen.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Gute Nachrichten für die Wohnungswirtschaft und alle Wohnungssuchenden: Das Landeskabinett hat die Pläne von Bau- und Wohnminister Michael Groschek gebilligt, das Wohnraumförderungsvolumen für 2016 und 2017 von 800 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro zu erhöhen. Damit profitieren mehr Menschen in NRW von den Förderungen im sozialen Wohnungsbau, da durch die Aufstockung erheblich mehr bezahlbare Wohnungen geschaffen werden können.

„Wir haben in NRW den Durchbruch im sozialen Wohnungsbau geschafft“, sagte Groschek. „Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr die Förderbedingungen deutlich verbessert haben, sind wir von Investoren förmlich überrannt worden. Darum ist die Aufstockung um rund 300 Millionen Euro jetzt nötig und richtig. Mit der Entscheidung des Kabinetts setzen wir ein wichtiges Zeichen für Kommunen und Investoren, dass der begonnene Weg zu deutlich mehr bezahlbarem Wohnraum in den Städten in diesem Jahr noch intensiver verfolgt werden kann.“

Die Mittel stammen aus dem Fördervermögen der NRW.BANK. Das erhöhte Programmvolumen soll schwerpunktmäßig für den Geschosswohnungsbau (700 Millionen Euro) und für stadtteilstabilisierende Quartiersförderungen (120 Millionen Euro) verwendet werden.

Das Bündnis für Wohnen und die Wohnungsbauoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen tragen damit Früchte. Seit 2015 werden Tilgungsnachlässe gewährt, die die Förderung auch in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv machen. Die höhere Nachfrage nach Wohnraumfördermitteln kann durch die jetzt beschlossene Erhöhung der Darlehensmittel auf 1,1 Milliarden Euro für die Jahre 2016 und 2017 besser befriedigt werden.

Hintergrundinformationen

Durch die demographische Entwicklung der vergangenen Jahre und die hohe Zahl zugewanderter Menschen hat sich der Mangel an bezahlbarem Wohnraum insbesondere in Gemeinden mit hohem und überdurchschnittlichem Wohnraumbedarf in Nordrhein-Westfalen verschärft. In NRW besteht bis zum Jahre 2020 nach Modellrechnungen des Bau- und Wohnministeriums und der NRW.BANK ein Neubaubedarf von insgesamt etwa 400.000 Wohneinheiten, der sich auf den freien und den öffentlich geförderten Wohnungsbau verteilt. Allein im Geschosswohnungsbau wird mit einem jährlichen Bedarf von 60.000 Wohneinheiten gerechnet. Davon sollten mindestens 10.000 Wohneinheiten bis 2020 öffentlich gefördert werden.

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